SelbstHeilung.me

Selbstheilung ist Versöhnung mit sich selbst

Heilung des Tages

Die Liebe, die mit dem Erwachen der Jugend und ihrer Sorglosigkeit anbricht, begnügt sich mit der Begegnung. Sie lässt sich durch die Vereinigung der Liebenden zufrieden stellen und entfaltet sich in der Umarmung. Die Liebe hingegen, die im Schoße der Unendlichkeit geboren wurde und mit den Geheimnissen der Nacht herabsteigt, begnügt sich mit nichts, außer der Unsterblichkeit und vor nichts anderem erhebt sie sich ehrfürchtig, als vor Gott.

Autor: Khalil Gibran
Werk: Wenn die Liebe dir winkt
ISBN: 3491507103

Interpretation:

Es gibt eine Unterscheidung, zwischen der körperlichen Liebe und der Liebe der neuen Zeitenwende.

Die körperliche Liebe zwischen zwei Menschen muss man nicht groß erklären. Sie ist, oder ist nicht. Fertig. Aber, wie sich die Liebe äußert ist der Erklärungsansatz über die Liebe der über uns kommenden Zeitenwende.

Sie äußert sich, wenn sie da ist, durch Anziehung. Wenn sie nicht da ist, durch Ablehnung, oder Abstoßung.

Im Schoße der Unendlichkeit meint das Universum. Und im Universum herrschen Kräfte, die sich anziehen, oder abstoßen.

Wenn etwas neues geschaffen werden soll, braucht es die Anziehungskräfte, also die Liebe zwischen zwei Wesen. Erst nach der Vereinigung kann etwas neues Entstehen.

Demnach ist unter der Abstoßung immer die Zerstörung zu verstehen und unter der Anziehung die Entstehung.

Damit kommen wir zu dem sogenannten Urwort. Zu dem, was in der Bibel bereits beschrieben steht: „Am Anfang war das Wort.“ Dabei handelt es sich um die Informationen, die die jeweiligen Teilchen mitbringen, die sich im Universum beginnen zu vereinigen. Nur über diese Informationen wissen sie ja erst, was sie sind. Mit der Absicht der Vereinigung wissen sie, was sie werden wollen.

Es braucht also die Liebe um etwas Gutes entstehen zu lassen, um Materie entstehen zu lassen und letztlich das Leben selbst entstehen zu lassen.

Da jede Materie aus diesen Teilchen, eben aus Atomen, Neutronen, Positronen, Photonen usw. besteht und wir Menschen letztlich auch, ist jede Materie beseelt. In jedem Stein, in jeder Pflanze und erst recht in jedem höher entwickelten Wesen, befindet sich das Urwort, in jeweils vereinigter Form fort.

Wir Menschen interpretieren das Urwort als Gott. Sich selbst würde das Urwort so sicher nicht betrachten. Es würde sich als die Liebe betrachten, als nichts anderes, als die Liebe.


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