SelbstHeilung.me

Selbstheilung ist Versöhnung mit sich selbst

Heilung des Tages

Die Wirklichkeit eines anderen Menschen liegt nicht darin, was er dir offenbart, sondern in dem, was er dir nicht offenbaren kann. Wenn du ihn daher verstehen willst, höre nicht auf das, was er sagt, sondern vielmehr auf das, was er verschweigt.

Autor: Khalil Gibran
Werk: Sämtliche Werke
ISBN: 3491507015

Interpretation:

In dieser Weisheit sind zwei voneinander getrennt zu betrachtende Kerninhalte zu erkennen.

Zum einen sind andere Menschen nicht nur sie selbst, sondern auch unser Spiegel. „Wie es in den Wald hinein ruft, so kommt es zurück.“ Heißt es im Volksmund. Man handelt jeweils anders, je nach dem wem man gegenübersteht.

Stehen sie einem Menschen gegenüber, der vielleicht ein berühmter Schauspieler ist, wird ihr Verhalten anders ausfallen, als bei einem bekannten Politiker, der grad in der letzten Woche schmerzende Gesetze durchgesetzt hat.

Sie treten ihrem Vorgesetzten anders gegenüber, als ihren Unterstellten, ihren Kindern, ihrem Ehepartner oder ihren Freunden.

Es können jeweils dieselben Ausgangsvoraussetzungen gegeben sein, mit jeder der vorgenannten Menschen, denen Menschen gegenüber stehen können, ändert sich ihr Verhalten und natürlich auch das, was man sagt. Daran kann man ablesen, wie man selbst auf andere Menschen wirkt.

Damit kommen wir zur zweiten Betrachtung der oben genannten Weisheit. Denn Menschen verschweigen immer den Teil ihres Seins, der im Moment gerade gegen sie sprechen könnte.

Das bedeutet, dass man gewisse Tricks anwenden muss, um dem Nichtgesagten näher zu kommen.

Hier ist einer. Wenn Ihr das Wesentliche Eures Gegenübers erkennen wollt, fragt Euer Gegenüber, welche drei Tiere derzeit seine Lieblingstiere sind. Sagt ihm aber nicht den Grund, weshalb Ihr danach fragt. Denn sonnst kann diese Frage nie wieder angewendet werden.

Dabei geht es um Identifikation, die bekanntlich unbewusst abläuft. Wer sich über die Konsequenz seiner Antwort bewusst ist, wird nicht ehrlich antworten. Er wird so antworten, dass es ihm nicht zum Nachteil ausgelegt werden könnte.

Das erste Lieblingstier drückt das wahre Wesen des Menschen aus. Schaut Euch die Eigenart des Tieres an und übertragt dessen Wesensart auf den Menschen. Dann könnt Ihr das Wesen dieses Menschen erkennen. Das bedeutet nicht, dass Ihr diesen Menschen deshalb meiden sollt. Ihr könnt erkennen, wie Ihr mit diesem Menschen besser umgehen könnt. Jede Wesensart hat seine positiven Seiten.

Das zweite Lieblingstier drückt aus, wie der Mensch andere Menschen betrachtet. Wenn er sich selbst als Katze sieht und Euch als Maus, könnt Ihr daran erkennen, wie er Euch behandeln würde, weil er nichts dagegen tun kann. Weil Ihr nun erkennt, was er Euch verschweigt, was er Euch nicht erklären kann, könnt Ihr beste Freunde werden.

Das dritte Lieblingstier drückt aus, wie er sein möchte. Das Wesen des dritten Tieres drückt also ein Verhalten aus, das Euer Gegenüber sympathisch findet, aber nicht ist. Wenn er sich selbst kontrolliert und schauspielerisches Geschick besitzt, kann er Euch dieses Verhalten vorspielen. In Wahrheit ist er es aber nicht. Wer kein drittes Lieblingstier findet, muss sich darüber keine Sorgen machen. Dann könnt Ihr davon ausgehen, dass derjenige fest in seiner Identifikation ist und keine andere Wesensart vorspielen möchte.

Bei Hunderassen, Katzenrassen müsst Ihr nach der Rasse fragen. Wie das Tier aussieht. Ist es ein domestiziertes gezähmtes Tier, ein Haustier, oder ein Streuner, der von jedem ein Fresschen annimmt, oder aus jeder Mülltonne. Ebenso bei Schlachttieren. Eine Milchkuh hat eine andere Rolle im Menschen, als eine für die Schlachtung bestimmte Kuh. Schlachttiere sind Opfertiere. Wer sich selbst als Opfer betrachtet, mit dem müsste man sich näher befassen, was da die Ursache ist. Des Weiteren können Reptilien von großer Bedeutung sein, denn sie können keine Liebe geben, sind ständig auf der Suche nach Beute, sind ohne Emotion und funktionieren oft als Verkäufer sehr gut.

Daran könnt Ihr also auch gut erkennen, wer zu welchem Beruf passen könnte. Es gibt keine Menschen, die deshalb abzulehnen sind, nur weil sie sich unbewusst mit dem einen oder anderen Wesen eines Tieres identifizieren. Die Frage ist, was wir damit machen, wie wir damit umgehen.


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