SelbstHeilung.me

"Die Ursache liegt im Denken" J.Krishnamurti

Heilung des Tages

Ohne Einsicht kann man nicht meditieren. Man kann die Meditation also nicht als ein Verfahren betrachten, das einem helfen wird, zur Einsicht zu kommen.

Autor: Jiddu Krishnamurti
Werk: Vom Werden zum Sein
ISBN: 3442118514

Interpretation:

Die Meditation ist eine Möglichkeit, den inneren Frieden zu finden. Sie ist eine Möglichkeit Kontakt zu sich selbst aufzunehmen. Sie ist eine Möglichkeit die Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Und noch vieles andere mehr.

Für mich hat sich die Meditation als die beste Methode erwiesen, mit meinem inneren Selbst zu kommunizieren. Voraussetzung dafür war die Einsicht dahingehend, dass es so wie bisher nicht weiter gehen kann. Die Meditation hat mir dadurch einen Weg eröffnet, mich selbst heilen zu können.

Man darf Meditation allerdings nicht wie eine Medizin, oder wie eine Pille verstehen, die man mal eben nehmen kann und dann ist wieder alles gut. Nein, die Meditation eröffnet einen Weg sich selbst und seinen Körper dabei beobachten zu können, was die Ursachen für Zipperlein hier und da sind.

Im Lauf der Zeit braucht man sogar nicht mehr den Trance-Zustand der Meditation, um sich heilen zu können. Das geschieht dann so ganz nebenbei.

Kürzlich habe ich mir einen Finger in einer Tür eingeklemmt. Ich schaute den Finger an und sagte in mich hinein: „Och, den Schmerz brauch ich jetzt aber auch nicht.“ Sofort in dieser Sekunde, als ich das kaum in den Gedanken ausgesprochen hatte, war der Schmerz schon weg. Es entstand zwar noch eine schöne Blutblase, die jedoch keinen Augenblick mehr geschmerzt hatte. Sie war auch innerhalb von wenigen Tagen verschwunden.

Genau dasselbe kann mit allen anderen Erkrankungen auch passieren. Bis es soweit ist, dass wir uns selbst heilen können, durchlaufen wir einen Prozess, den man durchaus als einen Pfad, hin zur Erleuchtung bezeichnen könnte. Ob ich mich bereits in der Erleuchtung befinde, kann ich nicht sagen. Viele Zustandsbeschreibungen anderer, die meinten, bereits in der Erleuchtung zu sein, treffen auch auf mich zu. So zum Beispiel, dass das Ego mehr und mehr verschwindet, dass materielle Dinge mir keinen Wert mehr geben. Des Weiteren, dass ich mich selbst, meinen Körper und mein Handeln von außen beobachten kann. Dabei erstaunt es mich immer mehr, was dieser Körper alles kann.

Das bedeutet nicht, dass ich deshalb keinen Spaß mehr haben kann. Im Gegenteil. Das Leben hat noch nie einen so großen Spaß gemacht, wie heute. Ich betrachte die Dinge jedoch nicht mehr getrennt von der Welt. Ich betrachte alles als einen Teil der Welt, die alles einander untrennbar bedingen. Es ist ein sehr komplexes Denkvermögen entstanden. Es ist das sogenannte Matrix-Denken gewachsen. Damit gelingt es mir Faktoren miteinender in Beziehung zu bringen, die einander bedingen und voneinander abhängen, was ich vor diesem Zustand nie so gesehen hätte. Dadurch erkenne ich meine inneren Konflikte, in den Bedingungen der von außen auf mich eintreffenden Einflüsse. Diese Einflüsse betrachte ich als Schwingungen.

Ich gehe inzwischen davon aus, dass diese Bewusstwerdung der einzige Ausweg ist, den die Menschheit gehen sollte, bevor sie sich selbst und gegenseitig auslöscht.

Wenn dies der einzig richtige Weg für die Menschheit ist, dann sollten wir nicht zögern, diesen Weg für unser eigenes Seelenheil, für unser eigenes Wohlergehen zu gehen. Diese und ähnliche Einsichten sind die Voraussetzung für die Meditation.


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