SelbstHeilung.me

Selbstheilung ist Versöhnung mit sich selbst

Heilung des Tages

Ein Freund wird darauf aufmerksam, was ich jetzt mache und fragte. Ob man bei seinem Meniskus etwas machen kann.

Interpretation:

Man kann immer etwas machen, meinte ich zunächst. Wir müssten uns mal ganz in Ruhe zusammensetzen, um darüber zu reden, was man machen kann. Am besten mal mindestens zwei Stunden mitbringen.

Wir treffen uns und er erzählt mir seine Geschichte. Er meint, dass er sein rechtes Knie nur unter Schmerz bewegen kann. Ständig muss er eine Bandage tragen, die das Gelenk zusätzlich versteift.

Die ursprünglichen Beschwerden wurden unter Knorpelverschleiß, (Scheibenmeniskus Meniscus disciformis) zusammengefasst. Zuletzt hat man noch zusätzlich einen Teil des Knorpels entfernt. Was, wie er meint, die Beweglichkeit nur noch weiter eingeschränkt hat und die Schmerzen nur noch heftiger werden ließ.

Er hat kein Vertrauen mehr in die Behandlungsvorschläge seines behandelnden Arztes.

Ich gab ihm zu verstehen, dass ich ihm keine Heilung geben werde, solange er die Ursache nicht erkennt. Dass er sich aber selbst heilen kann. Ich kann ihm dabei helfen, den Weg zu finden, um wieder wie ein junger Hüpfer über die Wiesen springen zu können. Er muss verstehen, dass er schon deshalb stärkere Probleme mit seinem Knie hat, weil er den Behandlungsmethoden seines Arztes kaum mehr vertraut.

Um wirkliche Heilung zu ermöglichen ist es auch hier erforderlich, sich mit sich selbst zu befassen. Ich könnte ihm durchaus auch meine Heilung schenken. Die Symptome wären sofort verschwunden. Jedoch in wenigen Tagen oder Wochen wieder da. Weil er die Ursachen nicht erkennt und deshalb nicht abstellt.

Zunächst müssen wir uns aber über die Ursachen unterhalten. Das Gespräch darüber ergab, dass die Ursachen in seinem Unvermögen zu verorten sind, für sich selbst souverän die Entscheidungen zu treffen. Er lässt immer über seinen Kopf hinweg entscheiden. Nie gibt es von ihm ein Kontra, bzw. Widerworte.

Die Beine gehen den Weg, für den wir uns entscheiden. Lassen wir nur andere für uns entscheiden, wird von allen Seiten an uns herum gezerrt. Mal zerrt jemand von links, dann von rechts, dann von vorn, man solle schneller gehen, dann von hinten, man solle stehen bleiben. Das hat zur Folge, dass wir nie richtig Standfest in uns selbst sind. Die Beine haben ständig ein Ungleichgewicht auszugleichen, was sich auf die Gelenke der Beine auswirken kann. Das bedeutet nicht, dass jeder dieselben Beschwerden bekommen muss, wenn er nichts selbst entscheiden kann. Viele Faktoren kommen hinzu, wie etwa die Erziehung, die Schul- und Berufsausbildung, sowie der Beruf selbst sind sehr individuell zu betrachten. Nicht jeder Mensch geht einer Arbeit nach, die zu ihm passt.

Er muss sich zunächst dafür entscheiden, für sich selbst zu sorgen. Wenn er das allein nicht hinbekommt, können wir die Souveränität langsam aber sicher trainieren. Seine Wankelmütigkeit können wir nur eliminieren, indem er zu sich selbst mehr Vertrauen gewinnt. Diese Zuversicht ist zu finden, wenn er sich von äußeren Einflüssen abgrenzt. Er sollte für sich selbst definieren, was er nicht will. Was wir tun ist aber keine Manipulation an seiner Persönlichkeit, sondern eine Hinwendung zu ihm selbst. Er wird sich also selbst erkennen lernen.

Um das Knie in seine vollständige Heilung zu bringen sind zwei Phasen nötig. Die erste Phase befasst sich damit, seinen durch die Operation verlorenen Seelenanteil zu ihm zurückzuholen.

Die zweite Phase beschäftigt sich damit, den entfernten Körperteil nachwachsen zu lassen.

Wir vereinbaren uns zunächst ein, dann zwei mal in der Woche zu treffen, weil er die Techniken erlernen möchte. Wenn er dabei sicher geworden ist, werden Treffen maximal ein mal im Monat erforderlich. Wenn alles gut läuft wird er nach einem halben Jahr Selbsttherapie wieder einwandfrei gehen können, als wäre nie etwas entfernt worden. Die vollständige Regeneration könnte aber auch mehrere Jahre dauern.

Ich entscheide für ihn nichts. Er entscheidet alles selbst, was er will, in welchem Tempo und bis zu welchem Level der Selbsterkenntnis. Es wird Tränen geben, aber auch sehr viel Spaß und Liebe bei der Arbeit. Denn wir haben ein Ziel vor den Auchen. Wir arbeiten auf die Imagination hin, die er sich vornimmt zu erreichen.

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