SelbstHeilung.me

Selbstheilung ist Versöhnung mit sich selbst

Heilung des Tages

Entwirrung um die Ursachen von Übergewicht. Oder Abnehmen leicht gemacht.

Ways To Check Your Body Fat Percentage

Foto-Quelle: drawingforkids.org

Es gibt nicht die „Ideale Ernährung“. Es gibt auch nicht das „Idealgewicht zur Körpergröße“, wohl aber das „Natürliche Wohlfühlgewicht“. Alle Ernährungsempfehlungen lenken nur davon ab, erkennen zu können, was die wirklichen Hintergründe für Übergewicht sein könnten.

Bevor ich in die Abnehm-Geschichte eintauche, möchte ich ein paar Missverständnisse ausräumen.

  • Übergewichtige Männer sind treuer in der Beziehung, sagt man. Der wahre Hintergrund ist jedoch oft: Dass übergewichtige Männer weniger Lust auf Sex haben. Das bedeutet nicht „keine Lust“ sondern weniger. Daraus ergibt sich, dass diese Männer allein schon deshalb weniger sexuelle Kontakte suchen. Das bedeutet auch, dass übergewichtige Männer, oft Angst vor dem Verlust ihres Jobs oder ihres Partners haben. Beides sollte man deshalb nicht mit Treue verwechseln.
  • Übergewichtige Frauen sind fruchtbarer, sagt man. Der Hintergrund ist, dass wir Menschen einen tief angelegten Erfahrungsschatz mit uns herum tragen. In den vielen Jahrtausenden, vor unserer heutigen modernen Zeit, waren übergewichtigere Frauen oft begehrter in der Familienplanung. Die Wahrscheinlichkeit war für übergewichtige Frauen um ein vielfaches höher, dass sie die Schwangerschaft gesundheitlich gut überstehen würden, eben auch in schlechten Erntejahren. Dieses tief verankerte Bewusstsein tragen wir immernoch mit uns herum, hat mit heutigen Bedingungen jedoch wenig zu tun.
  • Übergewicht verlängert das Leben, sagt man. Der wahre Hintergrund ist jedoch oft: Wer Übergewicht hat, betreibt weniger bis keinen Sport, der mit „Ständig auf der Flucht sein“ in Verbindung gebracht werden kann. Wer immer auf der Flucht ist, gibt seinem Körper und Geist ständig Signale, die von Flucht- und Angstsignalen nicht zu unterscheiden sind. Man versetzt sich in einen ständig fortwährenden Angstzustand. Und Angst kann Herzrasen, Herzrythmusstörungen, Depressionen und anderes mehr auslösen. Das bedeutet jedoch nicht, dass Übergewicht ursächlich für ein längeres Leben betrachtet werden kann. Im Gegenteil, übertriebener Sport verkürzt das Leben muss man daraus schließen.
  • Der Body-Mass-Index stellt die Norm für das Normalgewicht dar, sagt man. Der BMI ist, wie der IQ auch, ein willkürlich festgelegter Wert. Während sich beispielsweise der Normalwert von 100 IQ am sich ständig verändernden Durchschnitt orientiert, liegt beim BMI das geschätzte Normal- bzw. Idealgewicht einer willkürlichen Tabelle zugrunde. Dennoch scheint der BMI heute mehr denn je eine zentrale Rolle dabei zu spielen, welches Körpergewicht von der Gesellschaft toleriert wird. Von solchen willkürlichen Normierungen müssen wir uns dringend verabschieden. Sie haben für mich den Beigeschmack von faschistuiden Vorstellungen, die am besten alle Menschen gleich aussehen lassen wollen. Daher möchte ich empfehlen doch bitte das Wort „Wohlfühlgewicht“ zu verwenden.
  • Schlankheit bedeutet Vitalität und Gesundheit, sagt man. Das ist eine reine PR-Erfindung der Ernährungsindustrie. Die Politik bedient sich solcher Glaubenssätze, weil jeder Markt designt werden will, so auch dieser und deshalb politisch unterstützt werden muss. Hinzu kommen viele Lobby-Verbände und die meisten Medien die alle heftig von diesem Wahnsinn eines Schlankheits-Glaubens profitieren. Die Gesellschaft hat keine andere Wahl als das MEM, das mit Schlankheit in Verbindung gebracht wird, zu übernehmen. Denn kaum eine Wissenschaft getraut sich an diesem Markt zu rütteln. So hat sich der Wahnsinn noch steigern können und Schlankheit ist zum Schönheitsideal geworden. Denn die Modeindustrie und viele andere Industrien wollen auch von diesem Markt profitieren.

Es gibt noch weitere Vorurteile, die hier erwähnt werden könnten. Doch nun zur Geschichte: „Abnehmen leicht gemacht“

In der Augsburger Allgemeine war am 07.10.2013 zu lesen: “Adipositas ist eine Krankheit des Gehirns, nicht ein Lebensstil-Phänomen”. Oh, da denkt man, endlich konzentrieren sie sich mal auf den Kopf. Aber denkste. Solche Artikel verwirren die Menschen nur noch mehr, als sie ohnehin schon sind. Jetzt werden übergewichtige Menschen auch noch zu psychisch Kranken gemacht, was sie nun wirklich nicht sind.

Fettleibigkeit ist keine Erkrankung im Gehirn, sondern nur ein Konflikt, der sehr individuelle Symptome mit sich bringen kann, aber noch nicht erkannt wurde und deshalb noch nicht neutralisiert werden konnte.

Wie wir inzwischen in ausreichendem Umfang wissen, werden alle Körperprozesse vom Bewusstsein gesteuert. Ein minimaler Anteil wird vom Wachbewusstsein gesteuert und der weitaus größere Teil wird vom Unterbewusstsein gesteuert. Deshalb nennt man es auch das Eisbergbewusstsein. Weil nur ein kleiner Teil bewusst gesteuert werden kann. Somit auch ob wir Übergewicht haben, oder nicht.

Adipositas ist eine Folge aus einem Konflikt, der sich zwar im Kopf abspielt. Deshalb ist aber niemand psychisch erkrankt.

Übergewicht kann aus Konfliktszenarien entstehen, wie:

  • Existenzangst, sich nicht mehr versorgen zu können, Verlustangst wegen drohendem Jobverlust, oder Verlust der Partnerschaft
  • Alleingelassensein, Einsamkeit, Verlustangst, Partner/in ist einem fortgeschrittenen Alter, Partner / Kinder verlassen die Familie, Partnersuche misslingt stets
  • Flüchtlingskonflikt, Wegfall der Geborgenheit, man musste die Familie / Geborgenheit verlassen oder wurde ihr entrissen, die Androhung dessen

Der Schlüssel liegt darin, den Konflikt zu erkennen, um dem inneren Selbst zu zeigen, dass keinerlei Gefahren da sind. Wenn die Konflikte dennoch weiterhin real vorhanden sind, müssen zunächst die Konflikte bewältigt werden. Erst danach kann sich auch der Konflikt im Kopf auflösen und das Körpergewicht normalisiert sich von ganz allein zum Wohlfühlgewicht.

Wenn sich Menschen alleingelassen fühlen, was in der heutigen Zeit oft auch bei Kindern vorkommt, wenn beide Eltern berufstätig sind, oder wenn Erwachsene Existenzangst haben, etwa vor der Kündigung und vor der Arbeitslosigkeit, vor Finanzproblemen, dann startet der Körper seine Schutzfunktionen.

Er lagert in den Zellen zusätzliches Fett und Wasser ein. Um das tun zu können regt er den Appetit nach kalorienreicher Nahrung an und fordert den Körper auf, mehr zu trinken, also mehr als man braucht.

Das Übergewicht ist nicht Ursache, sondern eine Reaktion auf den Konflikt. Keinen Ausbildungs- und Arbeitsplatz zu finden, keinen Partner, keine Freunde sind zum Beispiel solche Konflikte. Deshalb isolieren sich übergewichtige Menschen immer intensiver. Ein Entrinnen aus diesem Teufelskreis scheint unmöglich zu sein.

Manchmal kann man nicht erkennen, was zuerst da war, das Übergewicht, oder die Angst. Wie oben erwähnt trifft es Kinder ja auch sehr oft, indem sie oft allein gelassen werden. Viele Konflikte beginnen in der Kindheit, ja sogar schon im Mutterleib. Wenn die schwangere Mutter das Kind eigentlich nicht austragen möchte, bekommt das Kind die Verlustangst schon während der Schwangerschaft fest einprogrammiert.

Übergewicht ist also keine Folge einer psychischen Erkrankung, sondern eine Folge daraus, dass der ursächliche Konflikt nicht erkannt wird.

Der richtige Ansatz wäre, nicht die Gewichtsreduktion durch Hungerperioden, auch kein Dauerlauf, Fitnesstraining. – Mein Gott, ich höre schon die vielen Besserwisser. Du kannst doch den dicken Leuten nicht auch noch den Sport ausreden. Dann werden sie ja noch fetter! – Nein, Gewichtsreduktion geht mit die Verbesserung der psychosozialen Gesamtverfassung zusammen. Dann erst sollte man sich Gedanken machen, über seine Ernährung, über die körperliche Fitness und dann über seine Beziehungen, sowie auch über seinen Job.

Nur ein gesunder Geist kann auch nur in einem gesunden Körper wohnen – und umgekehrt. Man sollte also seine innere Harmonie mit sich selbst finden, zu jedem Lebenszeitpunkt, in jeder Konfliktsituation.

Das ist sicher nicht ausnahmslos in jeder Situation möglich, dann aber auf jeden Fall danach. Es zeigt wieder einmal mehr, dass wir uns stets selbst programmieren, ob wir es wollen oder nicht.

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