SelbstHeilung.me

"Die Ursache liegt im Denken" J.Krishnamurti

Heilung des Tages

Ich bekomme den Hinweis, dass ich mich vorsehen solle. Da ich Vegetarier sei, würde ich mich Mangelernähren.

Interpretation:

Herzlichen Dank für den Hinweis. Ich möchte hier auch gern darauf eingehen. Ich lasse jedem seine Vorstellung von seinem Sein.

Sich vegetarisch oder vegan zu ernähren ist genauso eine Frage des Weltbildes, wie die Frage, nach den richtigen Behandlungsmethoden, bei Erkrankungen. Das Weltbild entscheidet darüber, ob die Welt für uns so funktioniert, wie wir sie uns vorstellen. Oder ob wir so funktionieren, wie es in unser Weltbild passt.

Wenn wir uns lediglich aus politischen oder aus ideologischen Gründen dafür entscheiden, kein Fleisch mehr zu essen, weil wir uns dadurch eine verbesserte Anerkennung in den Kreisen versprechen, in denen wir verkehren, sind wir nicht wir selbst. Sondern, wir sind in den Erwartungen, die wir in den Anderen vermuten. Wir tun es, weil wir den Anderen gefallen wollen. Das kann Konflikte mit sich bringen. Sobald wir nicht wir selbst sind, sind Konflikte mit uns selbst vorprogrammiert, was sich als Mangelernährung zeigen kann.

Manche ernähren sich vegan oder vegetarisch, weil sie damit Geld verdienen. Sie glauben, dass sie das dann auch so tun müssen. Das muss nicht zwangsläufig damit verbunden sein, dass sie dann auch tatsächlich Veganer oder Vegatarier sind. Und die Konflikte mit der Mangelernährung sind vorprogrammiert. Wir beginnen daran zu zweifeln, dass wir uns vollwertig ernähren. Dann greifen wir nach Ersatzstoffen, wie Nahrungsergänzungsmittel und Vitaminpräparate, nach Sojaprodukten und Hülsenfrüchten, als Ersatz für die Proteine. Das ist deshalb so, weil wir nicht vollkommen in der Vorstellung leben, Veganer oder Vegetarier zu sein.

Das bedeutet, entweder kommt die Vorstellung, Vegetarier oder Veganer zu sein aus uns selbst, oder gar nicht. Würden die Grünen ab morgen die Regierung stellen und per Order di Mufti für alle die vegetarische oder vegane Ernährung verordnen, wären die Krankenhäuser schlagartig voll. Das geht also nicht. Ernährung kann man nicht verordnen.

Aus diesem Grund wird die Mangelernährung in armen Ländern zu einem riesen Problem. Weil sich die Menschen nicht entsprechend ihrer Weltsicht ernähren können. Jemand, der sich fast ausschließlich von Lichtnahrung ernährt, macht das gar nichts aus. Aber ihm hat man es auch nicht aufgezwungen, sich so zu ernähren.

Für die Medizin, oder die Heilung bedeutet das, wer nicht an geistige Kräfte glaubt, braucht es mit der Heilung mithilfe geistiger Kräfte gar nicht erst probieren. Wer nicht an die Wirkung der Pflanzensäfte glaubt, braucht es mit Kräutern nicht zu probieren, usw.

So ist das auch mit der Ernährung. Wer daran zweifelt, dass er sich als Veganer oder Vegetarier vollwertig ernährt, bekommt Probleme damit.

Demnach ist es nicht nur eine Frage der Entscheidung, sondern es ist eine Frage des Seins. Wir müssten es dann auch vollkommen sein. Sobald keinerlei Zweifel mehr an uns heran treten können und uns irgendwie verunsichern können, sind wir eins mit uns selbst und in allem was wir tun. Alles ist richtig, alles ist gut, so wie wir es tun. Der Konflikt entsteht erst, wenn wir nicht Eins mit uns selbst, mit unserem Geist und mit unserer Seele sind.

Nicht umsonst spricht man von der Dreieinigkeit aus Körper, Seele und Geist. So diese gegeben ist, können wir uns alles geben und wir werden keinen Schaden davon tragen. Diese Dreieinigkeit kommt von innen.

In der Christenlehre hat man eine Dreieinigkeit definiert, die von außen kommt. Selbstredend kann eine Orientierung, die von außen kommt, nicht aus unserem Inneren kommen. Wir sind das nicht selbst. So und jetzt passiert es. Es entsteht ein auf den Kopf gestelltes Weltbild, von dem wir uns sehr schwer lösen können.

Die christliche Staatsreligion hat die Dreieinigkeit als Dreifaltigkeit oder Trinität (lateinisch trinitas; altgriechisch Trias ‘Dreizahl‘, die ‘Dreiheit‘) bezeichnet. Sie verwenden den ‚Vater‘ als Gott der Vater, den ‚Sohn‘ in Jesus Christus, als Sohn Gottes und den ‚Heiligen Geist‘, als die Verbindung zu Gott.

In dieser Dreiheit steckt nichts anderes, als Körper, Geist und Seele. Jedoch als Spiegelbild, Fiktion, oder als Metapher zu uns selbst.
• Geist = Gott als der Schöpfer
• Körper = als der durch den Schöpfer geschaffenen Sohn
• die Seele = als der heilige Geist, als die Verbindung zu Gott dem Schöpfer

Nur mit dem Unterschied, dass die Dreieinigkeit einmal aus uns selbst kommt, wie es genau richtig ist und wie sie von außen kommt. Wenn die Orientierung von außen kommt, an die sich alle zu orientieren haben, kann die Masse der Menschen besser kontrolliert und gelenkt werden.

Aber was macht die Christenlehre daraus? Der Sohn wird ans Kreuz genagelt, als unser Opfer für ein schöneres Leben. Dabei ist dies nur eine Ausrede. Opfer sind immer Ausreden für unser Unvermögen, uns mit uns selbst zu versöhnen. Mithilfe solcher Ausreden geben wir uns selbst die Freiheit in die Völlerei zu gehen. Die Welt nicht so zu betrachten, wie der Schöpfer es vorgesehen haben soll, wäre Sünde. Um diese Sünde auszugleichen bringen wir ihm Opfer dar. Wir opfern unseren Körper (seinen Sohn, seine Schöpfung) um genießen zu können.

Ja, ich weiß, dass es vielen Menschen schmeckt. Aber wenn es ihnen wirklich bewusst werden würde, wie die Dinge sich zueinander verhalten und was sie da in Wahrheit tun? Ich denke, dann sähe diese Welt schon etwas anders aus. Sie nageln sich selbst, als ihr eigenes Opfer ans Kreuz. Nur weil der Genuss so gut schmeckt.

Solange wir an dem alten Weltbild festhalten, bewegt sich gar nichts. Wenn wir uns unser Sein als eine philosophische Betrachtung durch den Kopf gehen lassen, beginnen wir zu erkennen, wie das alte Weltbild beginnt zu bröckeln. Wir erkennen, dass wir uns immer etwas vorgemacht haben. So ist das alles gar nicht. Dann kommt das andere Bild von der Welt zum Vorschein. Und dann wechseln wir wie von selbst zu anderen Lebensmitteln.

Alles, was wir tun, wirklich alles, alles, alles, muss aus uns selbst, also aus unserem Herzen kommen. Wenn wir in Liebe zu dem sind, was wir tun, müssen wir nicht mehr zweifeln. Wir sind Eins mit der Welt in der wir leben und mit uns selbst.

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