SelbstHeilung.me

Selbstheilung ist Versöhnung mit sich selbst

Heilung des Tages

Welhalb wir Sonnabend und nicht Samstag sagen sollten.

Interpretation:

Früher machte man alles anders. Man war näher an der Natur und musste deshalb weniger lügen. Wer heute nach der Wahrheit sucht, muss nur in die Natur schauen. Schaut er dann wieder auf die bunte Warenwelt, entdeckt er keine Produkte in den Warenregalen, sondern Regale voller Lügen. Denn die Hersteller müssen die Natur negieren, um ihre Produkte verkaufen zu können. Sie müssen behaupten, dass ihre Produkte besser funktionieren, als die Natur.

Genau so ist das auch mit den Ideologien. Wer seine Ideologien unter die Menschen bringen will, muss das natürliche Empfinden, die natürliche Empathie und die Traditionen der Menschen negieren. Er muss ihnen sagen, dass sie falsch liegen, dass sie alle einer Verschwörung unterliegen usw. Nur seine Ideologie, sein Konzept sei die Wahrheit. Schaut in die Natur, dann schaut auf das Konzept. Dann seht Ihr, was die Wahrheit ist.

Früher wurden die Wochentage nach den Göttern benannt, die jeweils ganz bestimmten Planeten zugeordnet waren. Da jeder Tag eine eigene Energie entwickelt, mussten die Energiene etwas mit den Göttern zutun haben. Die Reihenfolge der heutigen Wochentage war bereits im antiken Babylon so gegeben. Die Planeten haben heute nur noch einen marginalen Eingang in unserem Wertesystem. Sie fristen ein Nischendasein in Horoskopen. Dabei hat ihre Bedeutung für unser Sein eher zugenommen. Aber unser Wertesystem muss ihre Wirkung negieren. Denn sonnst würden die Menschen dem aktuellen Wertesystem nicht länger folgen.

Die Sonne und der Mond galten damals als Planeten, so dass wir auf sieben Planeten kommen. Jupiter, Mars, Merkur, Mond, Saturn. Sonne und Venus. Die anderen Himmelskörper sind mit bloßem Auge nicht zu erkennen. Da jeder Wochentag eine eigene Energie in sich trägt, lag es nahe den Tagen anhand ihrer Tagesenergien einen treffenden Ausdruck zu verleihen. Also die Energie besteht auch ohne, dass wir ihnen Götter oder Planeten zuschreiben. Die Entsprechungen machen es nur leichter, die Tagesenergien zu verstehen.

Nun kommt es auf die Region an, ob eher römische oder germanische Götter den Vorzug bekamen. In Manchen Regionen waren auch mehrere Entsprechungen für Tagesenergien bekannt. Im Lauf der Zeit einigten sich die Menschen auf diese Entsprechungen.

1. Wochentag -> Sonne -> Sonntag -> romanisch (solis dies) -> das Höchste -> Ur-Sache der Schöpfung -> der 1. Tag
Am Anfang ist der Gedanke. Mit der Schöpfung beginnt das neue Werk der Woche. Es beginnt meist mit einem Gedanken, mit einer Idee, was in dieser Woche zu tun ist. Dann geht es ans Werk. Die Sonne steht für die grundlegende Lebensenergie, sowohl für neues Leben, als auch für neue Ideen. Sie symbolisiert das Ich und den eigenen Willen, die Schöpferkraft, sowie unser Selbst und den Wesenskern unserer bewussten Persönlichkeit. Sie symbolisiert unsere männlichen Anteile und den Aspekt der Zeugung im Sinne von Er-Zeugung und Kreativität als Schöpfer.

2. Wochentag -> Mond -> Montag -> latein „lunae dies“ -> römische Mondgöttin Luna (Lundi)
Luna ist das widergespiegelte Licht der Sonne, eine Illusion einer Lichtquelle (Schöpfungsquelle), täuscht die Sonne nur vor. Der Mond symbolisiert das Unbewusste und unsere weibliche Seite. Es ist eine Illusion zu glauben, das Wochenwerk macht sich von allein. Wer bis zu diesem Tag nicht aufgestanden ist, um sein Werk zu beginnen, wird es nicht fertig stellen. Am Montag beginnt die Beziehung zu unseren geistigen Kindern, die am Sonntag geschaffen wurden.

3. Wochentag -> Mars -> Dienstag -> französisch „Mardi“ -> germanisch „Zio“ (Tyr; Tur; Thingsus) -> englisch „Thuesday“
Mars ist bekanntlich der Kriegsgott. An diesem Tag ist die zupackende Tatkraft des mutigen Kämpfers gefordert, der sich mit seinem Anliegen durchsetzt. Sich durchkämpfen heißt eine lange Reise durch unwegsames und unbekanntes Gelände machen, auf dem Weg zu neuen Kunden. Das bedeutet, dass am Dienstag die beste Energie für Eroberungszüge herrscht. Für heutige Verhältnisse würde das bedeutet, dass dieser Tag am besten dafür geeignet ist, neue Märkte und neue Kunden zu erobern.

4. Wochentag -> Merkur -> Mittwoch -> französisch „Mercredi“ -> germanisch „Wodan“ -> englisch „Wednesday“
Merkur ist der Gott des Handels und der Reise. Er ist der Planet des Verstandes und der Kommunikation. Dieser Tag hat die beste Energie sich von den eigenen Kindern zu trennen, sie loszulassen. Denn die Schöpfung, also die Ideen, woraus Produkte hergestellt wurden, kann man als die eigenen geistigen Kinder betrachten. Für heutige Verhältnisse würde das bedeuten, dass Verkäufer am Mittwoch am besten verkaufen können, wenn sie die Tagesenergien respektieren. Insofern ist der Mittwoch der wertvollste Tag, denn hier entscheidet sich der weitere Verlauf des Werks der Woche.

5. Wochentag -> Jupiter -> Donnerstag -> französisch „jeudi“ (jovis dies) -> germanisch „Donar“ (Thor) -> englisch „Thursday“
Jupiter ist der römische Himmelsgott. Er symbolisiert die Fruchtbarmachung des bisherigen Wochenwerks. Da die meisten Menschen mit dem Ackerbau beschäftigt waren, müssen wir den Tag als den Regentag nach dem Herrichten der Felder und nach der Aussaat verstehen. Für heutige Verhältnisse würden an diesem Tag die neuen Kunden ihre erworbenen Waren bezahlen. Donnerstag ist also der energetisch beste Zahltag.

6. Wochentag -> Venus -> Freitag -> französisch „vendredi“ (veneries dies) -> germanisch „Freya“ -> englisch „Friday“
Venus ist die Liebesgöttin. Diesen Tag müssen wir uns als den Tag der Heimkehr vorstellen. Handelsreisende kamen nach hause zurück aber auch Hirten brachten ihre Herden von der Wochenwanderung zurück in den Stall. Jetzt kann man genießen, was man hat. Venus ist somit nicht diejenige, die für unseren Sex verantwortlich ist, sondern für die Heimkehr, für die Anziehung, was die Voraussetzung für die Schöpfung leiblicher aber auch geistiger Kinder ist.

7. Wochentag -> Saturn -> Samstag -> alt-hochdeutsch „Sambazta“ -> französisch „Samedi“ -> latein „sabati dies“ (Tag des Sabbat) -> römisch „dies Saturni“ („Saturn’s Tag“) -> englisch „Saturday“
Hier streiten sich Gelehrte, ob der Tag dem Saturn entspricht oder abgeleitet wurde von „sabati dies“, also vom „Sabbat“, dem Ruhetag der Juden. Da die Engländer den Tag als „Saturday“ bezeichnen, müsste den Streit eigentlich beilegen. Nun gut. Setzen wir mal voraus, dass der Tag die Energie des Saturn trägt. Für mich ist diese Tagesenergie sonnenklar. Denn an diesem Tag wird das Geld gezählt. Die Beute der Woche wird abgeschätzt und in der Sippe geteilt. Es wird alles im Speicher eingesackt oder auf die hohe Kante des höchsten Kleiderschranks deponiert. Für heutige Verhältnisse würde das bedeuten, dass diese Tagesenergie der beste Tag für Investoren ist, die davon leben, dass andere für sie arbeiten müssen, weil sie den Zins abzutragen haben.

Das ist der Grund, weshalb wir nicht mehr den Namen „Saturday“ oder „Samstag“ verwenden sollten. Denn wir müssen dem Tag die Energie nehmen. Wir sollten es also vermeiden an diesem Tag Geld auszugeben. Denn dieser Tag ist der beste Verdienst-Tag der Spekulanten und Zinseintreiber. So wussten die Fürsten der damaligen Zeit, dass an diesem Tag die beste Kasse einzutreiben ist. Denn die Handelsleute waren ja am Freitag heimgekehrt.

Wenn wir unsere Energie (Geld) in diesen Tag hinein geben, dienen wir dieser Tagesenergie, also den Spekulanten und Zinseintreibern.

Die Bezeichnung „Sonnabend“ kommt aus dem Alt-Hoch-Germanischen „Sunnunaband“, also „der Abend vor dem Sonntag“, an dem die Schöpfung beginnt. Im Alt-Englischen bedeutet es „Sunnanaefen“, etwa gleichbedeutetnd mit „Sun eve“, also „The day before Sunday“.

Für mich existiert der Samstag nicht mehr. Er ist jetzt der „Sonnabend“ und das ist der Tag an dem ich niemals mehr einkaufen gehen werde.

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