SelbstHeilung.me

Selbstheilung ist Versöhnung mit sich selbst

Heilung des Tages

Das Kopfkino spielt stets die besten Filme

Autor: Volksweisheit

Interpretation:

Ich gehe nicht ins Kino und das TV bleibt abgeschalten. Das bedeutet nicht, dass ich mir nun Kinofilme im meinem Kopf vorstellen müsste. Entertainment ist nur dann nötig, wenn wir keine Orientierung haben, was wir mit unserer Zeit anfangen sollen. Das Kopfkino ist nur eine Metapher für Manipulation. Und wer lässt sich schon gern manipulieren?

In zunehmendem Maße wird erkennbar, dass die öffentlich-rechtlichen Medien, also die sogenannten Mainstream-Medien, ihren Einfluss zu Gunsten der Elite der Gesellschaft missbrauchen. Die Gesellschaft ist tief gespalten, in diejenigen, die davon profitieren, dass Medien wichtige Informationen falsch darstellen oder ganz und gar weglassen und in diejenigen, die darunter leiden. Dabei werden demokratische Prozesse ersetzt durch die mediale Durchsetzungskraft.

Ein Beispiel hierfür haben wir kürzlich wieder erleben müssen, Anfang Januar in Paris. Zumindest diejenigen, die täglich TV schauen. Denn die Manipulation hat nur dann Erfolg, wenn wir ihr unsere Aufmerksamkeit schenken. Mir ist hier jetzt nicht die Frage wichtig, wer in Wahrheit dahinter steckt, sondern was es mit uns macht.

Angst ist nie ein guter Berater. Unter Angst treffen wir immer die falschen Entscheidungen. Wer sich unter Angst in die Ecke gedrängt fühlt, neigt zu unvorhersehbaren Handlungen. Unter Angst erfüllen wir unsere Arbeit fehlerhaft, wir werden vergesslich, sind unkonzentriert. Unter Angst übersäuert unser Körper, was viele Erkrankungen nach sich ziehen kann und anderes mehr.

Welchen Nutzen ziehen die Medien nun daraus, den Menschen so viel Angst zu machen? Das macht gesellschaftspolitisch überhaupt keinen Sinn. Es bringt also keine Vorteile. Oder Doch? Und wenn ja, für wen?

Um die Mechanismen zu verstehen müssen wie wieder weit in die Geschichte zurück gehen. Etwa in eine Zeit, als es die medialen Illusionen noch nicht gab.

Da gab es zum Beispiel die Blutfehde. Diese war im germanischen Heidentum eine heilige Pflicht. Die Angehörigen eines Getöteten wurde mit der Blutfehde gesühnt. Die Sühne oder Buße in Geld, Hab und Gut zu erbringen wurde von den Germanen selten angenommen. Die Fehde bezeichnete ein fest etabliertes Rechtsinstitut, das bis zur frühen Neuzeit die Regulierung von solch schweren Rechtsbrüchen, direkt zwischen Geschädigten und Schädigern, unter Ausschaltung übergeordneter Instanzen regelte. Fehdefähig waren nur freie Menschen. Handlungen eines Knechtes wurden seinem Herrn zugerechnet. Vergleiche: Ein Hund beißt einen anderen Menschen. Die Schuld trägt der Halter des Hundes. Die Blutfehde war die Ultima-Ratio in der Konfliktbewältigung. Wenn Sühne und Schadensausgleich nicht mehr gegriffen haben, oder von einer Partei abgelehnt wurde. kam es rasch zur Blutfehde. Aus diesem Rechtsverständnis entwickelte sich das Duell, das in vielen Teilen Europas ein fester Bestandteil der Rechts war.

Die Blutfehde hatte aber einen großen Vorteil. Die Täter wussten von vorn herein, was sie erwarete. Ein kurzer Prozess und die Sühne kostete den Fürsten kaum Geld für den Unterhalt der Gefängnisse. Seit dem Ende des Mittelalters versuchte man das Recht mithilfe der finanziellen Sühne wieder herzustellen. Das führte dazu, dass diejenigen, die über viel finanzielle Mittel verfügten, die zu erwartende Strafe finanziell mit einkalkulieren konnten. Davon profitierten die Kirchen sehr stark, indem sie den Ablasshandel als Bestandteil des Rechtes auslegten.

So wären sie in der Blutfehde nicht davon gekommen. Von daher ist es schon interessant zu erkennen, wer hier wirklich ein Interesse daran hatte, dass die Blutfehde, das Duell, bis hin zur Todesstrafe aus dem Recht gestrichen wurden. Es waren wie immer diejenigen, die am meisten davon profitierten. Dabei ist der Begriff der Fehde, aus heutigem Rechtsempfinden heraus negativ belegt. In modernen Staaten, in denen der Staat das Gewaltmonopol ausübt, und rechtsstaatliche Regelungen die Beziehungen zwischen Menschen, Institutionen und Staaten regeln, wird jegliche Selbstjustiz als undenkbar hingestellt. Dennoch geschieht es durch den Staat selbst.

Das ist aber noch nicht das Ende der Fahnenstange. Der Staat nimmt sich heute zunehmend das Recht heraus, sich Menschen zu entledigen, ohne das Recht zu bemühen. Das ist nichts anderes als Blutrache. Das hat also nichts mit Sühne oder Buße zu tun, sondern einfach mit Rache. Vielleicht nicht einmal das mehr. An jedem Tag fliegen Drohnen in vielen Teilen der Welt herum, um Menschen zu töten, die beschuldigt sein sollen, selbst getötet zu haben. Ob es tatsächlich so ist, kann kein Gericht mehr klären. Denn sie werden, da sie ja tod sind, vor kein Gericht gestellt. Sie werden einfach beseitigt. Auch die Gesellschaft fragt nicht, ob die Anschuldigungen zu Recht gestellt wurden. Dies hat jedoch zur Folge, dass sich die Geschädigten vor Ort in die Blutfehde begeben. Denn von ihren Regierungen können sie keine Sühne erwarten.

Nun geschieht es, dass zwei Menschen in Paris mehrere Menschen, wie bei einem Überfallkommando, getötet haben sollen. Allem Anschein nach hatten die Sicherheitsorgane die Gelegenheit, die Täter festzunehmen, um sie vor Gericht zu stellen. Das taten sie jedoch nicht. Sie richteten die vermeintlichen Täter vor laufenden Kameras hin. Und dies wurde in allen TV-Kanälen rauf und runter gespielt.

Was macht das mit den Zusehern. Es weckt in ihnen Angst und die Blutfehde, weil sie meinen, dass ihnen ihre Regierung nicht dabei zur Seite stehen wird, die Taten zu sühnen. Das könnte so lange andauern, bis sich die vermeintlichen Gegner gegenseitig ausgelöscht haben. Also die westlichen Völker gegen die vermeintlichen Tätervölker, wie es in den Mainstream-Medien gern dargestellt wird.

Das macht doch überhaupt keinen Sinn. Nicht für die eine Seite und für die andere auch nicht. Deshalb müssen wir uns erneut die Frage stellen, wer davon profitiert, wenn die Menschen zunehmend in Angst verfallen. Es profitieren immer dieselben Kreise. Sie erreichen dadurch, dass sich die Menschen nicht gegen sie auflehnen, sondern gegen die vermeintlichen Tätervölker. Obwohl die genau so wenig Schuld an dieser Fehde tragen.

Ich möchte das an dieser Stelle mit einem Hahnenkampf vergleichen. Zwei Hähne werden festgehalten und gegeneinander si heftig gereizt, dass sie eben so heftig aufeinander losgehen, um sich gegenseitig zu töten. Wüssten die Hähne, dass hinter ihnen jemand steht, der sie anstachelt, würden sie den bekämpfen. Aber soweit können Hähne nicht denken.

Es ist unser Kopfkino, was wir daraus machen.

Wenn wir frei sein wollen, dürfen wir uns nicht manipulieren lassen. Wir müssen die Illusion ablegen, dass wir frei sind, wenn wir das TV-Programm frei wählen können, aber dann unsere Freiheit aufhört. Das TV muss abgeschalten bleiben. Das Kino ist Tabu, ebenso das Internet. Jeweils von dem Notwendigsten abgesehen, dass man nicht vollständig hinter dem Mond lebt.

Ein gesunder Geist ist frei von Manipulation. Er braucht keine Orientierung von außen. Und er ist die Voraussetzung für körperliche Gesundheit.

Da ich weiß, dass es einigen Menschen nicht leicht fällt, sich von der bunten Medienwelt zu verabschieden, möchte ich an dieser Stelle noch einmal meine Hilfe anbieten. Fühlt Euch frei mich direkt anzusprechen.

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