SelbstHeilung.me

Selbstheilung ist Versöhnung mit sich selbst

Heilung des Tages

Ich werde immer wieder gefragt, wie man sich selbst finden kann. Wenn man doch schon man selbst ist. Ich bin mir doch bewusst, dass ich lebe und atme. Ich kann doch denken, also bin ich mir doch bewusst, dass ich ich selbst bin. Oder?

Interpretation:

Das Thema wiederholt sich. Wenn die Frage immer wieder auftaucht, muss sie immer wieder beantwortet werden.

Oberflächlich betrachtet stimmt das, wie Du es interpretierst. Aber tief in Dir kann es ganz anders ausschauen.

Wir sind nicht nur ein biologisches Wesen, wir sind auch ein geistiges Wesen. Dieses Wesen kann man oberflächlich kaum erkennen. Stell Dich mal vor einen Spiegel. Schau Dir für mehrere Minuten direkt in die Augen und versuche zu erfahren, wer sich dahinter verbirgt. Du wirst erstaunt sein, welche Antworten Dir in den Sinn kommen.

Die nächste Stufe wäre vielleicht über Meditationen den Zugang zu Antworten zu bekommen. Oder Du gehst in den menschenleeren Wald hinaus, verbindest Dich mit der Kraft der Natur und schreist so laut Du kannst die Frage in die Natur hinaus: „Wer bin ich?“

Wenn Du vor dem Spiegel, in der Meditation und in der Natur die selben Antworten erhalten hast, kann es gut sein, dass Du Dich selbst gefunden hast. Diese Antworten können weit von dem abweichen, was Du im Augenblick beruflich machst, in der Vereinsarbeit oder im Hobby. Aber diese Antworten gilt es zu respektieren.

Was bringt uns davon ab, wir selbst zu sein?

Konzepte, Ideologien, Religionen, Dogmen, Glaubenssätze, Autosuggestionen und vieles andere mehr. Sie alle bringen uns in einen anderen Seinszustand, als wir es tief in uns selbst sind. Denn sie funktionieren wie Konfigurationen. Man sagt aber Konditionierung dazu. All die genannten Systeme bestehen aus Informationen. Und Informationen bringen uns in eine Formation. Das ist durchaus vergleichbar mit einer Formation einer Armeee. Wenn die Soldaten nicht alle die Befehle ausführen würden, würde die Armee nicht im Sinne des Befehlsgebers funktionieren. Dieselbe Aufgabe hat das Konzept oder die Ideologie. Es sind Konfigurationsprogramme, die nur den Befehlsgebern nutzen, also denjenigen, die sie sich ausgedacht haben und wir sind dann nicht wir selbst, sondern das Konzept.

Nehmen wir mal an, Wir sind in einem Haushalt aufgewachsen, in dem der Vater ein Banker ist und die Mutter die Sekretärin eines Großkonzerns. Wir wachsen in diesem Haushalt mit dem Dogma auf, dass wir uns nur dann verwirklichen könnten, wenn wir so sind, wie andere es von uns verlangen. Also wie deren Konzepte es von uns verlangt. Wir sind dann nicht wir selbst, sondern das Konzept.

Nehmen wir auch an, wir sind auf einem naturnahen Bauernhof aufgewachsen, auf dem jedes Tier seine eigenen Wege gehen kann. Jedes Tier und alle Menschen auf dem Hof, haben alle ihre Eigenarten. Aber niemand käme auf die Idee der Kuh zu sagen, dass sie sich verhalten soll, wie ein Schaf und umgekehrt. Die Menschen auf dem Hof arbeiten mit den Tieren dann am besten, wenn sie Spaß bei der Arbeit haben und sie sich selbst mit der Arbeit verwirklicht sehen, was die Tiere dann auch spüren. Würden wir die Arbeit hassen, würden die Tiere auch das spüren.

Auch wir Menschen spüren es unterbewusst, wenn andere Menschen ihre Arbeit oder sich selbst hassen. Deshalb sind bestimmte Konflikte zwischen Menschen vorprogrammiert. Das gibt Stress. Ständig zu denken, dass man zu wenig Besitz hat, dass man noch mehr arbeiten muss, um besser leben zu können, dass andere uns unseren Besitz wegnehmen könnten, macht uns Stress. Viele Menschen glauben es erst, wenn es schon fast zu spät ist, dass sie Illusionen nachgejagt sind und sich nur selbst geschadet haben.

Wenn wir versuchen ein anderes Konzept zu sein, nur weil wir Geld verdienen müssen oder möchten, oder weil wir es nicht besser wissen, wenden wir uns von uns selbst ab. Das gefällt dem geistigen Wesen in uns, was wir ja auch sind, natürlich überhaupt nicht. Es versucht uns auf unterschiedliche Weise darauf aufmerksam zu machen, dass wir einen falschen Weg gehen. Da liegen Gefahren vor uns, die unser Selbst erkennt, wir aber mit unseren Sinnen noch nicht wahrnehmen können. Ja, jeder Mensch kann hellsehen, jeder kann in die Zukunft schauen und in die Vergangenheit, wenn wir den Zugang zu uns selbst gefunden haben.

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