SelbstHeilung.me

Selbstheilung ist Versöhnung mit sich selbst

Heilung des Tages

Wie das Geld uns krank macht. Bereits als Kind wird uns antrainiert, denen zu gehorchen. die uns etwas zu bieten haben. Das bedeutet, wir lernen es recht zeitig uns zu prostituieren. Wir nehmen Jobs an, die uns anekeln. Aber des Geldes wegen erledigen wir sie. Wir lernen es zu schätzen, wenn wir anderen ihren Besitz wegnehmen, um ein vermeintlich besseres Leben zu haben. Aber haben wir dann auch ein besseres Leben? Je mehr Geld wir besitzen wollen, desto mehr Stress müssen wir uns machen. Je mehr Geld wir besitzen, desto mehr müssen wir den Besitz verteidigen, was wiederum Stress macht. Und Stress verursacht Streit, Konflikte und dadurch Krankheit.

Interpretation:

Vor vielen Jahren hatte man ein Experiment mit Kapuzineräffchen gemacht. Man wollte herausfinden, inwiefern Geld das Verhalten der Tiere beeinflusst. Das Ergebnis war ernüchternd.

Denn das ökonomische Verhalten der Tiere ähnelte dem des Menschen doch sehr. Der materielle Verlust hatte für die Affen eine größere psychologische Bedeutung, als der Gewinn. Beim Menschen führt die Erfahrung des Verlustes dazu, immer härter zu arbeiten. Man möchte den Verlust wieder ausgleichen. So existiert der Verlust dann scheinbar nicht mehr. Wenn der Mensch einen Verlust erleidet, neigt er auch dazu kriminell zu werden, um den Verlust wieder auszugleichen.

Im Teil Eins des Affen-Experiments gaben die Forscher den Kapuzineraffen zunächst eine bestimmte Anzahl Spielsteine. Die Affen mussten entscheiden, wie viele Steine sie für Apfelstückchen und wie viele sie für Gelatinestückchen eintauschen wollten. Die Preise und die Anzahl der erhaltenen Spielmarken schwankte jedoch ständig. Die Tiere verhielten sich wie Menschen und reagierten sehr überlegt auf diese Schwankungen. Dann durften die Affen einen Spielstein gegen ein sichtbares Stück Nahrung tauschen, wobei sie aber in fünfzig Prozent der Fälle zwei Stücke erhielten. Das ist natürlich ein unerwarteter Gewinn.

Im Teil Zwei konnten die Tiere mit der Spielmarke auch zwei sichtbare Nahrungsstücke bezahlen. Allerdings erhielten sie in der Hälfte aller Fälle dann jedoch nur ein Fruchtstück. Was ein unerwarteter Verlust ist.

Obwohl bei beiden Experimenten die gleiche Anzahl Nahrungsstücke unter die Tiere gebracht wurde und letztendlich derselbe Preis gezahlt wurde, reagierten die Affen völlig unterschiedlich und entwickelten Strategien wie sie ihre Verluste, die ja eigentlich keine Verluste waren, ausgleichen konnten.

Die Affen konnten sich dann zwischen den beiden Spielen entscheiden. Die Chancen liegen bei beiden Spielen bei genau 50%. Dennoch entschieden sie sich für das erste Spiel. Denn dort hatten sie die scheinbare Chance auf einen Bonus. Hingegen mussten sie im anderen Spiel befürchten einen Verlust zu machen. Aber beides ist nur Illusionen von Gewinn und Verlust.

Als die Forscher dann nur das zweite Spiel angeboten hatten, durch das sich die Angst auf Verlust manifestierte, begannten die männlichen Tiere sich gegenseitig zu verprügeln und zu bestehlen. Die weiblichen Tiere begannen sich zu prostituieren, um den scheinbaren Verlust auszugleichen.

Die Studie zeigte, dass sich die Kapuzineräffchen genauso verhalten, wie wir Menschen. Sie machen dieselben Fehler. Aber wir Menschen sind inzwischen schlauer geworden. Es gibt zahlreiche Initiativen, die das Geld abschaffen wollen. Ich denke, wenn es der Menschheit gelänge, das Geld herauszunehmen, wäre es auch ganz schnell vorbei, mit vielerlei Raub, Mord uns Todschlag, nur weil einer etwas besitzt, was der andere haben möchte.

Es wäre auch vorbei mit der legalen Prostitution. Oder wie würdet Ihr den Job von Klaus Kleber bezeichnen. Wenn er nicht das Bestechungsgeld in der Größenordnung von 600.000 Euro erhalten würde, gäbe es keinen Grund mehr sein Gesicht für diese Lügen-Storys in die Kamera zu halten.

Viele Freiheitsbewegungen verstehen nicht, dass sie selbst sich ihre Versklavung schaffen, indem sie den Verlockungen des Geldes nicht widerstehen können und deshalb viel Geld verdienen WOLLEN. Sie verpflichten sich als Sklave ihrer Selbst tätig zu werden. Dabei werden sie alle nur benutzt.

Ich denke, dass fast 90 Prozent aller Angestellten und Arbeitnehmer ihren Job anders oder gar nicht machen würden, bekämen sie kein Geld. Denkt mal darüber nach.

Die Autoren der unten aufgeführten Publikationen behaupten, dass die Gesellschaft sehr wohl auch ohne Geld funktionieren würde. Jedoch wären die Machtstrukturen, die sich aufgrund der Menge des Geldbesitzes gebildet hatten, nicht mehr möglich. Deshalb werden diese Überlegungen wohl nicht diskutiert.

Quelle und weiterlesen: royalsocietypublishing.org PDF

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