SelbstHeilung.me

"Die Ursache liegt im Denken" J.Krishnamurti

Heilung des Tages

Wer der Meinung ist, dass er für Geld alles haben kann, gerät leicht in den Verdacht, dass er für Geld alles zu tun bereit ist.

Autor: Benjamin Franklin, einer der Gründerväter der Vereinigten Staaten
Interpretation:

Eine schöne Weisheit. Ob sich Mr. Franklin vielleicht in den Kameraden getäuscht hatte, die mit ihm zusammen die VSA gegründet hatten? Vielleicht hatten sie ja gar nicht die Vereinigten Staaten, sondern Washington D.C. gegründet. Wer weiß das heute schon so genau?

Wir wissen aber, dass die USA von hochtrabenden Idealen und Werten nur so durchdrungen ist. Noch bis vor kurzem hatte wirklich fast jeder Amerikaner an den Amerikanischen Traum geglaubt, dass es ein jeder vom Tellerwäscher zum Millionär bringen könne. Nun sind die Träume geplatzt und 47 Mio. Amrikaner sind auf Essensmarken angewiesen. Aber diese Zahl hab ich schon 2010 gelesen. Sie führen wohl die Statistiken nicht weiter?

Sei es drum. In der Franklin-Weisheit stecken zwei Grundzüge. Zum einen die Käuflichkeit von allem und jedem, zum anderen die Bestechlichkeit, jeden Job zu erledigen, wenn der Preis stimmt. Ja, so sind sie, die Kapitalisten. Vorn herum schwingen sie schöne Reden und hinten herum erledigen sie alles mit der Brieftasche. Es braucht also nicht nur Leute die Menschen kaufen wollen, es braucht auch welche, die sich kaufen lassen. Man könnte auch Demokratie dazu sagen. Vorn herum labern sie schöne Worte und hinten herum werden die Geschäfte gemacht. Wir können vorn beschließen was wir wollen. Das interessiert den Kapitalisten nicht. Er macht seine Geschäfte trotzdem.

Wir sollten also nicht darauf achten, was die lieben Leute sagen, sondern was sie tun. An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Matthäus 7

Und wenn wir grad bei der Bibel sind. Die Herren von der katholischen Kirche haben es ja auch ziemlich weit getrieben, mit der Bestechlichkeit und der Käuflichkeit. Liegt das jetzt daran, dass es das Geld überhaupt gibt, oder daran, dass Menschen nicht mit Geld umgehen können? Ich denke weder noch.

Die katholische Kirche wird sich selbst auflösen. Ebenso der Hyperkapitalismus. Weil sie den Bogen überspannt haben. Und weil sie im Augenblick dabei sind den Bogen noch weiter zu spannen, bis er womöglich bricht. Sie wollen doch tatsächlich das Riesenreich Russland zu Fall bringen. Dabei gehen sie selbst mit drauf.

Weil wir hier zwei Machtzentren aufzeigen, in welcher Beziehung steht die katholische Kirche eigentlich mit den USA? Das wäre eine sehr lange Geschichte, die bereits vor vielen tausend Jahren begann. Übrig geblieben sind drei Machtzentren, die zusammen genommen das westliche Imperium ausmachen. Ja, ein drittes Zentrum müssen wir noch hinzuzählen. Das wäre die City of London. Wer war zuerst da? Die Vatikanstadt, dann die City of London und Washington D.C.

Alle drei sind völkerrechtlich souveräne Rechtssubjekte, die mit ihrem sie umgebenden Staat völkerrechtlich kaum etwas zutun haben. Aber sie übernehmen Aufgaben und Funktionen für das Imperium, um es expandieren zu lassen. Sie haben sich also ihre Aufgaben rechtlich sauber getrennt zugeschoben. Diese Aufgaben können wir grob zusammenfassen in: „Geistige Macht, Finanzielle Macht, Militärische Macht“. Mithilfe dieser drei in der Welt fest etablierten Funktionen führen sie uns vorn herum ein schönes Theater auf und machen hinten herum alles zu ihrem Geschäft.

Leider gibt es noch weitere Machtzentren, die sich nicht einfach so sang- und klanglos unterjochen lassen wollen.

Der Kapitalist kann sich nicht mit der Konkurrenz arrangieren. Denn der Drang nach immer mehr Besitz zwingt ihn zur Expansion. Weil er nicht immer in den offenen militärischen Machtkampf treten kann, muss er sich die einen oder anderen Schlüsselfiguren kaufen. Alle anderen Figuren, die er nicht braucht, muss er nur platt machen oder platt machen lassen. Insofern bildet die Bestechlichkeit und Käuflichkeit eine für den Kapitalismus untrennbare Einheit. Ja es ist sogar eine zwingende Existenz-Bedingung, genügend Menschen zu finden, die bestechlich sind.

Eine anderer Trend, zu dem der Kapitalist jedoch nur greift, wenn er genügend Menschen findet, die seine Jobs erledigen können, wäre die Einkommensgrenze immer weiter zurückzuschrauben. Je weniger Verdienst-Möglichkeiten die Menschen vorfinden, desto mehr sind sie bereit jeden Job anzunehmen.

Aber ich denke, das ändert sich augenblicklich sehr stark. Der aufkommende Bewusstseinswandel zieht nicht nur in die Köpfe der Philosophen ein, sondern auch in die Köpfe der Arbeitnehmer und Manager. Sie schauen in den Spiegel und fragen sich, was sie geritten hat, diesen Scheißjob zu machen.

Das bedeutet, die Bestechlichkeit und Käuflichkeit nimmt kontinuierlich ab. Genau in dem Maße, wie den Menschen ihr Handeln bewusst wird. Und das ist gut so. Wir wissen zwar nicht, ob noch genügend Zeit bleibt, bevor einer der vielen Atommächte die Nerven verliert und den roten Knopf drückt, aber die Menschheit ist auf einem guten Weg, sich selbst zu heilen.

Ja, auch das ist Selbstheilung. Man kann sich auch von der Bestechlichkeit heilen. Man muss es nur wollen. So gesehen gewinnt Mr. Franklins Weisheit wieder an Bedeutung.

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