SelbstHeilung.me

Selbstheilung ist Versöhnung mit sich selbst

Heilung des Tages

Es heißt oft, dass wir uns selbst finden müssen. Warum? Kann es nicht einfach so bleiben, wie es ist?

Interpretation:

Das Sein, also das Leben ist ständiger Wandel. Es bleibt nie etwas so, wie es ist. Alles entwickelt sich weiter. Wenn wir uns nicht weiterentwickeln wollen, bleiben wir zurück. WEnn wir zurück bleiben, haben wir uns selbst verrückt, aus dem wahren Sein.

Krankheit ist als ein Zustand zu verstehen, in dem wir alles sein können. Wir sind dann aber nicht wir selbst. Wenn wir krank sind, sind wir sozusagen aus uns selbst verrückt. Das bedeutet, wer sich selbst gefunden hat, wer in sich selbst ruht, wer keinen Ideologien und keinen fremd formulierten Konzepten folgt, wer sich nicht aus seiner Ruhe bringen lässt, kann nicht erkranken.

Alles, was wir tun, jeder Job, jede Berufung, jedes „Ja, das will ich!“ ist als die Suche nach uns selbst zu verstehen. Die Suche nach Gott, nach Allah, nach Brahma, oder wie der Schöpfer auch heißen mag, ist die Suche nach uns selbst. Wenn wir reisen, wenn wir Bungee-Jumping machen, wenn wir die Geschwindigkeit unseres Autos ausreizen, wenn wir in den Himmel schauen, wenn wir gern schöne Märchen hören, suchen wir nach uns selbst. Weil wir dadurch mehr Erfahrungen machen können.

Aber was ist das Selbst? Kürzlich fiel mir dazu ein schöner Vergleich ein. Stellen wir uns einen riesig großen Berg vor. Oben auf dem Berg gibt es einen wunderschönen See. Das Wasser des Sees durchdringt den ganzen Berg. Erst durch das Wasser kommt der Berg zu seinem Leben. Wenn der See austrocknet, wird auch das Leben im Berg erlöschen. Das Wasser ist dann aber nicht weg. Es hat sich an einem anderen Ort niedergelassen.

Stellen wir uns jetzt einmal vor, wir wären der Berg. Dann würden wir sagen, dass wir einen See haben.

Wenn wir uns nun vorstellen, dass wir der See wären, würden wir sagen, dass wir einen Berg haben.

Genauso verhält es sich mit dem menschlichen Körper und seiner Seele, also seinem Selbst.

Wer sein Selbst gefunden hat, bekommt eine neue Dimension geschenkt. Dabei handelt es sich um eine neue Betrachtungsweise, wie wir uns sehen können. Dann werden wir natürlich sagen, dass unser Selbst einen Körper hat. Denn wir können uns dann zusätzlich aus der Perspektive betrachten, wie unser Selbst uns sieht.

Nur ist unser Selbst kein Wasser, sondern ein Energiekörper. Dieser Energiekörper wird immer umfangreicher, je mehr Erfahrungen er mit unserem Körper ansammeln konnten.

Unser Selbst hat nur das eine Ziel. Es will Erfahrungen machen, bis wir zu höchster Erkenntnis, zur sogenannten Erleuchtung gekommen sind. Zu diesem Zweck erst ist die dreidimensionale Welt geschaffen worden, in sich unser Selbst weiterentwickeln und verwirklichen kann. Die menschliche Evolution ist als der Weg zur Erleuchtung zu verstehen. Erst wenn wir höchste Erkenntnis erlangt haben, hört die Suche auf. Dazu reicht ein Leben oft nicht aus. Um unserem Selbst zu mehr Erfahrungen und zu höchster Erkenntnis zu verhelfen, dass es nicht immer dieselben Fehler machen muss, müssten wir den Zugang zu uns selbst gefunden haben, um den Ansatzpunkt erkennen zu können, wo unser Selbst steht.

Das bedeutet, wir suchen uns selbst über unsere Erfahrungen, um über die Erfahrungen an die Grenze der Erkenntnis zu gelangen. Das ist wie ein Pendel zu verstehen. Wir machen im Extremen rechts und links unsere entsprechenden Erfahrungen, holen uns hier und da blaue Flecken. Wir verrücken uns mal in das eine Extrem, dann in das andere Extrem. Dabei erkennen wir, dass dies nicht richtig ist und das auch nicht. Das kennen wir schon und jenes auch. Die Pendelbewegungen, oder Pendelausschläge werden immer kürzer und die Abfolge nimmt an Häufigkeit zu.

Erfahrung ist ein Wert, aus dem Erkennen von Fehlern und der Einsicht, es das nächste mal anders zu machen. Einsicht ist uns Menschen auch möglich zu erlangen, indem wir von den Fehlern anderer lernen. Da gibt es seit Jahrhunderten die Gaukler und Narren, die den Menschen ihr Spiegelbild vorhalten. Heute sind es Kabarettisten, Komiker und Karikaturisten, denen die Aufgabe des Spiegelns zukommt. Vielen Menschen gelingt es sich selbst und ihre Fehler zu erkennen. Anderen gelingt es nicht. Wenn wir uns selbst nicht erkennen, sondern ein Feindbild, bekämpfen wir nicht das Feindbild, sondern die Illusion dessen, die wir selbst sind.
Siehe:
huffingtonpost.de Das prorussische Propaganda-Kabarett des Volker Pispers
youtube.com Volker Pispers – 2015 Kleinkunstpreis unzensiert volle Länge
youtube.com Der Deutsche Kleinkunstpreis 2015 mit Volker Pispers, Christoph Sieber, Dudenhöffer, Egersdörfer uvm

Unser Selbst bringt auch eigene Erfahrungen aus vergangenen Leben mit. Wenn wir uns des bereits vorhandenen Erfahrungsschatzes bewusst wären, müssten wir dieselben Erfahrungen nicht noch einmal machen. Deshalb sagt man oft, dass jeder Mensch die Aufgabe hat, zuerst nach sich selbst zu suchen, um seine wahre Identität zu finden.

Wer mit der Suche nach dem wahren Selbst, der wahren Identität beginnen möchte, könnte wie folgt vorgehen: Man könnte Kurse besuchen, an denen es gelehrt wird, den Zugang zu sich selbst zu finden. Man könnte es auch allein machen. Die Frage aller Fragen ist: „Wer bin ich?“ und „Was ist der Sinn meines Lebens?“ Diese Fragen kann nur das bewusste Selbst beantworten.

Oder wir gehen in die Natur hinaus, breiten die Arme aus und schreien so laut wir können diese eine Frage: „Wer bin ich?“ Bereits da können wir Antworten bekommen. Sollte das beim ersten mal nicht gelingen, probieren wir es wieder und wieder.

Wir können uns auch vor das eigene Spiegelbild stellen und uns die Frage aller Fragen stellen. Auch das können wir wieder und wieder probieren. Wobei die Frage vor dem Spiegelbild abgewandelt werden kann. Da wir uns selbst im Spiegel sehen, können wir fragen: „Wer bist Du?“ Wir schauen uns direkt in die Augen und achten darauf, was wir spüren.

Weiterhin können wir die Meditation üben. Manche setzen sich Kopfhörer auf und hören Meditationsmusik. Manche wollen dabei nichts hören. Während der Meditation stellen wir uns die Frage aller Fragen. Und auch dies können wir solange wiederholen, bis wir antworten bekommen.

Wenn Du die Augen schließt, bekommst Du wahrscheinlich Bilder angezeigt. Die Bilder die so vorbei huschen – meist von rechts nach links und von links nach rechts – sind nicht die interessanten Bilder. Das sind unsere kürzlich gesammelten Eindrücke, die als Erfahrungen abgespeichert werden sollen. Die wirklich interessanten Bilder kommen von unten hoch, ja ich würde sagen, die Bilder tun sich auf. Das schaut aus, als würde jemand die Bilder von ganz klein blitzschnell immer größer werden lassen. Sie sind zunächst nur ein Punkt, werden in windeseile größer und größer, bis wir das Bild vollständig erfassen können. Was auf diesen Bildern zu erkennen ist, das ist das, was uns unser Selbst zeigen will. Das ist unsere Vergangenheit unser Jetzt und unser Weg.

Damit kommen wir von „Wer bin ich?“ zu den sich daran anschließenden Fragen: „Wie bin ich?“; „Was bin ich?“; „Wo bin ich?“ und „Wohin gehe ich?“ Mit der Beantwortung dieser Fragen beantwortet sich auch der Sinn unseres bescheidenen Lebens.

Fragen über Fragen, die Antworten bedürfen. Weil die Menschen auf diese Fragen, die sie sich selbst nie gestellt haben, keine Antwort finden, greifen sie zur Orientierung, die von außen kommt. Sie greifen zu Ideologien, zu Religionen oder zu fremd formulierten Konzepten. Sie werden im wahrsten Sinne aus sich selbst verrückt. Sie werden verrückt, da sie nicht zu sich finden können. Es sagt ihnen ja auch niemand, worauf es wirklich ankommt.

Wer nicht zu sich selbst gefunden hat, findet keinen Frieden. Wir werden immer mit uns selbst kämpfen müssen. Dieser Kampf muss solange geführt werden, bis die Lampe angeht und sie uns sagt, dass wir immer nur gegen uns selbst gekämpft haben, also gegen das eigene Ego. Dieser Kampf drückt sich aus im Wettbewerb, im Kampf um die beste Leistung, um äußere Schönheit, um den meisten Besitz, um das meiste Geld, um das größte Dies oder Das.

Wenn wir uns selbst, also unser Selbst erkannt haben, stellen wir plötzlich fest – Hoppla, das brauche ich ja alles gar nicht mehr, den Tanz um die Macht, um den Besitz, um den Luxus. Ich muss ja gar nicht mehr darum kämpfen der Beste, der Schönste, der Schnellste zu sein. Dadurch erkennen wir plötzlich – Hoppla, jetzt brauche ich ja auch diese und jene Krankheit nicht mehr. Wir erkennen, dass wir plötzlich wir selbst geworden sind. So wie es Volker Pispers beschrieben hat, erkennen wir, dass wir keinen Konsum, keine Versicherung und keinen Luxus dafür brauchen, um in der Sonne liegen zu können und es uns gut gehen lassen zu können. Wir mussten nur damit aufhören, uns den Tanz darum anzutun.

Die meisten Menschen werden aber nie im Leben damit zufrieden sein. Deshalb müssen sie Krieg, Mord und Todschlag machen. Dabei ist alles das nur als die Suche nach ihnen selbst zu verstehen. Es wird gebraucht, um uns Menschen insgesamt in der Evolution weiterzubringen. Viele Menschen müssen es erst noch erkennen, dass sie ihre Gewalt gegen sich selbst richten.

Alles dreht sich nur um die Selbstfindung und um die Selbsterkenntnis. Die Aufforderung dazu findet man in allen heiligen Schriften und wahren himmlischen Religionen. Sie findet man sogar in den sogenannten heidnischen Religionen der Naturvölker, der Wikinger, der alten Germanen, der alten Slaven, Veden, Inka und so weiter.

Wer sich selbst erkennt, erkennt seinen Herrn, heißt es im Islam. Damit ist das Selbst gemeint.

Was die weltlichen Führer jedoch in den vergangenen Jahrhunderten und Jahrtausenden aus der Spiritualität gemacht haben, kann oft nur als Ideologie verstanden werden. Denn oftmals führen uns diese Religionen von uns weg und hin zu einem Herrscher.

Genau das verstehen die meisten Menschen falsch. Das Selbst, der Herr und Meister, der Gott und wer auch immer, ist nicht im Außen zu finden, sondern nur in uns selbst. Nur in uns selbst ist die richtige Orientierung und die richtige Ordnung zu finden. Du bist der Diener Deiner Selbst. Er ist der einzige Herr, dem Du zu dienen hast.

Fühle Dich frei, mich direkt anzusprechen. Ich kann Dir gerne zeigen, wie Du zu Dir selbst finden kannst.

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