SelbstHeilung.me

Selbstheilung ist Versöhnung mit sich selbst

Heilung des Tages

Warum hat Cannabis bei der Selbstheilung keinen Nutzen? Warum bewirkt es sogar das Gegenteil von Heilung?

Interpretation:

Mir sind die Geschichten bekannt, dass Cannabis aus wirtschaftlichen Gründen verboten wurde. Mir ist auch bekannt, dass Cannabis, im Vergleich zu chemischen Schmerzmitteln harmlos ist. Aber im Vergleich zu keinen Medikamenten ist Cannabis zerstörerisch.

Da wäre es doch besser, die Ursache für den chronischen Schmerz abzuschalten, als permanent ein Medikament einzunehmen?

Das wäre tatsächlich besser. Allerdings wollen die meisten Menschen leiden. Das hört sich jetzt vielleicht ulkig an. Leider ist es aber so.

Bei einigen Menschen, die Cannabis konsumieren, verhält es sich sogar so, dass der chronische Schmerz mit Cannabis immer heftiger wird. Wie sollen wir das verstehen?

Der angenehme und für einige betäubende Zustand mit Cannabis wird durch unser Unterbewusstsein als eine Fluchtburg empfunden. In diese Burg flüchten wir uns zurück, wenn wir uns vor dem Schmerz schützen wollen.

Das ist wie bei einem Trinker zu betrachten. Der glaubt auch, dass der Alkohol ihm helfen würde, seine Sorgen vergessen zu machen. Bevor er den Schaden bemerkt, ist es bereits zu spät. Bis dahin ist Alkohol seine Fluchtburg.

Mal völlig davon abgesehen, was die Ursache für den Schmerz sein kann, steuern wir uns mit Cannabis in eine Umkehrung von Ursache und Wirkung hinein. Wir benutzen die Fluchtburg im Laufe der Zeit immer seltener nur, um uns vom Schmerz zu befreien, sondern um den „Scheiß Alltag“ nicht ertragen zu müssen. Und da wird es gefährlich.

Wir beginnen die Fluchtburg wegen jeder Kleinigkeit anzusteuern, um sie dafür zu benutzen, uns nicht mit den Herausforderungen des Alltags und unseres Seins zu befassen. Je länger wir Cannabis konsumieren, desto intensiver wird die Illusion, die sich zur Lebenslüge manifestieren kann. Dadurch erschaffen wir uns selbst eine veritable psychische Erkrankung, dieren Ursache wiederum kaum jemand wirklich kapiert. Ja, der Mensch ist ein Schöpfer. Er schafft sich seine Krankheiten selbst.

  • Die Lüge ist: Weil wir dauerhaften Schmerz haben, müssen wir Cannabis rauchen. Deshalb müssen wir es in Kauf nehmen, benebelt zu sein.
  • Die Wahrheit ist: Wir benebeln uns, weil wir die Realität, also die Ursachen nicht sehen wollen und uns nicht mit den Ursachen befassen wollen.

Das bedeutet, Cannabis hilft uns dabei, vor uns selbst wegzulaufen. Wenn wir das tun, wollen wir die wahren Ursachen unseres Leidens nicht erkennen. Wir wollen davon nichts wissen. Das ist jedoch eine unbedingte Voraussetzung für wirkliche Heilung. Wenn wir gesund und heil sein wollen, müssen wir die Ursachen sehen wollen. Ansonsten gibt es keine Heilung.

Der Selbstbetrug ist, dass wir uns selbst mit Cannabis die Illusion vorspielen, dass wir ein natürliches Medikament gefunden hätten, das wir wie ein Werkzeug benutzen könnten, um uns damit heilen zu könnten. Das ist der völlig falsche Ansatz.

Werkzeuge, also Medikamente dürfen uns nicht noch tiefer in die Scheiße (Entschuldigung; Chronische Erkrankung) hinein ziehen.

Wenn wir wirklich leben wollen und uns vollständig heilen wollen, müssen wir es schaffen, jede psychisch beeinträchtigende Substanz fallen zu lassen, die wir als Medikament dauerhaft einnehmen müssten.

Es gibt keine einzige Erkrankung, die nicht dauerhaft und vollständig geheilt werden kann. Deshalb ist es besser, sich von der Vorstellung zu lösen, dass Cannabis uns bei der Heilung helfen könne. Gleiches gilt natürlich auch für alle anderen Drogen.

Also, nehmt bitte keine Drogen, um Euch vom Schmerz zu befreien. Dadurch bekämpft Ihr Euch selbst. Nehmt Euch so an, wie Ihr seid. Sagt Ja zu Euch selbst und zu Eurem Leben. Beginnt damit, Euch selbst mit Haut und Haaren so zu lieben, wie Ihr seid. Alles ist gut so, wie es ist. Dann hat der Schmerz keine Chance mehr in Eurem Leben, noch einen einzigen Tag zu existieren. Feiert eine Zeromonie, mit Kerzen und Brimborium, bei der Ihr Euch ganz offiziell und feierlich vom Schmerz verabschiedet. Sagt ihm: „Es war schön mit Dir, lieber Schmerz, aber jetzt brauche ich Dich nicht mehr! Du darfst jetzt gehen! Und Tschüß!“

Fühle Dich frei, mir Deine Nachfragen und Anregungen zum Thema zuzusenden.

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