SelbstHeilung.me

"Die Ursache liegt im Denken" J.Krishnamurti

Heilung des Tages

In einem Gespräch kam die Vermutung zur Sprache, dass alsbald in Deutschland eine Enteignung durchgeführt werden könnte. Wie kann man sich davor schützen?

Interpretation:

Man kann sich selbst enteignen, bevor andere es tun.

Aber, wie stellt man das an?

Ich bin immer wieder erstaunt, mit welchen Fragen sich die Selbstheilung befassen kann, um die Menschen heil und bei sich selbst sein zu lassen. Das ist das Wunderbare an dieser Aufgabe.

Die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch, dass es zu Enteignungen kommen wird. Und zwar aus unterschiedlichen Gründen.

Es können Menschen enteignet werden,

  • die politisch unbequem sind. Sie werden dann gern entmündigt, also für unzurechnungsfähig erklärt und einem Vormund unterstellt.
  • wenn sie bestehende Kredite, oder andere finanzielle Verpflichtungen, nicht mehr tragen können. Das können Pflichtversicherungen sein, wie etwa die Krankenversicherung, die Grundsteuer für das bebaute und bewohnte Grundstück, Abwassergebühren, Rundfunkgebühren, Straßennutzungsgebühren, Kirchensteuern und anderes mehr nicht tragen können. Unternehmer können enteignet werden, wenn sie ihre zu entrichtenden Abgaben wie Mehrwertsteuer, Lohnnebenkosten und Lohnsteuern, Zollgebühren, willkürlich festgelegte Schätzungen und anderes mehr nicht tragen können.
  • die ein Bankguthaben auf einem Sparkonto, oder Girokonto haben. oder die Aktien, Anleihen, Rentenpapiere haben. Und wenn der Gesetzgeber meint einen Teil oder das gesamte Guthaben für seine Zwecke beschlagnahmen zu müssen.
  • die vermietete Immobilien besitzen.
  • die in selbst genutztem Wohneigentum wohnen
  • die Kraftfahrzeuge, Industrieanlagen, Rohstoffe besitzen
  • die landwirtschaftliche Anbauflächen besitzen
  • und anderes mehr

Warum sollte der Staat das tun?

Möglicherweise, weil der Konjunkturmotor ins Stottern geraten ist. Es wird nicht mehr so viel konsumiert, wie die Wirtschaft bräuchte, um vom eigenen Verbrauch leben zu können. Das muss man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen. 82 Mio. Deutsche verbrauchen so wenig, dass der Staatshaushalt davon nicht leben kann. Nein, es ist nicht das Volk, das zu wenig konsumiert. Der Staat hat zu viel Ausgaben. Allein die Zinsen, für die Staatsverschuldung, fressen schon den Haushalt auf, mit dem ein solcher Staat gut haushalten könnte. Somit wird ein immer höheres Wachstum erforderlich, um die Staatsausgaben tragen zu können.

Also sieht sich der Staat dazu veranlasst, künstliche Konsumanreize zu schaffen. Ein treffendes Beispiel dafür war die Abwrackprämie. Wer sein altes Auto in die Verschrottung brachte, erhielt einen staatlichen Zuschuss bei einem Neukauf. Der Besitzer hatte möglicherweise kein neues Auto gebraucht. So wurde er jedoch zum Konsum verführt.

Viele meinen auch, dass die Hochwasserkatastrophe von August 2002 künstlich erzeugte Wetterkapriolen waren. Die Vermutung ist gar nicht so abwegig. Die notwendige Technik dafür ist vorhanden. Wenn es eine bestimmte Technik gibt, wird sie auch genutzt. Wenn sie dafür benutzt wurde, um so viel Schaden anzurichten, dass dadurch ein kräftiger Konsumzwang entsteht, schließt sich der Kreis. Viele Grund- und Immobilieneigentümer mussten sich hoch verschulden, um die Schäden zu beheben. Viele Versicherungsprämien wurden drastisch erhöht. Das wird alles ins BIP mit einberechnet.

Aber diese Maßnahmen kann sich der Staat nicht andauernd erlauben. Er kommt langsam aber sicher in die Zwangslage, dass solche Kaufanreize nicht mehr funktionieren. Schauen wir nur auf den aktuellen Leitzins. Der ist so dramatisch niedrig, dass Bankguthaben schon allein deshalb an Wert verlieren, weil es bei der Bank deponiert und nicht in bleibenden Werten investiert ist. Somit kommt der Staat immer öfter auf die Idee einen nach dem anderen Zwangskonsum zu verordnen. Das sind dann die Mautgebühren, Rundfunkgebühren, Kranken- und Pflegeversicherungen, Universitäts- und Schulgebühren und anderes mehr. Wegen dieser ganzen Maßnahmen haben die Menschen jedoch immer weniger Geld für Konsumgüter in der Tasche.

Das ist ein perfekter Teufelskreis, der sich kaum ohne Schaden lösen lassen wird.

Da immer mehr Menschen ihr Vermögen in bleibende Werte investieren wollen, immer weniger konsumieren und die Staaten immer mehr Schulden anhäufen, wird die Notwendigkeit für Enteignungen immer wahrscheinlicher.

Wer im Besitz von Bargeld ist, kommt als erster dran. Bei Bankguthaben lässt es sich noch leicht durchführen. Man schließt einfach alle Banken und Geldautomaten über ein Wochenende und kürzt alle Guthaben um vielleicht 10%.

Übrigens, die 10% sind tatsächlich im Gespräch. Seit die Merowinger ab etwa 420 n.Chr. mit der katholischen Kirche paktierten und die erste Kirchensteuer von 10% einführten, geisterte in Europa das Schreckgespenst des Zehnt herum. Das bedeutete, jeder Bauer musste das zehnte, seiner Ernten an die Kirche abführen. Jeder zehnte Sack Korn, jeder zehnte Korb Äpfel, jedes zehnte Schwein usw. gehörte der Kirche. So kamen die Steuern in die Welt. Im Gegenzug sicherte die Kirche den Mehrowingern die Macht von gottes Gnaden zu. Das ging 300 Jahre gut.

Zurück ins Jetzt: Beim Besitz von bleibenden Werten schaut es schon anders aus, also ungleich schwieriger. Es ist aber nicht ausgeschlossen. Wer Immobilien, Industrieanlagen, Rohstoffe, Konsumgüter, Fahrzeuge und anderes mehr sein Eigentum nennt. könnte vom Finanzamt die Forderung erhalten einen finanziellen Wertausgleich, von vielleicht 10% abzuführen. Das muss dann in Geld gezahlt werden.

Sie werden gezwungen einen Teilbetrag des z.B. Immobilienwertes als Sonderabgabe zu zahlen. Sagen wir als Beispiel, eine Immobilie besitzt einen Wert von 1 Mio. Euro. Wenn der Fiskus auf die Idee kommt, dass jeder Immobilieneigentümer 10% des Wertes als Geld abführen muss, dann muss der Eigentümer 100.000 Euro einfach so mal zahlen. Wie soll das gehen? Ohne Kredite ist das kaum möglich. Dadurch schafft der Staat eine gigantische Welle an neu geschöpftem Geld, das es ohne diese Zwangsmaßnahme gar nicht gäbe. Von diesem Geld fließt dann der Zinsertrag in die Hände der Großbanken.

Und das ist die Absicht hinter der Enteignung. Die Menschen werden sich gezwungen sehen massenweise Kredite aufzunehmen, um die Zwangsabgaben zahlen zu können. Das schafft so viel Bruttoinlandsprodukt, dass sich auch der Staat dadurch weiter verschulden kann.

Der Staat hat somit weniger ein Interesse an dem Geld der Menschen, als einen Zwang für Konsum zu schaffen. Dieser kann mit einer Kreditwelle ausgelöst werden. Dumm nur, dass nicht alle Eigentümer Kredite bekommen werden, etwa wegen fehlender Bonität. Dann können die Objekte ja auch verkauft werden, um die Abgabe zahlen zu können. Auch hier bewirkt der Staat Umsatz und Konjunktur durch Zwang. Die Banken machen da gerne mit, weil sie mehr Zinserlös erzielen können.

Wie kommen Eigentümer aus dieser Zwangslage heraus?

Wie Eingangs erwähnt, kann man sich selbst enteignen, bevor es andere tun.

Das Lösungswort heißt: Stiftung

Das bedeutet, man übereignet sämtlichen Besitz einer gemeinnützigen Stiftung, die man selbst gegründet hat oder mit anderen zusammen gegründet hat und die sich bestenfalls an einem Ort befindet, an dem der Fiskus keinen Zugriff hat. Man muss also dieselben Instrumente nutzen, wie es viele Großaktionäre seit Jahrzehnten tun. Sie verschleiern ihr Eigentum über ein Netz von Stiftungen. Da kommt dann kein Fiskus mehr heran. Somit gibt es auch keine Forderung zu einer Abgabe.

Man kann aber dennoch weggegebenes Eigentum bewohnen, fahren, nutzen und verwenden. Dazu fertigt man eine formlose Nutzungsvereinbarung mit der eigenen Stiftung aus.

Erst dann können wir sagen: „Ich habe kein Eigentum. Mir können sie nichts wegnehmen.“

Es ist sonnenklar, dass es nicht mehr sehr lange gut gehen wird, mit diesem Finanz- und Rechtssystem. Deshalb ist das Stiftungsmodell als eine vorrübergehende Angelegenheit zu betrachten.

Der Stiftungszweck muss einen gemeinnützigen Charakter haben, aber dennoch einen Weg zurück eröffnen, wenn alles vorbei ist.

Mir persönlich gefällt der Zweck „Stiftung zur Förderung einer Welt in Balance“ sehr gut. Denn, mit solch einen Zweck eröffnet man sich die Auflösung der Stiftung ohne Nachteil. Die Auflösung kann im Zweck der Stiftung festgeschrieben sein. Nämlich wenn sich die Welt wieder in Balance befindet. Danach kann ja auch nichts anderes kommen, als eine Welt in Balance.

Ich bin noch einen Schritt weiter gegangen. Ich habe mich aus dem geltenden Rechtssystem des Handelsrechts in das angeborne (ererbte) und damit ewig gültige Naturrecht zurückgezogen. Näheres dazu kannst Du hier lesen.

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