SelbstHeilung.me

"Die Ursache liegt im Denken" J.Krishnamurti

Heilung des Tages

Depression

Eine Krankheit erobert die Welt
Sendung aus ARTE, vom 24.03.2015 22 Uhr

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Interpretation:

Hier kannst Du sehen, welche Erfahrungen ich mit Depressionen gemacht habe.

Es handelt sich hier nicht um eine Erkrankung, sondern um einen psychischen Konflikt. Ein psychischer Konflikt kann nicht mit Medikamenten geheilt werden. Man kann Konflikte nicht bekämpfen, sondern nur lösen. Die Versöhnung wäre das Ideal.

Ein Konflikt ist immer ein Disput, also widerstrebende Energien, zwischen mindestens zwei Entitäten. Das sind die sogenannten zwei Seelen in der Brust. Die eine repräsentiert die Stimme, die sich von innen lenken lässt und die andere, die sich von außen lenken lässt. Die innere Stimme, ist die Stimme Deines Herzens, die andere ist die Deines Hirns, oder Deines Egos. Die Stimme Deines Herzens reagiert nicht auf die Verlockungen des Geldes, Ruhm und Anerkennung. Sie sucht die Beziehungen zu den Menschen. Die Stimme, die sich durch das Ego leiten lässt hört nicht auf die Menschen, die zu Dir eine Beziehung halten wollen. Sie ist rücksichtslos und geht auch bei Gefahren voran.

Es kommt darauf an, den Konflikt zunächst zu erkennen. Die wirkliche Ursache sehen zu können oder zu wollen, ist wirtschaftspolitisch nicht gewollt. Die Pharma-Industrie hat die Depression als Markt erschlossen und pumpt Milliarden-Beträge in ihre Stiftungen, die das Behandlungssystem so aufbereiten, dass es zu einem der größten Geschäfte wurde und wird.

Das Beispiel Japans zeigt, je intensiver sich eine Gesellschaft von der Natur entfernt und die Menschen nicht sie selbst sein lässt, desto mehr Depressionen sind zu verzeichnen. In den entwickelten Industrieländern sind es ja nicht die Menschen selbst, die bestimmen, wie sie sein sollen, sondern unzählige Normen und Vorgaben, die von außen definiert werden. Kommt eine Wirtschaftskrise hinzu, können sich immer weniger Menschen innerhalb der gesellschaftlich diktierten Vorgaben verwirklichen. Es ist in der Wahrnehmung kaum ein Ausweg in Sicht.

Die wenigsten Betroffenen können sich selbst helfen, weil sie nicht erkennen, dass sie ihren Konflikt selbst geschaffen haben und die Schuldigen im Außen suchen. Der Chef war zu streng, die Kollegen waren Mist oder die die Messlatte war zu hoch gesteckt. Sie waren es aber selbst, die die Vorgaben für sich akzeptiert haben. Es geht hier aber nicht um Schuldzuweisungen.

Den Betroffenen soll nicht noch zusätzlich eingeredet werden dass sie selbst Schuld seien. Nein, es ist ein Wechselspiel von Ursache und Wirkung. Wir sind selbst die Schöpfer unseres Seins. Damit setzen wir die Ursache. Die Wirkung ist die Resonanz in uns, wie wir uns in der durch uns selbst geschaffenen Umwelt wahrnehmen.

Ungezählte Ursachen können zu Konflikten führen, die dann zusammengefasst als Depression diagnostiziert werden. Im häufigsten Fall liegen die Ursachen von Depressionen in Abgrenzungs- und Revier-Konflikten.

Jeder Mensch ist eine individuelle Persönlichkeit. Er hat eigene Vorstellungen von sich selbst und von der Verwirklichung seines individuellen Lebensplanes. Wenn der Mensch seinen Lebensplan nicht aus sich selbst heraus, aufgrund eigener Ideen und Vorstellungen kreieren kann, sondern aufgrund von außen auf ihn einprasselnder Vorgaben und er lässt es zu, dann verrückt er sich selbst von seinem Selbstwert. Weil er den Wert nicht in sich selbst finden kann, sondern die Orientierung von außen akzeptiert, unterdrückt er seinen eigenen Wert.

Das Ergebnis ist, dass er mit sich selbst hadert. Er fühlt sich nicht den Normen und Vorgaben gewachsen und verliert den Lebensmut. Denn der geträumte Lebensplan, der von außen übernommen wurde, funktioniert ja nicht. Ein Plan B oder C wurde oft nie in Erwägung gezogen. Dieses Phänomen begegnete uns mit der großen Finanzkrise in den USA ab 2007. Hunderttausende Menschen träumten den Traum „Vom Tellerwäscher zum Millionär“. Sie verkannten jedoch, dass dieser Traum nur für wenige aufgehen kann. Sie gaben sich selbst für eine Illusion auf und machten nicht sich selbst, sondern andere Personen über ihnen in der Pyramide reich.

Die Selbstaufgabe, um fremden Konzepten folgen zu können, soll schon vor 2.000 Jahren eine sehr entscheidende Frage gewesen sein, für das Funktionieren einer grpßen Ideologie. Jesus Christus soll zu seinen Jüngern gesagt haben: „Wer mir folgen will, muss sich selbst aufgegeben haben.“ Ich bin mir sicher, dass er das so nie gesagt haben kann. Die Ideologen der katholischen Kirche haben seine Worte verdreht, weil sie von den Ergebnissen der Verdrehung profitieren konnten.

Man muss heutzutage Cool sein, gesylt angezogen sein, einen trendigen Haarschnitt tragen, die richtige Sonnenbrille von der coolsten Marke tragen, das neueste Mobiltelefon vorweisen, immer die abgefahrensten Klamotten vorweisen. Das sind alles Vorgaben, die nicht aus dem Menschen selbst heraus entwickelt wurden, sondern das Ergebnis von raffinierten Marketingstrategien sind. Das sind auch Konzepte, die nicht Dir, sondern den Herstellern von Nutzen sind.

Genau so funktioniert das im Wettbewerb zwischen Menschen, die sich dem Leistungssport verschrieben haben. Ihren Leistungsanspruch holen sie nicht aus sich selbst, sondern aus Vorgaben, die andere über sie bestimmen. Man soll heutzutage alles sein, nur nicht man selbst. Wie will man das mit Medikamenten therapieren?

Der Konflikt besteht also darin, es nicht zu erkennen, dass man eine fehlgeleitete Orientierung angenommen hat. Das ist keine Krankheit. Insofern ist der Konflikt das Ergebnis von Manipulation und Konditionierung. Manipulation und Konditionierung wird deshalb betrieben, da man in diesem Wirtschaftssystem funktionierende Arbeitnehmer braucht und keine Individualisten. Das bedeutet aber nicht, dass wir uns den Individualismus weg-evolutionieren können. Auch wenn die Psychiatrie das gerne therapeutisch realisieren möchte, es funktioniert nicht. Deshalb werden Emotionen mit Medikamenten unterdrückt. Mit Medikamenten unterdrücken wir unser wahres Sein, weil wir einen bestimmten Job machen wollen, weil wir funktionieren wollen. Wenn wir im Job dann aber Fehler machen und deshalb rausfliegen, hat der Konflikt schon wieder angeklopft.

Die Lösung ist so einfach und genial zugleich. Der betroffene Mensch kann, muss und sollte es lernen, sich seinen Lebensplan aus sich selbst heraus wachsen zu lassen. Das geschieht natürlich nicht von jetzt auf gleich. Es ist ein Prozess, in dem man lernt, dass es nicht darauf ankommt, Applaus von irgendjemand bekommen zu müssen, sondern nur bei sich selbst die Akzeptanz dafür zu finden, das Richtige zu tun.

Um überleben zu können brauchen wir keine Arbeit, wir brauchen nicht zu essen. Wir glauben aber, dass wir es brauchen, weil wir dahingehend konditioniert sind, Arbeit, Geld und Lebensmittel zu benötigen. Dabei bemerken wir nicht, dass wir einen Krieg gegen uns selbst führen, den wir nur verlieren können. Der Schlüssel liegt somit nicht darin, das meiste Geld zu verdienen, um den Prahlemann machen zu können, sondern in sich selbst zu ruhen und seinen individuellen Lebensplan zu verwirklichen.

Natürlich kann man auch hier stolpern, aber dann hat es Spaß gemacht und man hat wieder etwas dazu gelernt. Man ist dann kein Verlierer an der gesellschaftlichen Messlatte. Keine Eltern, keine Erzieher, keine Lehrer, keine Ausbilder, keine Arbeitgeber usw. niemand kann dem individuellen Menschen sagen, was sein Lebensplan ist. Außer man selbst.

In dieser Leistungsgesellschaft ist Depression vorprogrammiert, weil immer weniger Menschen dazu in der Lage sind, sich an sich selbst zu orientieren. Sie bekommen alles vorgekaut. Was sie glauben sollen, was sie denken sollen, was sie essen sollen. Alles ist bis ins kleinste Detail durch Ideologien, Marketingkonzepte, Verhaltensmanipulation, Gesetze und Verordnungen vorgegeben.

Man kann sich aber davon lösen. Es ist ganz einfach. Ich habe es mehrmals erfahren, wie einfach es geschieht. Und Du schaffst das auch. Wenn Du dabei Hilfe benötigst, kannst Du Dich gerne vertrauensvoll direkt an mich wenden.

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