SelbstHeilung.me

Selbstheilung ist Versöhnung mit sich selbst

Heilung des Tages

Ich erhalte die Frage: Woher kommt eigentlich das Wort ‚Versöhnung‘?

Interpretation:

Versöhnung soll ein theologischer und philosophischer Begriff sein. Aber warum eigentlich? Die spirituelle Bedeutung enthüllt uns auch die Herkunft oder Ursache, für die Wortverwendung.

Das Wort Versöhnung setzt sich aus mehreren Sinnbedeutungen zusammen,
aus Ver – söhn – ung.

Die Vorsilbe Ver- lässt uns wahrnehmen, dass jemand sich in einen Zustand versetzt, der im Wort auf die Vorsilbe ver- folgt. Siehe Vergiftung. Der Betroffene versetzt sich in die Giftung. Siehe: Jemand ist verrückt. Jemand rückt sich weg von seinem ursprünglichen Sein.

Die Silbe -söhn- hat ihren Ursprung im Wort Sohn. Mit dem Wort Sohn wird die Fortpflanzung bezeichnet. Der Familienstammbaum, also der Grund der Familie pflanzt sich fort. Dabei verdeutlicht der Umlaut ö die Vergeistigung des Begriffes Sohn. Das bedeutet, mit Versohnung würde man die Fortpflanzung des Familienstammbaumes durch einen männlichen Nachkommen bezeichnen. Die Versöhnung bezeichnet higegen die Fortpflanzung auf der geistigen Ebene.

An anderer Stelle sprach ich schon oft über unsere geistigen Kinder . Diese sind das Ergebnis unserer geistigen Schöpferkraft. Wir erdenken uns einen Plan, wonach wir etwas erschaffen, das es zuvor noch nicht gab.

Die Silbe -ung vermittelt einen realisierten Zustand, der bereits eingetreten ist.

Zusammen ergibt sich für Versöhnung die Wortbedeutung: Wir versetzen uns in die Fortpflanzung unserer Daseinsgründe.

Wie im Großen, so im Kleinen. Es braucht immer einen Vater des Gedanken, seinen Geist, der den Gedanken entwickelt und das Ergebnis, den Sohn, der die Fortführung der Daseinsgründe garantieren soll. Also ohne es auf das männliche Geschlecht zu begrenzen.

Das bedeutet, dass sich auch Kriegstreiber versöhnen können, um zusammen gegen andere in den Krieg zu ziehen. Denn sie haben sich auf gemeinsame Daseinsgründe geeinigt, um sie sich fortpflanzen zu lassen.

Es können sich auch Friedenstreiber miteinander versöhnen, um sich ihre Daseinsgründe fortpflanzen zu lassen.

Das bedeutet wiederum, dass sich Kriegstreiber nur dann von ihren Daseinsgründen trennen würden, wenn sie im Frieden einen größeren Nutzen erkennen, oder im Krieg den größeren Schaden.

Dabei kommt es immer darauf an, wie die Söhnung (Fruchtbarmachung) vermittelt wird. Derjenige, der seine bisherigen Daseinsgründe aufgeben soll, kann nur durch Einsicht und durch seine Bewusstseinserweiterung dazu gebracht werden, die angebotenen neuen Daseinsgründe zu übernehmen. Er muss seinen persönlichen Nutzen in den angebotenen, aber noch nicht vorhandenen, Daseinsgründen erkennen können.

Wer nun glaubt, dass es ausreicht, sich ein mal im Leben miteinander zu versöhnen (Vertrag), dann gäbe es den ewigen Frieden, unterliegt einer Selbsttäuschung. Jeder muss sich ständig neu versöhnen. Das gilt für Freunde, Eheleute, Geschäftspartner, Unternehmen, Konzerne, Länder, Nationen, es gilt einfach für alle, an jedem Tag neu. Dabei bestätigt man sich gegenseitig immer wieder, dass man sich noch in der gemeinsam vereinbarten Söhnung (Fruchtbarmachung) zum gegenseitigen Vorteil befindet.

Erzwingen kann man die Versöhnung nicht. Man kann der anderen Seite nur etwas anbieten, das einen höheren Wert interpretieren lässt, als ohne Versöhnung zu sein.

Bei der Versöhnung mit sich selbst würde man die wahren Daseinsgründe des eigenen Lebens anerkennen, also den wahren Sinn des eigenen Lebens. Man würde den Sinn des eigenen Lebens nicht mehr im Außen, in Ideologien, Religionen, Konzepten, Glaubenssätzen und dergleichen suchen, sondern immer alle Daseinsgründe in sich selbst fortpflanzen lassen können. Das ist der Zustand, den wir gern mit der höchsten Erkenntnis über sich selbst und über das eigene Sein bezeichnen. Man könnte auch Erleuchtung dazu sagen.

Der Erleuchtete muss einen größeren Nutzen für sich selbst in den neuen übernommenen Daseinsgründen erkannt haben. Das kann jeder erreichen. Er ist sein eigener Souverän. Er hat keine Angst mehr, vor nichts und niemandem. Er lässt sich von niemandem sein Lebensmodell streitig machen. Diese und andere Daseinsgründe werden als höherwertig betrachtet, als Besitz, Geld und Macht.

Natürlich ist die Versöhnung mit sich selbst eine von vielen Möglichkeiten, um Heilung von Erkrankungen zu erlangen. Denn dadurch lösen sich selbstredend viele Konflikte einfach auf.

Wer seinen Bedarf für wirkliche Heilung empfindet, kann sich gerne vertrauensvoll direkt an mich wenden. Das ist kein Aprilscherz .

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