SelbstHeilung.me

Selbstheilung ist Versöhnung mit sich selbst

Heilung des Tages

Heute möchte ich eine Zuschrift beantworten, in der eine Frau meinte, dass sie in ihrem Traum den Tod gesehen hätte. Er zeigte sich als der klassische Sensenmann, mit einem schwarzen Umhang, die Kapuze über den Kopf gezogen, so dass man das Gesicht nicht sehen kann und eben eine Sense in der Hand haltend. Jetzt fragt sie, ob sie mit ihrem eigenen Tod rechnen müsse.

Interpretation:

Nein, das muss sie nicht. Unser Unterbewusstsein speichert unsere Erinnerungen als Bilder ab. Diese Bilder liefern uns vielfach die Medien. Wenn uns jemand ein Wort nennt, wie zum Beispiel ‚Tod‘, dann können wir die Bedeutung nur realisieren, also ins reale Bewusstsein holen, indem wir auf das abgespeicherte Bild zurückgreifen.

Aber der Tod ist ja bekanntlich nicht das Ende des Lebens. Er symbolisiert einen radikalen Übergang in einen neuen Lebensabschnitt. So verknüpft unser Unterbewusstsein nicht allein das Ableben mit dem durch uns selbst abgespeicherten Sinnbild des Todes, sondern auch mit dem einschneidenden Ende eines Lebensabschnittes. Das kann vieles sein.

Die oder der Betroffene muss sich selbst fragen, welcher Lebensabschnitt jetzt zum Ende kommen könnte.

Meist verlaufen die menschlichen Lebenszyklen in einem Rhythmus von 13 Jahren ab. Das bedeutet, dass alle 13 Jahre ein einschneidender Wandel eintreten kann. Wer bewusst mit sich selbst umgeht, kann sich eben bewusst auf den neuen Lebensabschnitt, mit seinen speziellen Qualitäten und Herausforderungen vorbereiten. Es können aber auch zwischendurch einschneidende Veränderungen eintreten. Dabei handelt es sich meist um Ereignisse, die wir selbst nicht beeinflussen können. Wir können das Leben aber so annehmen, wie es ist, um das beste daraus zu machen.

Ich habe an diesem Punkt of gegenteilige Ansichten gehört. Dass der Mensch doch in einem Sieben-Jahres-Rhythmus lebe. Das kann man machen, sage ich dann immer dazu. Dieser Rhythmus wurde durch die Kirche geprägt. Im Alter von sieben kommt man in der Regel in die Schule. Meist ging man sieben Jahre zur Schule und sieben Jahre in die Ausbildung. Jedenfalls war das in der Zeit verbreitet, die man als die Blütezeit des Abendlandes bezeichnen würde. Dabei handelt es sich jedoch um eine künstliche Konditionierung, die nichts mit den naturgegebenen Zyklen zutun hat.

Im Tarot zum Beispiel bedeutet der Tod auch nicht das Ableben allein, sondern eine einschneidende Veränderung. Wir müssen in diesem Zusammenhang jedoch davon ausgehen, dass die Veränderung alles umkrempeln kann. Danach wird sicher nichts mehr so sein, wie es zuvor war.

Das muss Niemanden ängstigen. Das Leben besteht immer aus Zyklen, die werden und vergehen. Es könnte eine radikale Trennung von der Familie bedeuten, vom Arbeitgeber, vom Besitz, von der bisherigen Ernährung, oder auch von einer chronischen Erkrankung, die jeweils das Leben vollständig beherrscht hatten. Es könnte auch das berühmte Erwachen oder die Erleuchtung beinhalten, das der Auslöser für radikale Veränderung sein kann.

Die genaue Antwort kennt nur der Mensch selbst, der das Bild im Traum gesehen hat.

Die Handlung habe ich hier natürlich nur sinngemäß und verkürzt wiedergegeben.

Wer seinen Bedarf für wirkliche Heilung empfindet, kann sich gerne vertrauensvoll direkt an mich wenden.

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