SelbstHeilung.me

"Die Ursache liegt im Denken" J.Krishnamurti

Heilung des Tages

Ein Man beschreibt mir, dass er immer häufiger epileptische Anfälle bekomme. Er fragte, ob ich ihm helfen könne, dies loszuwerden.

Interpretation:

Eine meiner ersten Rückfragen war, ob er sich die Ursache erklären könne. Er kann es sich nicht anders erklären, als es ihm sein Arzt erklärt habe, war die Antwort.

Demnach sei Epilepsie ein Krampfleiden, oder eine Fallsucht, die eigentlich keine einzelne Krankheit ist, sondern die Folge einer Vielzahl von Hirnerkrankungen. Das gemeinsame Merkmal sei die erhöhte Neigung zu epileptischen Anfällen. Die Anfälle können ganz unterschiedlich aussehen. Manche dauern nur wenige Sekunden, bleiben fast unbemerkt. Sie äußern sich zum Beispiel als leichtes Muskelzucken, Kribbeln oder kleinere Bewusstseinspausen, Absence, früher Petit Mal genannt. Andere halten über ein bis zwei Minuten an, gehen mit einem Bewusstseinsverlust, mit heftigen Krämpfen und unkontrollierbaren Zuckungen einher, großer Krampfanfall, früher als Grand Mal bezeichnet.

OK – Da er mir verdeutlichte, dass er diese Ansicht anzweifelte, er aber wirklich gesund werden oder sein möchte, vereinbarten wir einen Termin.

Beim Vorgespräch stellte sich heraus, dass die Epilepsie schon sehr weit fortgeschritten sein muss. Denn jede Ruhephase konnte dazu führen, dass ein Anfall eintritt. Demnach sind Meditationen, Konzentrationsübungen sowie meine Energieübertragung ausgeschlossen. Das machte es mir nicht leichter. Besser wäre es, wenn Betroffene nicht immer so lange warten, bis schulmedizinisch gar nichts mehr geht. Nun gut, wir müssen sehen, was wir erreichen können.

Beim weiteren Gespräch stellte sich heraus, dass ihn seine Epilepsie seit dem späten Kindesalter / beginnendes Jugendalter plage. Das genaue Alter kann er nicht mehr sagen. An spezielle Ereignisse kann er sich auch nicht erinnern, der seinen Konflikt ausgelöst hätte.

Nach weiteren Herumstochern in seinem Leben fiel ihm ein, dass er im Sportunterricht dazu gezwungen wurde das Schwimmen zu lernen. Dabei wäre es an zwei/drei Sportstunden fast dazu gekommen, dass er regelrecht abgesoffen war. Er konnte immer nur mit fremder Hilfe aus dem Wasser gezogen werden. An zwei der drei Vorfällen, wurde er nahezu bewusstlos aus dem Wasser gezogen. In den Zeiten, als er in die Schule ging, hatte man noch andere Maßstäbe gesetzt.

Natürlich fragte ich ihn, ob sich diese Vorfälle als die Ursache für ihn anfühlen. Was sagt ihm sein Gefühl über diesen möglichen Zusammenhang?

Die Antwort war der Volltreffer. Er fühlt, wie ihm ein kalter Schauer über den Rücken läuft, wenn er daran denkt, dass dies die Ursache sein könnte. Super, sagte ich, da haben wir genau den richtigen Ansatz gefunden.

Jetzt muss es darum gehen den Konflikt aufzulösen. Dazu gäbe es einige Möglichkeiten. Die schnellste und effektivste wäre die, dem Selbst zu zeigen, dass das Wasser nicht gefährlich ist.

Deshalb wollte ich natürlich wissen, ob er inzwischen schwimmen gelernt habe. Die Antwort war nicht so berauschend. Er geht niemals ins Schwimmbad, nicht an den Strand und fährt auch nicht in den Badeurlaub. Das Schwimmen hat er nie wirklich gelernt.

Dann müssten wir über die nächsten Wochen mit Suggestionen arbeiten. Ich schrieb ihm ein paar Formeln auf, die er mehrmals am Tag laut vorlesen müsste. Die lassen die Anfälle noch nicht verschwinden. Sie bereiten ihn aber darauf vor den Konflikt mit dem Wasser auflösen zu können.

Mein Vorschlag war, dass er die Suggestionen über die nächsten vier Wochen einstudiert. An jedem Tag müsste er sich jetzt etwa drei Mal zehn Minuten Zeit nehmen und die Sätze am besten laut lesen. Dann treffen wir uns wieder.

Die vier Wochen waren vergangen. Jetzt war die Ablehnung nicht mehr so groß, so dass er in einen Kurs für Schwimmanfänger einwilligen wollte.

Er sollte die Schwimmtrainer aber davon in Kenntnis setzen, dass es bei ihm weniger um das Schwimmenlernen geht, sondern um die Bewältigung seines Konfliktes, dass das Wasser Lebensbedrohend sei. Er darf den Trainern durchaus erzählen, was ihm damals geschehen war.

Offenbar tat er das, denn nach weiteren vier Wochen bekam ich das Feedback, dass er glaubt, seine Epilepsie überwunden zu haben. Denn seit ein paar Tagen hat er keine Anfälle mehr bekommen. Er kann jetzt sogar auch schwimmen und seine Medikamente nimmt er ab jetzt einfach nicht mehr.

Die Handlung habe ich hier natürlich nur sinngemäß und verkürzt wiedergegeben.

Anmerkung: Jeder Mensch ist ein spezieller und individueller Mensch. Niemand soll glauben, dass es bei einem anderen Menschen genau so ablaufen könnte. Was wir als Lebensbedrohungen erlebt haben, ist oft ein einzigartiger individueller nicht wiederholbarer Konflikt, der sich Punktuell und wie ein Blitz so tief manifestiert, dass wir die Wurzel, also die Wurzeln der Ursachen kaum selbst erkennen können. Meist deshalb, weil wir zum Zeitpunkt des Geschehens unter einem Schock standen. Wegen des Schocks konnte unser Bewusstsein kein Bild abspeichern. Weil es kein Bild gibt, können wir uns nicht daran erinnern. Dann braucht es ein Gegenüber, das die Aufmerksamkeit und das Erkennen des Betroffenen zu den Wurzeln hin lenkt, ohne den Betroffenen dazu zu zwingen, etwas erkennen zu müssen. Das geschieht dann ganz von allein. Dies zeigte ein Mal mehr, dass es sich hierbei nicht um eine Hirnerkrankung handelte, sondern um einen psychischen Konflikt, den man trotz schwierigster und gefährlichster Umstände lösen kann.

Wer seinen Bedarf für wirkliche Heilung empfindet, kann sich gerne vertrauensvoll direkt an mich wenden.

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