SelbstHeilung.me

"Die Ursache liegt im Denken" J.Krishnamurti

Heilung des Tages

Eine Leserin fragt: Wie kann man Besetzungen entfernen?

Interpretation:

Das Thema ‚Besetzung‘ ist so umfangreich, dass ich es hier nur antippen kann. Jeder Mensch ist ohne Besetzungen schon so unglaublich vielfältig, dass man es mit einem Artikel kaum beschreiben kann. Kommen Besetzungen hinzu, multiplizieren sich die Variationen fast ins Unendliche. So dass man nie abschließend sagen kann, dass es so oder so sei, dass man es auf diese und jene Art auf jeden Fall lösen kann. Hier kann ich nur Grundsatzfragen aufzeigen. Dann muss jeder selbst entscheiden, wie er damit umgehen möchte.

Was ist eine Besetzung?

Stell Dir vor Du hast als Arbeitgeber einen Arbeitsplatz, jedoch ohne Mitarbeiter, weil er fehlt. Der Job muss aber dennoch erledigt werden. Deshalb suchst Du nach einer neuen Besetzung für den freien Platz.

Jeder Mensch ist sein eigener Chef in seinem Leben. Welche Geister, welche Ideologien ihm dabei helfen sollen, den Laden in Schuss zu halten, entscheidet jeder Mensch individuell selbst. Wenn das Personal aber fehlt und der Chef nicht aufpasst besetzen irgend welche komischen Leute die freien Plätze und versuchen den Job auf ihre Weise zu erledigen.

Oder stell Dir anstatt eines Menschen eine Nation vor, die besetzt sein kann. Alle Menschen zusammen ergeben einen Körper, der nicht selbstbestimmt regeln kann, was mit ihm geschieht. Eine fremde Wesenheit hat die Kontrolle über den Körper übernommen. Sie bestimmt, was der Körper zu denken hat, wie er sich verhalten soll und was er zu konsumieren hat.

Es können auch Firmen besetzt sein, indem sie von ehemals gegnerischen Mächten übernommen wurden.

Genau dasselbe kann täglich mit dem Leben jedes einzelnen Menschen geschehen. Eine Besetzung beim Menschen ist die Okkupation des Menschlichen Körpers durch eine fremde Wesenheit. Sie übernimmt die Kontrolle über die Emotionen, das Denken, das Sozialverhalten, den Konsum uam. Die Spannweite reicht von einem Pickel, der nie da war und plötzlich nicht mehr weggeht, über sämtliche Phantomsymptome, die auf keine Erkrankung schließen lassen, bis hin dass dem Menschen eine völlig neue Identität über sich selbst gegeben wurde.

Wie einfach es jedoch ist, sich von seiner Besetzung zu trennen, wird weiter unten erklärt.

Wie entstehen Besetzungen?

Bei einer Besetzung handelt es sich also um mindestens eine zusätzliche Seelenwesenheit, die seinen Platz im menschlichen Körper gefunden und eingenommen hat.

Geistheiler beschäftigen sich schon seit es Menschen gibt mit diesem Thema. Allein die moderne Schulmedizin kann nichts damit anfangen. Für sie existiert ja auch die geistige Welt nicht. Deshalb können für sie auch keine Besetzungen existieren. Sie handelt das Thema als eine geistige Störung ab und als eine Erkrankung, die mit Medikamenten behandelt werden müsse.

Es ist eigentlich völlig egal, ob es Besetzungen gibt oder gab. Wenn sich ein Mensch dadurch heilen kann, indem er annimmt, dass eine Besetzung die Ursache ist oder war, dann ist es doch nur Recht, dass dem Menschen auf die Art geholfen wird, indem er sich von seinen Besetzungen befreien konnte.

Die Menschen müssen ihrer Wahrnehmung stärken und sensibilisieren. Sie müssen es wieder lernen ihre Besetzungen zu erkennen, um sich gegebenenfalls davon trennen zu können.

    Beispiel: Ein Mann geht unter einem Baum entlang, der einsam auf einer großen Wiese steht. Unter dem Baum wird ihm plötzlich ganz kalt. Deshalb geht er weiter. Kurz darauf trifft er einen Mann, der aus dieser Gegend stammen könnte. Der Wanderer fragt den Mann, ob er schon mal unter dem Baum dort drüben gesessen habe. Nein, antwortete der Mann, dort setze er sich nie hin. Das ist ein Baum, an dem im Ersten Weltkrieg Deserteure erhängt wurden. Das löste in dem Wanderer einen Schock aus. Denn er brachte die Information mit seinem Kältegefühl zusammen. Er bekommt Angst vor seiner eigenen Wahrnehmung. Dieser Schock erst ermöglichte es einer Wesenheit in ihm Platz zu nehmen. Es ist zur Besetzung gekommen, ohne dass es der Wanderer hätte beeinflussen können.

Ein Schock ist fast wie eine plötzliche blitzartige Bewusstlosigkeit zu verstehen. Bei einer Bewusstlosigkeit ist die eigene Seele kurzzeitig nicht im eigenen Körper anwesend. Dieser Moment ist die Gelegenheit für fremde Wesenheiten, den frei gewordenen Platz einzunehmen. Dabei müssen wir unseren Energiekörper noch zwischen Psyche, Seele und weitere Teilkörper unterscheiden. Die Psyche, also die Erinnerung daran, welcher Mensch ich bin, also die Identität, bleibt meist erhalten. Meist tauscht sich ein Teil, oder der gesamte Seelenkörper aus. Manchmal aber auch die Psyche. Dann können wir uns auch nicht mehr daran erinnern, welche Identität wir haben.

Fremde Wesenheiten müssen nicht immer etwas böses wollen. Sie wollen eigentlich nur helfen.

    Beispiel: Ein Kind erkrankt sehr heftig. Das Kind heilt aus, hat sich aber von seinem Wesen her vollkommen verändert. Später hat sich herausgestellt, dass die kurz zuvor verstorbene Großmutter dabei geholfen hat, das Kind nicht sterben zu lassen. Jetzt brauchte sie aber selbst Hilfe dabei, das Kind wieder zu verlassen.

Wenn fremde Wesenheiten dabei unterstützen, das wir als etwas Böses interpretieren, dann sind wir es selbst, die diese Wesenheiten dazu einladen uns zu helfen. Dahinter kann man meist eine Ideologie vermuten, die sich nur Menschen ausdenken können.

    Beispiel: Einweihungsrituale sogenannter dunkler Sekten nutzen den Zustand der Bewusstlosigkeit (Hypnose, Schock) dafür aus, um Wesenheiten in die Anwärter der Sekten fahren zu lassen, die dabei helfen sollen, eine von Menschen gemachte Ideologie zu verwirklichen.

Manche meinen, solche Sekten seien mit dem Teufel im Bunde. Aus dieser Betrachtung mag das zutreffen. Diese Wesenheiten sind aber genau so leicht zu entfernen, wie die sogenannten Engel-Wesenheiten. Wenn die Betroffenen sich überhaupt davon trennen wollen. Wer bisher schon an sogenannten schwarzen Messen teilgenommen hat, an denen so etwas ähnliches wie Hypnose stattfand, oder irgend wie anders im Unterbewusstsein manipuliert wurde, sollte davon ausgehen, dass er besetzt ist.

Aus meiner Erfahrung heraus muss ich sagen, dass eine Besetzung eine Frage der Resonanz ist. Wer seine Resonanz dafür öffnet, bekommt die Geister geliefert, die zu seinen derzeitigen Emotionen und Absichten passen. Die Geistige Welt tritt uns in unserer eigenen Resonanz gegenüber. Es ist völlig egal, welche Absichten wir entwickeln. Es finden sich immer die dazu passenden Wesenheiten, die dabei helfen wollen eine Situation zu entwickeln, oder eine Lücke zu schließen. Sie entscheiden nicht, was gut und böse ist. Das entscheiden wir selbst. Sie wollen mit uns Erfahrungen machen, die sie ohne uns nicht machen können. Insofern gehen sie immer nur dort hinein, wo eine Lücke entstanden ist. Ein Mangel, eine Not, ein Ausnahmezustand oder eine Bewusstlosigkeit. Deshalb ist der aufmerksame und bewusste Umgang mit dem eigenen Leben so unglaublich wichtig.

Wie erkennen wir Besetzungen?

Erkennen kann sie meist nur der Betroffene selbst. Dabei handelt es sich meist um die sogenannten zwei Seelen in der Brust. Die eine will dies, die andere jenes. Heute so und morgen so.

Der Betroffene kann es selbst kaum kontrollieren, welche Seite heute die Oberhand gewinnt und welche morgen.

Wie kann man sich von Besetzungen trennen?

Wir dürfen nicht davon ausgehen, dass wir die geistige Welt besiegen könnten. Das ist unmöglich. Wir können uns mit ihr arrangieren, oder besser wir versöhnen uns mit ihr. Denn wir sind selbst auch ein Teil der geistigen Welt und untrennbar mit ihr verbunden. Möglicherweise ist das dem einen oder anderen Menschen nur nicht ganz bewusst. Es hilft aber nichts. Einen Kampf können wir nur verlieren.

Deshalb gibt es für mein Verständnis da eigentlich nur einen Weg.

  1. Bei der Wesenheit, die zusätzlich im Körper wohnt, für ihre Hilfe bedanken, dass sie so lange Dein Begleiter war. Denn sie wollte ja eigentlich nur helfen.
  2. Gestatte es der Wesenheit zu gehen. Jetzt! Sie darf ins Licht zurück kehren, weil Du ihre Hilfe jetzt nicht mehr brauchst. Meist handelt es sich um herumirrende Seelen Verstorbener, die nicht ins Licht gehen wollen oder können, die sich auch nicht abholen lassen wollen. Mit Deinem Hinweis, dass Du ihre Hilfe jetzt nicht mehr brauchst, bekommt sie den nötigen Anstubser, ins Licht zu gehen.
  3. Sofort und unmittelbar den frei gewordenen Platz mit Deinen verlorenen Seelenfragmenten wieder auffüllen. Du bittest alle Deine verlorenen Fragmente zu Dir zurückzukehren. Da alles in der geistigen Welt immer gleichzeitig abläuft ist es völlig egal, wo sich Deine verlorenen Fragmente zwischenzeitlich aufgehalten haben. Sie kehren sofort zu Dir zurück, weil sie zu Dir gehören.

Abschließend sei erwähnt, dass wir hier auf der Erde einen riesigen Seelenstau haben. Im Verlauf der Jahrtausende fanden Menschen zunehmend auf plötzliche und unnatürliche Weise den Tod. Das bedeutet, dass immer mehr Menschen sich nicht darauf vorbereiten konnten, ins Licht zu gehen. Das müssen wir so verstehen, dass es der Verstorbene selbst oft gar nicht bemerkt, dass er verstorben ist.

    Beispiel: Eine Frau wird von einem LKW überrollt. Sie steht als Seelenkörper wieder auf, erkennt sich selbst nicht unter dem LKW liegend und eilt nach hause, um dort zu berichten, was ihr passiert ist. Dort stellt sie plötzlich fest, dass ihr Mann ihr nicht zuhört. Dann klingelt das Telefon. Der Ehemann der Frau nimmt das Gespräch an, in dem ihm mitgeteilt wird, dass seine Frau kürzlich tödlich verunglückt sei. Er wird gebeten, ins Schauhaus zu kommen, um die Identität festzustellen. Dabei begleitet ihn die Seele seiner Frau natürlich. Im Schauhaus angekommen erleidet der Ehemann einen Schock. In diesem Moment versucht sich die Seele seiner Frau ihm zu nähern, versucht ihn zu umarmen und wird wie von einem Sog in den Körper ihres Mannes hinein gezogen. Denn die Resonanz des Mannes lud sie dazu ein, oder zwang sie sogar dazu. Von da an konnte der Mann mit Recht behaupten, dass seine Frau immer bei ihm war.

Das konnte nur geschehen, weil die Frau selbst nicht wusste, dass ihre Seele ins Licht gehen müsse. Sie darf nicht an der Dreidimensionellen Welt kleben bleiben. Da die Frau sich aber nie damit befasst hatte, was mit ihr geschehen würde, wenn sie eines Tages sterben würde, konnte sie auch nicht wissen, dass sie tot ist. Sie hatte demnach auch keine Resonanz dazu, sich ins Licht abholen zu lassen. Solche Vorfälle ereignen sich immer häufiger.

Unsere Vorstellung vom plötzlichen Tod und dem anschließenden umherwandern der orientierungslosen Seelen ziehen wir oft aus Filmen wie The Sixth Sense , mit Haley Joel Osment, Bruce Willis und Toni Collette in den Hauptrollen. Das entspricht selbstverständlich nicht der Wahrheit. Das hat sich der Regisseur M. Night Shyamalan in den 90er Jahren nur ausgedacht. Der Film wird dem Genre der Psycho Thriller zugeordnet. Seine Aufgabe besteht darin, den Menschen Angst zu machen. Wahr ist jedoch, dass es Menschen gibt, die verstorbene Seelen auf unterschiedlichste Weise wahrnehmen können. Mancher kann sie sehen, mancher hören, mancher riechen. Und sie sehen überhaupt nicht aus, wie Zombies. Sie sind nicht verletzt oder Blutverschmiert. Sie sehen ganz normal aus. Wenn man davon absieht, dass sie ein wenig durchsichtig oder transparent erscheinen.

Viele Menschen wissen nicht, dass sie ein solches Talent haben. So kann etwa der Geruch einer Person plötzlich wahrnehmbar sein, so dass man meint die Person würde grad neben einem stehen. Wenn diese Menschen den Geruch als wahr annehmen würden, könnten sie auch miteinander kommunizieren. Sie können sagen, Wenn Du jetzt da bist. dann halte mir eine blühende Rose unter die Nase. Wenn dann Rosenduft wahrgenommen wird, ist der Mensch als sein Energiekörper anwesend. Jede weitere Frage könnte ähnlich kommuniziert werden. Bis man sich im Frieden verabschiedet und den Angehörigen gehen lässt.

Es gibt auch Menschen, die absichtlich ihren Körper verlassen und sogenannte Astralreisen vornehmen. Dabei können sie alles das tun, was jede verstorbene Seele auch tun kann. Sie können auch freie Plätze in anderen Menschen besetzen. Es soll auch Fälle gegeben haben, an denen sie von ihren Astralreisen nicht zurückgekehrt sind. Welche Gründe da vorliegen kann niemand sagen.

Das bedeutet auf der anderen Seite, dass wir nur einen winzigen Augenblick nicht aufmerksam sein müssen, schon ist eine Lücke entstanden, die aufgrund der Fülle an Wesenheiten, die eigentlich nichts mehr in der dreidimensionalen Welt zu suchen haben, sofort den Platz einnehmen wollen.

Kriege, Gewalt und die Abkehr von der Spiritualität machten es möglich, dass der Seelenstau ein so großes Ausmaß angenommen hat. Viele Geistheiler haben große Mühen damit die Seelen ins Licht zu schicken. Es erscheint manchmal wie die sprichwörtliche Sysiphos-Arbeit, weil es kein Ende zu nehmen scheint.

Es nutzt aber nichts, es nicht sehen zu wollen, oder zusagen, dass man davon nichts wissen will. Die Wahrheit holt irgendwann jeden ein.

Wir sind das Ergebnis unseres Bewußtseins. Das ist einer von vielen weiteren Gründen, die eine regelmäßige geistige Entgiftung erforderlich macht.

„Die Energie, die die Welt erschafft, kann nichts anderes sein als ein Wille, und Wille ist Bewußtsein, das sich in den Dienst eines Wirkens und eines Resultats stellt.“

Autor: Sri Aurobindo
Werk: Das Göttliche Leben
ISBN: 3873480913

Welches Resultat es sein soll, bestimmt niemand anderes, als wir selbst.

Wer seinen Bedarf für wirkliche Heilung empfindet, kann sich gerne vertrauensvoll direkt an mich wenden.

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