SelbstHeilung.me

Selbstheilung ist Versöhnung mit sich selbst

Heilung des Tages

In einem Gespräch erhalte ich die Frage: „Was ist der Unterschied zwischen Blockaden und Konflikten?“

Interpretation:

Es gibt keine Krankheiten. Es gibt nur Blockaden und Konflikte.

Es gibt Unfälle und Verletzungen, um die sich die Schulmedizin mit ihrer Notfallmedizin hervorragend kümmert. Darüber hinaus gibt es Konflikte und Blockaden in der Psyche und auf der Seelenebene, um die sich die Medizin nicht oder kaum kümmert. Dafür bietet die geistige Heilung beste Möglichkeiten.

Eine Blockade ist das Ergebnis einer Fehlinterpretation von Erfahrungen.

Erfahrungen bilden sich aus dem direkten Erleben. Aber nicht nur das, was wir bewusst wahrnehmen, auch Traumata, Schocks und unterbewusste Wahrnehmungen gehören dazu. Es gehören auch Erfahrungen aus vergangenen Leben (Inkarnationen) zu unserem Erfahrungsschatz dazu.

Die Blockade, etwas nicht zu können, aber können zu müssen, kann darauf begründet sein, dass wir bestimmte Erfahrungen nicht machen wollen. In diesem Fall zwingt uns die Außenwelt eine Blockadehaltung auf. Die Betrachtungsweise von Gut und Böse, sowie das Schubladen-Denken, dass wir immer irgendwo dazu gehören müssen, und wenn wir irgendwo dazugehören, grenzen wir uns gleichzeitig von allem anderen ab. Das sind Betrachtungsweisen, die immer manipulativ von außen kommen. Diese kann man lösen, indem man den manipulativen Zwang annimmt und umsetzt was verlangt wird, oder aus dem manipulativen Regulativ heraustritt und einfach sagt, dass man da nicht mehr mitmacht.

Beispiel: Eine Erfahrung kann zum Beispiel darin bestehen, dass es Gut und Böse geben muss. Deshalb ordnen wir uns entweder in die eine oder andere Seite ein, zetteln Streits mit der jeweils anderen Seite an und verstricken uns in Ideologien. Wenn wir uns vorstellen könnten, dass es weder Gut, noch Böse gibt, sondern nur das Sein, würden sich sämtliche Erfahrungen, die wir als Blockaden rund um Gut oder Böse angesammelt haben, automatisch auflösen. Einschließlich das Besitzdenken, die Notwendigkeit des Wettbewerbs und des wirtschaftlichen Wachstums, bis hin zur angenommenen Notwendigkeit von Kriegen. In diesem Fall besteht die Blockade in der Verhinderung der neuern Erfahrung des einfachen Seins. Die Beseitigung dieser Blockade ist allein durch das Erkennen kaum möglich. Das ist fast ausschließlich durch neue Erfahrungen möglich, die den Anspruch haben die bisherige Erfahrung zu ersetzen, aus denen sich die Blockade speist. Also durch das direkte Erleben. Wenn ich möchte, dass es das Böse für mich nicht mehr gibt, muss ich aus der Erfahrung der Zweiteilung der Welt (Dualität aus Gut und Böse) heraustreten, mich daneben stellen und einfach sagen, dass ich jetzt damit nichts mehr zutun habe. Ich mache jetzt neue Erfahrungen ohne Gut und Böse und möchte nur noch sein. Dadurch lösen sich sämtliche egoistischen Bestrebungen auf. Es entsteht eine Kettenreaktion aus neuen Erfahrungen. Das Besitzdenken wird plötzlich überflüssig, dadurch der Drang mehr Geld verdienen zu müssen. Dadurch entwickelt sich das Bedürfnis nach Verteidigung und Abgrenzung zurück. Plötzlich gelingt es uns allen Menschen freundlich und liebevoll gegenüberzutreten. Die Blockade hatte es verhindern man selbst zu sein.

So oder so ähnlich können wir Blockaden auflösen, die von außen in uns ausgelöst wurden.

Blockaden, die aus uns selbst kommen, sind vielschichtiger. Sie können auch durch neue Erfahrungen aufgelöst werden, jedoch müssen wir ergründen, wie, wodurch und mitunter wann die Blockade entstand.

Beispiel: Eine Frau, die in einem vergangenen Leben einen Missbrauch erleben musste und dadurch ihr Leben verlor, konnte sich deshalb keiner Beziehung öffnen. Sie konnte nicht einfach sagen, dass sie jetzt neue Erfahrungen sammeln möchte, oder dass sie nichts mit der Erfahrung des Missbrauchs zutun haben will. Dazu gehörte mehr. Zum einen hat sie die Erfahrung nicht selbst herbei geführt. Deshalb müsste ein Weg gefunden werden, der ihr Sein, von der feinstofflichen Anhaftung des Täters loslöst. Das ist fast ausschließlich durch Verzeihen und Versöhnen möglich. Sein Energiekörper zog permanent Energie ab und blockierte ihren feinstofflichen Körper darin, das Trauma durch neue Erfahrungen zu ersetzen. Die Blockade verhinderte die Weiterentwicklung durch neue Erfahrung. Erst nachdem sich die Anhaftungen des Täters gelöst haben, konnte sie sich bewusst neuen Erfahrungen zuwenden, etwa eine neue Beziehung eingehen.

Beispiel: Ein Verkäufer, der auf Provisionsbasis arbeitete, verlor seine Arbeit nachdem die Umsätze eingebrochen waren. Der Einbruch ließ sich jedoch nicht auf sein Verhalten zurückführen, sondern auf übliche Marktschwankungen. Dennoch schrieb sich der Verkäufer selbst die Schuld zu. Diese Erfahrung führte dazu, dass er nicht mehr als Verkäufer tätig sein konnte. Er bekam Schweißausbrüche nur bei dem Gedanken, wieder als Verkäufer unterwegs sein zu müssen. Hier haben wir es wieder mit einem Fremdverschulden zutun. Es kann aber keine bestimmte Person dafür verantwortlich gemacht werden. Der möglich Weg besteht darin, sich an die neue Erfahrung langsam heranzutasten, bis die Blockade nicht mehr existiert. Ähnlich wird bei Phobien verfahren, deren Ursache unbestimmt ist. Etwa Angst vor Insekten, Nagetieren usw.

Ein Schock, der auf das eigene fehlerhafte Verhalten zurückzuführen ist, nagt meist sehr stark am Selbstwert. Wenn diese Blockade nicht gelöst wird, können vielfältige Beschwerden entstehen. Diese reichen von Problemen mit der Verdauung, bis zum Organversagen von Herz, Lunge, Blutkreislauf und andere.

Beispiel: Ein Mann verursachte einen Verkehrsunfall, bei dem zum Glück nur er selbst verletzt wurde. Als er aus dem Krankenhaus entlassen war, stellte sich ein Lungenödem (Wasser in der Lunge) ein. Das führte er auf den Krankenhausaufenthalt zurück. Dann stellten sich auch noch Herzprobleme ein. Die linke Herzkammer arbeitete einfach nicht mehr. Letztlich sackte sein Blutdruck soweit ab, dass er sich kaum mehr selbst erheben konnte. Die Blockade entstand dadurch, dass er sich seine Schuld immer wieder vor Augen geführt hatte, was zu einem massiven Selbstwertverlust geführt hatte. Die Schock-Blockade verbot es ihm seinen Selbstwert wieder aufzubauen. Weil er sich selbst nicht vergeben und verzeihen konnte, sank sein Lebensmut so weit ab, dass sein feinstofflicher Körper die Funktion der Lunge (Aufnahme der Lebensenegie durch den Atem), das Herz, (Sitz der Emotionen) und den Blutkreislauf (Kreislauf des Lebens) unterbrochen hatte. Der feinstoffliche Körper musste annehmen, dass das Leben beendet werden sollte, weil es nicht mehr gebraucht wird. Von dieser Schock-Blockade kann sich der betroffene Mensch kaum selbst befreien. Er braucht eine Anleitung, sich selbst zu vergeben und sich mit sich selbst zu versöhnen.

Blockaden können also durch neue Erfahrungen gelöst werden.

Über Konflikte habe ich in der vorherigen Heilung des Tages geschrieben.

Wer seinen Bedarf für wirkliche Heilung empfindet, kann sich gerne vertrauensvoll direkt an mich wenden.

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