SelbstHeilung.me

Selbstheilung ist Versöhnung mit sich selbst

Heilung des Tages

Ein Mann schreibt, dass er vor mehr als 20 Jahren einen Verkehrsunfall erlitten habe. Dabei wurde sein Becken mehrmals gebrochen. Es wurde an mehreren Stellen verschraubt. So sei es den Bedingungen entspechend optimal verheilt. Wenn da nicht die permanenten Schmerzen in der Hüfte und im Steißbereich wären. Um Schmerzfrei sein zu können raucht er regelmäßig Cannabis (Haschisch), bis zu drei Mal am Tag. Nun fragt er, wie er den Schmerz los werden könnte.

Interpretation:

Im Vorgespräch wurde mit klar, dass Cannabis nicht allein wegen des Schmerzes gebraucht wird. Aber das muss der Betroffene jeweils aus sich selbst heraus erkennen. Cannabis ist ein die Sinne betäubende psychotrope Substanzen , das die Nervenenden schmerzunempfindlich werden lässt. Letztlich verschlimmbessert es die Situation der Betroffenen. Denn es heilt nicht, sondern treibt die Menschen in eine Abhängigkeitsfalle.

Dennoch plädiere ich nicht für ein Verbot. Cannabis ist im Vergleich zu herkömmlichen Schmerzmedikamenten harmlos. Aber dennoch nicht ohne Folgen. Es hält dich davon ab den Schmerz zu spüren, aber es hält dich auch davon ab ein normales Leben zu führen. Du läufst stets mit einem vernebelten Kopf, mit vernebelten Sinnen umher. Ständig verlangt der immer intensiver werdende Schmerz nach immer mehr Vernebelung. Bis du eines Tages gar nicht mehr am Leben teilnimmst und zu noch härteren Drogen greifst.

Du musst dir allerdings die Frage stellen, weshalb du den Schmerz spürst. Was will dir dein Körper damit sagen? Getrennt davon musst du dir die Frage stellen, wofür du Betäubungsmittel brauchst. Der Schmerz allein kann nicht der alleinige Grund für den Konsum von Cannabis sein.

Nach langen analytischen Gesprächen erkannte er, dass das Cannabis nicht hauptsächlich für die Schmerzbetäubung gebraucht wurde, sondern, um ihn davon abzuhalten, wieder einen Verkehrsunfall zu erleiden. Er wurde über die Jahre in der Hüfte immer steifer, immer Bewegungsunfähiger. Was dazu führte, dass er immer mehr zuhause blieb. So schaukelte sich die unterbewusste Angst vor einem erneuten Unfall, der zunehmende Schmerz und die Schmerzunterdrückung durch Betäubungsmittel gegenseitig hoch.

Die Lösung: Es sich bewusst machen, dass die Umwelt, der Straßenverkehr, die Menschen ihm nicht feindlich gegenüber stehen. Diese Blockade ist schon hart genug. Deshalb bot ich eine unterbewusste Reise zu seinem Selbst an, um es sich selbst zu bestätigen, dass alles gut so ist, wie es ist. Wir müssen unterbewusst realisieren, dass Cannabis zur Schmerztherapie nicht gebraucht wird. Dann gehen wir dazu über den Schmerz abschalten zu lernen.

Die Handlung habe ich hier natürlich nur sinngemäß und verkürzt wiedergegeben.

Dieser Fall ist, wie alle anderen auch, als Einzelfall zu betrachten. Niemand soll annehmen, dass seine Beschwerden genauso interpretiert werden können.

Wer seinen Bedarf für wirkliche Heilung empfindet, kann sich gerne vertrauensvoll direkt an mich wenden.

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