SelbstHeilung.me

"Die Ursache liegt im Denken" J.Krishnamurti

Heilung des Tages

„Fürst-Pückler-Park Bad Muskau“ – eine künstlich erschaffene Welt, die kaputt gehen kann

Bild-Quelle: ARTE.tv Diesseits von Eden – Osteuropas Gartenträume im 18. und 19. Jahrhundert (4/4) VideoDownload – Der bekennende Gartenliebhaber Wladimir Kaminer entführt die Zuschauer in faszinierende osteuropäische Gärten. In dieser Folge: Beiderseits der Neiße breitet sich der Fürst-Pückler-Park Bad Muskau in der Lausitzer Landschaft aus. Ein einzigartiges Stück künstlerisch gestalteter Natur, benannt nach seinem Schöpfer. Hermann Fürst von Pückler-Muskau gilt als genialer Gartenarchitekt.

Interpretation:

Der Fürst Pückler-Park verkörpert eine sehr anschauliche symbolische Kraft für die Schaffung einer künstlichen Welt durch den Menschen. Erst durch die Schaffung eines abgesteckten künstlichen Areals, wie es sich nur ein Mensch in seinen Gedanken vorstellen kann, wird eine Welt geschaffen, die kaputt gehen kann.

Mit dem Begriff „Die Welt“ ist immer eine künstlich geschaffene Konstruktion gemeint. Diese würde es auf der Erde ohne den Menschen nicht geben. Die Frage ist nun, ob der Mensch sich mit seinen künstlichen Welten einen Bärendienst erweist. Am Ende des Artikels gibt es die Antwort.

Es kostet sehr viel Energie, in Form von Arbeit und Geld, eine künstliche Welt zu erhalten. Dieses Phänomen steht im Kleinen für jedes Unternehmenskonzept, was jedes für sich eine künstliche Welt darstellt und im Großen für eine Nation, für ein Imperium, oder für die Weltordnung, die jeweils auch nur eine künstliche Welt darstellen.

Das westliche Imperium geht jetzt grad kaputt. Dadurch gerät die künstliche Weltordnung ins Wanken und muss sich neu ordnen.

Auch die Weltreligionen und Weltanschauungen sind für sich genommen künstliche Welten. Sie können kaputt gehen, wenn sich die Menschen um andere Konzepte kümmern und die bisherige künstliche Welt vernachlässigen.

Als Pückler den Garten anlegte, lagen viele Teile der Region in Trümmern. Der Krieg gegen Napoleon, der sich damals übrigens auch gegen Russland richtete, war gerade vorüber. Die Menschen waren verarmt. Viele Höfe waren verwüstet und verlassen. Durch die Schaffung einer künstlichen Welt wurde die Voraussetzung dafür geschaffen, dass die Region wieder an Attraktivität gewann.

Ohne die Schaffung einer künstlichen Welt würden die Menschen der Region womöglich heute noch Selbstversorger sein. Denn Pückler hatte zwar eine reiche Frau geheiratet, die viel Geld in das Projekt einfließen lassen konnte, aber es reichte bei weitem nicht aus. Pückler musste sich verschulden.

Das bedeutet, heute gäbe es ohne die Staatsverschuldung keinen Wohlfahrtsstaat. Es ist einfach eine Illusion, dass der Staat durch Steuern und Abgaben finanziert wird. Das würde niemals ausreichen. Der Staat muss sich deshalb verschulden, um den Konzernen ihre künstlichen Welten zu finanzieren.

Die Bauern damals wären nie dazu in der Lage gewesen, eine solch künstliche Welt zu erschaffen. Ihnen hätte man damals keine so hohen Kredite gewährt. Aber einem Lebemann, wie Pückler schon. Letztlich musste er das Projekt doch verkaufen, weil er es finanziell nicht mehr halten konnte. Aber die künstliche Welt ist heute immer noch da und schaufelt Geld in die Kassen der Region.

Den Pückler-Park heute zu unterhalten kostet ein wirklich großes Geld. Ich weiß nicht wie viel die Rekonstruktion des Schlosses gekostet hat. Aber nur unter der Voraussetzung, dass der Staat hier kräftig mitfinanzierte, war es möglich solch eine künstliche Welt neu zu erschaffen und zu erhalten.

Auch auf der polnischen Seite des Pückler-Parks ist man nun auf die Idee gekommen die alte künstliche Welt wieder herzurichten. Weil sich der Tourismus als ein guter Konjunkturmotor für viele Regionen herausgearbeitet hat, werden viele alte künstliche Welten wieder ausgegraben und aufgehübscht, um sie den Touristen vorzulegen, sie zu bereisen.

Es soll niemand glauben, dass die Prunkstücke des Tourismus allein wegen des Denkmalschutzes ausgegraben und erhalten werden. Der Denkmalschutz ist längst zu einem Instrument der Tourismus-Industrie verkommen. Er ist ein Handlanger für die Neu-Erschaffung der alten künstlichen Welten. Damit ist er ein Diener zur Erschaffung konsumgerechter Tourismusprojekte geworden.

Dabei sollten wir erkennen, dass wir selbst nicht besser sind, als ein Lebemann Pückler. Wir erschaffen andauernd künstliche Welten. Vom Arbeitsvertrag, über den Autokauf, ein eigenes Häuschen auf einem eigenen Grundstück, bis hin zur Urlaubsreise in illusionäre künstliche Welten. Dies alles sind Konzepte, die kaputt gehen können, wenn nicht Energie hinein investiert wird, sie zu erhalten.

Wenn die große künstliche Welt, das Imperium „EU-USA“ jetzt kaputt geht, werden zwangsläufig die kleinen künstlichen Welten, die Unternehmenskonzepte, bis hin zum Häuschen auf dem eigenen Grundstück ebenso kaputt gehen. Weil das Geld fehlen wird, die kleinen künstlichen Welten zu erhalten.

Das bedeutet jedoch nicht, dass das Leben damit zu ende wäre. Die Menschen werden wieder damit beginnen neue künstliche Welten zu errichten, weil sich der Mensch nur dadurch besser stellen kann, als es ihm die Natur zugedacht hat.

Die Frage ist nun, ob Du, als individueller Mensch, eine künstlich erschaffene Welt, mit knappen Ressourcen, zum Leben brauchst, oder ob Dir die unendliche Fülle der Natur genügt.

Mit „Diesseits von Eden“ beginnt der Titel der oben genannten Garten-Doku. Diese Doku entstand nach dem von Wladimir Kaminer verfassten gleichnamigen Buch. Er outet sich im Buch und in der Doku als Gartenliebhaber. Das heißt, er liebt die künstliche Welt eines gepflegten Gartens mehr, als die Natur selbst. Da entsteht bei mir gleich die Frage, ob der leibe Herr Kaminer in seinem Garten auch Gift einsetzt, um Insekten zu vergiften.

Damit wird deutlich, dass der Garten Eden niemals eine künstlich erschaffene Welt gewesen sein kann. Der Mensch verließ den Garten Eden, der aus der reinen unverfälschten Natur bestand, um sich seine künstliche Welt zu erschaffen. Er dachte, er würde es besser machen können, als es ein Gott oder die Natur erschaffen konnte. Heute können wir sehen, was daraus geworden ist. Es gibt keine Bienen mehr, weil die Natur vergiftet und genmanipuliert kaputt gemacht wird. Das Konzept der Genmanipulation stellt auch wieder eine künstliche Welt dar. Wo soll uns das hinführen?

Wenn Du erkennst, dass Du ein Teil der Natur bist und keine künstliche Welt zum Leben brauchst, wirst Du erfahren, dass Dir die Natur alles schenkt, was Du zum Leben brauchst. Dann gibt es keine Krankheit mehr, keinen Mangel und keinen Hunger. Das alles entsteht erst in den künstlichen Welten, also in den illusionären Welten, die sich die Menschen nie so perfekt ausdenken können, wie es die Natur leisten kann.

Du kannst beides bekommen, jedoch nicht beides zusammen. Entscheidest Du Dich für das eine oder andere, dann jeweils mit allen Konsequenzen und mit allem Drum und Dran. Künstliche Welten können sehr schnell kaputt gehen. Die Natur kann der Mensch nicht besser machen.

Wer seinen Bedarf für wirkliche Heilung empfindet, kann sich gerne vertrauensvoll direkt an mich wenden.

Kontakt


Wenn Dir dieser Artikel gefallen hat, würde ich mich über einen kleinen Beitrag zur Unterstützung meiner Arbeit sehr freuen! Spende hier mit Paypal, oder als Überweisung direkt, siehe Impressum. Spenden

Advertisements

Einzelbeitrag-Navigation

Schreibe hier Deinen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: