SelbstHeilung.me

Selbstheilung ist Versöhnung mit sich selbst

Heilung des Tages

Karma – Gesetz von Ursache und Wirkung

Interpretation:

Man sagt, das Karma sei das unabwendbare Schicksal, das nur durch reale Tätigkeit und durch reales Durchleben bewältigt werden kann. Man müsse das Schicksal annehmen und es durchleben. Nur dann würden die gestellten Aufgaben, also die Wirkung abgearbeitet werden können

Bei einem positiv gestimmten Karma mag das einen großen Spaß machen. Was ist aber, wenn das Karma Aufgaben, Blockaden und Konflikte aus früheren Leben bereithält, die man nicht so gern durchleben möchte?

Dass man das Karma durchleben müsse stimmt nur, wenn man die Dinge einfach so laufen lässt und es sich nicht bewusst macht, welche Aufgaben aus Ursache und Wirkung auf uns warten. Es stimmt für diejenigen nicht, die aktiv an ihrem Karma arbeiten.

Es ist zwar das Gesetz von Ursache und Wirkung. Aber die geistige Welt kann die aktive Tätigkeit nicht von den Gedanken unterscheiden. Das bedeutet, beides bewirkt, dass die gestellten Aufgaben gelöst und bewältigt werden können.

Jedoch genügt allein das positive Denken nicht. Um in den Gedanken an das Karma heranzukommen, bedarf es etwas Mühe. Aber nicht das ganze Leben.

Vergegenwärtigen wir uns zunächst was die Aufgabe des Karmas ist. Es handelt sich nicht um einen abgetrennten Bereich des feinstofflichen Körpers, sondern vielmehr um den feinstofflichen Körper selbst. Dieser ist die Summe aller Erfahrungen, von Anbeginn der Existenz dieses feinstofflichen Körpers, bis heute. Hier wird alles gespeichert, was bisher an Erfahrungen gemacht wurde. Sobald eine Erfahrung in der Qualität erlangt wurde, dass sie den Prozess des Werdens unterstützt, bleibt sie nicht als Aufgabe im Karma zurück. Erst wenn eine Erfahrung dazu führt, dass der Prozess des Werdens unterbrochen wird, entsteht die Resonanz, diese offene Frage als Aufgabe zu lösen.

Wenn wir es nicht wüssten, müssten wir stets mit guten Tugenden daran arbeiten, durch harte Arbeit das heilige Werk des Werdens voranbringen. Wir müssten die eine oder andere Aufgabe durch die eine oder andere Opferhandlung, oder durch Rituale lösen. Es klingt, wie die magischen drei Prüfungen, die der Held erledigen muss, um zu seinem Glück und zu seinem Happy End zu kommen. Dabei ist es eine ganz logische Abhandlung. Man setzt eine neue Ursache, das Karaka, um eine gewünschte Wirkung zu erzielen.

Übrigens entstammt hieraus der Spruch: „Der Krug geht solange zum Wasser, bis er bricht.“ Karaka ist im Sanskrit der Wasserkrug. Der Spruch ist also überhaupt nicht negativ gemeint, sondern er erklärt, dass der Krug zerbrechen muss, anderenfalls kommt das Wasser aus dem Krug nicht ins Fließen.

Das Karma ist sozusagen die Gesamtsumme aller Handlungen unseres gegenwärtigen Lebens und allen vorhergegangenen Leben. Insofern entspricht es der gesamten Sammlung aller Wasserkrüge, die noch nicht zerbrochen sind, die jeder für sich eine Wirkung entfalten, solange sie nicht zerbrochen sind.

Das Gesetz des Karma besagt, dass wir das, was wir haben, was uns geschieht, uns selbst erschaffen haben. Dadurch sind wir selbst verantwortlich für das, was uns in unserer Zukunft geschieht. Wir wachsen mit jeder neuen Erfahrung. Die Begebenheiten, die uns begegnen, sind nicht als Belohnung oder als Bestrafung zu betrachten, sondern als Chance daran zu Wachsen.

Wie oben erwähnt, wird das Karma oft als Schicksal bezeichnet. Das ist aber eine weitere Fehlinterpretation.

Das Wort Karma heißt frei übersetzt „Last“ oder „Schwer“. In dem Sinne, wie wir unter dem Wort „Arbeit“ eine „Schwere Last“ verstehen.

Das Wort Schicksal hat seinen Ursprung im Wort Schiksel oder „Schicksel“ (jüdisch-deutsch, vom hebr. schakaz, verabscheuen), etwas Verabscheuungswürdiges, Unreines; jüdisch für Christenknabe od. Christenmädchen; (vulgär), ein noch nicht mannbares Mädchen; ein Judenmädchen.

Frei übersetzt müssen wir in dem Wort Schicksal, was das Karma meint, in den Augen der Erschaffer des Wortes „Schiksel“ etwas Verabscheuungswürdiges, Unwürdiges und unreines verstehen. Warum sie das Karma derart denunzierten, können wir uns nur so erklären, dass die Menschen, die mit dem eigenen Karma arbeiten konnten, ihr Schicksal abwenden konnten. Je intensiver sie an ihrem eigenen Karma arbeiten konnten, desto weniger mussten sie das vermeintliche Schicksal eines Untertanen ertragen. Insofern war das Interesse der damaligen Herrscher groß, den Menschen die Kompetenz der gedanklichen Karma-Arbeit auszutreiben.

Später wurde eine völlig andere Bedeutung in das Wort Schicksal hineininterpretiert. Etwa die Anordnung, das Fatum (Schicksalsbegriff der Römer), heute wird unter Schicksal eine gewöhnliche Last, im Sinne einer leidvollen Fügung verstanden. Manchmal wird auch die „göttliche Vorsehung“ darunter verstanden, die ja auch unveränderbar sein soll.

Wie wir jetzt wissen, ist das Karma das alles aber nicht.

Karma bedeutet das Leben aktiv in die eigene Hand zu nehmen. Es bedeutet zu handeln. Es bedeutet auch das Ergebnis der Handlung wahrzunehmen. Denn die Ergebnisse oder die Folgen der Handlung sind Bestandteil der Handlung. Die Folgen können nicht von der Handlung abgetrennt betrachtet werden.

Jede Handlung ist Karma. Es beginnt beim Atmen, geht ein ins Reden, ins Sehen, ins Hören, ins Essen, ins Tun und vieles mehr ist das Karma. Das Denken ist das geistige Karma. Letztlich ist das Karma die Gesamtsumme all unseren Handlungen, aus unserem gegenwärtigen Leben und aus allen vorherigen Leben.

Jedes Tun, jeden Gedanken nennt man Karma. Das Prinzip des Verursachens ist das Gesetz des Karma. Wo immer eine Ursache benannt werden kann, muss eine Wirkung sein. Der Samen ist die Ursache für den Baum, der letztlich die Wirkung ist. Der Baum produziert weitere Samen und wird zur neuen Ursache von Samen.

Was formt das Karma? Unsere Wünsche, unser Wille, unsere Gefühle und unser Wissen. Aus diesen Bestandteilen formt sich die Handlung und somit das Karma. Darüber hinaus kann sich der mensch von seinen Illusionen und seinen Träumen an der Nase herum führen lassen. Oder er durchschaut die Verführungen und Täuschungen als das was sie sind. Es sind Emotionen, wie Freude und Sorge, die ihn immer wieder von der richtigen Handlung abbringen. Er hat zwar den Willen dieses oder jenes zu tun oder zu lassen, wenn da nicht die Genüsse des Lebens wären.

Vor den Handlungen müssen Wünsche und Überlegungen vorhanden gewesen sein. Der Wunsch erscheint im Bewusstsein. Dann folgt die Überlegung, wie man den Wunsch verwirklichen kann. Danach folgt die Handlung der Verwirklichung. Oftmals übersieht die Überlegung die Folgen der Handlung. Daraus entsteht die Aufgabe der Wiedergutmachung. Der Wunsch, die Überlegung, die Handlung und die Folgen erscheinen immer in einer Einheit.

Somit produziert allein der Wunsch bereits das Karma. Man arbeitet sich den Buckel krumm, um sich ein Auto oder was auch immer zu kaufen. Dabei werden die Folgen übersehen, die möglicherweise in eine ernsthafte Erkrankung oder in den vorzeitigen Tod einfließen. Ist der Besitz das Wert?

Ohne aktiv am Karma zu arbeiten bedeutet es oft nur Schmerz und harte Arbeit für Nichts und wieder Nichts. Man wird Wiedergeburt über Wiedergeburt benötigen, um das Karmas reifen zu lassen. Das soll das Gesetz des Karmas sein.

Nun kann sich ein jeder leicht vorstellen, dass wir Menschen so einiges in unseren bisherigen Leben angestellt und durchgemacht haben müssen. In der Vergangenheit war das Überleben oftmals kaum ohne Trickserei, Hinterhältigkeit, Betrug oder Diebstahl möglich. Deshalb stehen wir jetzt da, wo wir jetzt sind und kommen im Bewusstsein davon nicht los. Es stehen noch zu viele Aufgaben an, die gelöst werden müssen.

Deshalb erscheint es fast als unmöglich, das Karma auf dem herkömmlichen Weg und durch aktives Handeln zu reinigen. Dafür hat uns unser Schöpfer die Schöpferkraft unserer Gedanken zur Verfügung gestellt. Wir müssen diese Kraft nur gebrauchen.

Wir können in unseren Gedanken die Ursachen erschaffen, die sich als Wirkung in unserem Leben auswirken. Wir können die offenen Aufgaben des Karmas in unseren Gedanken durchleben, um so Platz und Freiraum für neue positive Ursachen zu schaffen. Wir können die offenen Aufgaben in unseren Gedanken abarbeiten und müssen sie nicht durchleben.

Wir geht das Reinigen des Karmas?

Zunächst müssen wir in uns selbst die Resonanz für die eine oder andere Handlung wahrnehmen. Wenn wir sie wahrgenommen haben, setzen wir in Gedanken den Samenkorn dafür, dass die Handlung erledigt wird. Dann arbeiten wir in den Gedanken daran, dass der Samen der Handlung wächst. Wir können dabei zusehen, wie aus dem Samen ein Baum wird. Sobald die Handlung erledigt ist, können wir von ihr Abschied nehmen. So wird eine Handlung nach der anderen abgearbeitet. Man kann während einer Meditation mehrere offene Handlungen abarbeiten. Sodass man bereits in diesem Leben damit beginnen kann, die Resonanz zu übernehmen, die erst im nächsten oder übernächsten Leben dran wären.

Eine Wirkung kann vielleicht darin bestehen, Übergewicht zu haben, so als Schutzpolster. Die Ursache kann in einem früheren Leben dadurch gesetzt worden sein, dass man ein Trauma erlitten hat und dieses nie überwunden hat. Das würde so weiter gehen, von Leben zu Leben, bis das Trauma gelöst werden konnte. Es ist erst dann gelöst, wenn uns eine neue Erfahrung lehrt, dass wir das Übergewicht nicht mehr brauchen. Das Loslassen funktioniert am besten über Vergebung und Versöhnung.

Erfahrungen kommen zum einen durch Handlungen zustande zum anderen durch Erkenntnisse, also durch geistige Arbeit. Wenn wir erkennen, dass das Schutzpolster überflüssig ist, müssen wir nicht die aktive Handlung durchlebt haben, um die Erfahrung zu verinnerlichen. Aber, wir müssen die Erkenntnis auch wirklich als solche verstehen. Es nutzt nichts, vorgefertigte Suggestionen auswendig zu lernen und deren Inhalt nicht zu verstehen. Insofern ist jede Arbeit am Karma individuell.

Die Bedingung ist die selbstlose Arbeit. Anderenfalls erzeugen wir neues Karma. Wie oben erwähnt befinden wir uns mit unseren vielen vergangenen Leben, mit dem jetzigen und den künftigen Leben in einem fortwährenden Prozess des Werdens. Das Karma, also die offenen und ungelösten Aufgaben halten das Werden auf. Je intensiver wir an unseren Lastern und Gelüsten festhalten, desto langsamer geschieht das Werden.

Das selbstsüchtige Handeln führt uns von Wiedergeburt zu Wiedergeburt und erzeugt immer neues Karma. Während wir das alte abarbeiten, entsteht neues. Weil wir es selten verstanden haben, worum es wirklich geht.

Somit führt uns die selbstlose Arbeit in unseren Gedanken an unser Ziel. Erst die Selbstlosigkeit reinigt das Herz und führt uns zur Quelle des göttlichen Lichtes.

So erst begreife wir das Gesetz des Karma, das Gesetz von Ursache und Wirkung.

  • Denke richtig und erlange Freiheit
  • Handle vornehm und erlange Respekt
  • Meditiere regelmäßig und erlange ewiges Glück und Unsterblichkeit

Wer seinen Bedarf für wirkliche Heilung empfindet, kann sich gerne vertrauensvoll direkt an mich wenden.

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