SelbstHeilung.me

"Die Ursache liegt im Denken" J.Krishnamurti

Heilung des Tages

Die meisten Menschen haben seelischen Hunger

Interpretation:

»Dein Wille geschehe …« – Welchen Weg wollen wir gehen? schrieb Armin Risi in seinem bei Kopp-Online im Januar erschienenen Artikel. Er beschreibt, dass wir es selbst sind, die uns die Welt erschaffen, in der wir leben wollen. Und wir müssen uns entscheiden.

Dabei komme es nicht auf die Intelligenz der Menschen an, ob sie dieses oder jenes wissen, sondern, ob sie erkennen, ihre Konflikte mit sich selbst nicht mehr zu benötigen.

„Was will ich? Will ich Streit oder Versöhnung? Suche ich den Konflikt, um mir dadurch zu bestätigen, dass ich existiere, oder finde ich die Existenz meines Selbst in mir?“

Das ist eine Frage der Orientierung. Orientiere ich mich im Außen, oder aus mir selbst heraus?

Der seelische Hunger, der sich über das Mangelbewusstsein ausdrückt, äußert sich dadurch, dass man mehr essen muss. Das ist schon klar. Aber auch, dass der Mensch einen Mangel darin verspürt nicht gesehen zu werden, von anderen Menschen nicht wahrgenommen zu werden. Er fühlt sich deshalb überflüssig, deplatziert und denkt immer öfter an Suizid. Diese Gedanken sind nur deshalb möglich, weil sich der betroffene Mensch einen unterdurchschnittlichen Selbstwert zuschreibt. Er betrachtet sich selbst als unwertes Leben, das weg muss. Und das kommt aus der fehlgeleiteten Orientierung. Die Lösung besteht also darin die Orientierung wieder in sich selbst zu suchen und das Außen Schritt für Schritt loszulassen.

Wenn ich glaube, dass ich im Mangel lebe, werde ich bestrebt sein, Geld zu verdienen, um den Mangel auszugleichen. Ich glaube, je mehr Geld ich besitze, desto mehr bin ich selbst Wert. Da ich das Geld aber immer wieder ausgebe, für diese oder jene Illusion entrinnt das Geld so schnell, wie es gekommen ist. Da das Geld kein Maßstab für den Selbstwert sein kann, werde ich nie genug davon besitzen können und den Mangel in meinem Bewusstsein durch Geld nie abstellen können. Mangelbewusstsein ist oft auch Verursacher eines Verhungern-Konfliktes. Wenn ich glaube, dass ich gar kein Geld brauche, wenn ich die Zuversicht habe, dass mir die göttliche Vorsehung und die Natur immer in unendlicher Fülle leben lässt, werde ich niemals daran denken, Geld verdienen zu müssen. Ich werde nicht in die Versuchung kommen, mich selbst zu verkaufen.

Wenn ich glaube, dass ich Nahrung von außen brauche und mir einreden lasse, dass mir diese oder jene Nahrungsergänzungsmittel fehlen, dann fehlen sie mir auch. Wenn ich davon überzeugt bin, dass mir absolut nichts fehlt, weil mein Körper alles, was er braucht selbst herstellen kann, werde ich in unendlicher Fülle leben.

Wenn ich an das geschriebene Gesetz glaube, werde ich es zur Durchsetzung meiner Besitzansprüche gebrauchen. Der permanente Streit, der Wettbewerb, bis hin zum Krieg sind vorprogrammiert. Wenn ich an die göttliche Fügung, an das Naturrecht und an die Naturgesetze glaube, werde ich in einem nie endenden Frieden leben.

Wenn ich daran glaube, dass mich Schokolade glücklich macht, werde ich immer Schokolade dafür benötigen, um Glücksgefühle spüren zu können. Wenn ich mein Glücksgefühl in jeder Sekunde des Daseins auf dieser Erde aus mir selbst heraus spüren kann, werde ich nie wieder Schokolade oder andere psychedelischen Aufputschmittel dafür benötigen, um das Glück spüren zu können.

Wenn ich glaube, dass nur der Onkel Doktor meine Erkrankung heilen kann, werde ich immer wieder zu ihm gehen müssen, jedoch nie wirklich Heilung erfahren können. Wenn ich die Quelle meiner Heilung in mir selbst spüre, werde ich erkennen, dass ich Medikamente und den Arzt vielleicht nur noch dafür benötige, um mir bestätigen zu lassen, dass ich gesund bin.

Das alles und noch viel mehr ist eine Frage der Sichtweise, ob ich die Ursache und dadurch auch die Lösung in mir selbst erkenne, oder ob die Ursache als eine Bedrohung im Außen vorliegen muss.

Das zu erkennen, ist für die meisten Menschen noch recht einfach zu bewerkstelligen. Wie man dann jedoch an die Lösung herankommt und den Schalter in sich selbst umlegt, stellt sich für viele als eine unlösbare Herausforderung dar.

Wie oben erwähnt ist es keine Frage des Wissens, sondern des Bewusstseins. Die Seele hat keinen Bedarf nach Wissen. Sie weiß bereits alles, denn sie ist an die Urquelle, an das große Bewusstsein angeschlossen.

Es wurden schon unendliche viele Bücher über den Aufstieg des Bewusstseins geschrieben. Am Wissen kann es also nicht liegen, dass die Menschen immer noch am Erdboden festkleben.

Ich denke, sie können sich nicht entscheiden, zwischen dem Besitzdenken und dem Loslassen. Viele meinen sicher, dass sie alles verlieren würden, wenn sie loslassen. Das kann ich nicht bestätigen. Sie gewinnen alles.

Sie gewinnen unendliche Fülle, unendliche Zuversicht, unendliche Liebe. Sie verlieren das Angst- und Mangelbewusstsein, nie genug zu bekommen, das Konflikt- und Streitbewusstsein, immer Recht haben zu müssen.

Der „Tanz um das goldene Kalb“ hat längst auch große Teile der spirituellen Kreise erfasst. Das bedeutet, dass sie sich, ob ihrer Erfahrung oder sogar Erleuchtung, weiterhin blenden lassen. Somit bleiben sie natürlich in der Vorstellung des inneren Mangels verhaftet.

Gleiches gilt für die vielen Menschen, die sich von einem Heiler haben heilen lassen. Anschließend gehen sie wieder ihrem gewohnten Alltag nach, ändern also nicht ihren Lebensstil, ändern somit oft nicht die Ursache, und wundern sich dann, dass dieselbe oder eine noch viel schlimmere Erkrankung erscheint.

Die Lösung ist so simpel und einfach, dass man nur noch mit dem Kopf schütteln kann, weshalb die Menschen sich ihr Nichtsehenwollen antun.

Es ist dein individueller Wille, ob du daran festhalten möchtest, was dich plagt, oder ob du es loslassen möchtest.

Wer seinen Bedarf für wirkliche Heilung empfindet, kann sich gerne vertrauensvoll direkt an mich wenden.

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