SelbstHeilung.me

"Die Ursache liegt im Denken" J.Krishnamurti

Heilung des Tages

Eine junge Frau meinte, dass sie Schwierigkeiten damit habe, sich selbst zu motivieren. Sie müsse sich immer dazu zwingen, ihre Termine einzuhalten und mit Interesse dabei zu sein, wofür sie sich verabredet hat.

Interpretation:

Ja, die (künstliche) Welt hält so viele Verführungen und Verlockungen bereit, dass man sich ständig hin- und hergerissen fühlt. Menschen fühlen sich immer dort hingezogen, was ihnen interessant erscheint. Dabei ist es eigentlich nur neu. Und man übersieht, dass ihnen an vielen Stellen nur ein Halbwissen zugeflossen ist. Denn man hat es nicht geschafft, die Informationen eines Themas bis zum Ende aufzunehmen. Das ist eine Prägung, die im Alter zwischen der Geburt und dem 4./6. Lebensjahr stattfindet.

Dazu ein kleiner Exkurs in die Babyforschung: „Wie Babys lernen“ von Manfred Spitzer und Norbert Herschkowitz.

Ihr könnt das selbst an Babys beobachten. Das Baby oder Kleinkind widmet sich immer den neuen Reizen zu. Ständig kommt etwas Neues hinzu, das es erkunden möchte. Viel zu oft kommt völlig überflüssiges Spielzeug hinzu. Bei der Menge hat es kaum die Gelegenheit, ein Spielzeug vollständig zu erkunden, wie es schmeckt, warum es klappert, wann es überhaupt klappert usw. Wenn es das in dieser Phase nie gelernt hat, die Reize bis zum Ende auszukundschaften, wird es dieses Verhalten, alles nur oberflächlich, anhand der ersten Reize zu beurteilen, nie wirklich überwinden können. Es ist eben nicht wichtig, die Dinge bis zum Ende zu erkunden. Es erscheint ihm wichtiger immer Neues zu entdecken.

Wer dieses oberflächliche Verhalten der Unkonzentriertheit als Erwachsener ablegen möchte, müsste sich das gewünschte Verhalten antrainieren, um sich vollständig den Vorhaben zuwenden zu können, für die man sich entschieden hat. Das funktioniert am besten über Autosuggestionen. Oder noch besser, man schreibt es auf. Aber bitte nur mit der Hand aufschreiben.

Es müsste an jedem Tag ein neues Blatt Papier angelegt werden. Auf dem Blatt schreibt man auf, was man machen möchte. Aber nicht nur heute an diesem Tag, sondern überhaupt. Man muss sich das, was man machen möchte, wie Hierarchieebenen vorstellen. Was ich heute machen will, muss sich dem unterordnen, was ich in dieser Woche machen will. Und das ordnet sich dem unter, was ich in diesem Monat machen will. Dieses wiederum, ordnet sich dem unter, was ich in diesem Quartal machen möchte, bis ich da angekommen bin, was ich in meinem Leben machen will.

Gedanken erschaffen Realität. Das bedeutet, vor jeder Handlung muss es einen Gedanken geben. Wir müssen es also schaffen, die eigenen Gedanken dort hinzusteuern, wo wir sie hinbekommen wollen.

Mein Tag heute würde völlig anders ausschauen, wenn ich in diesem Jahr, oder in diesem Leben etwas anderes machen will, als ich heute mache.

Aber der springende Punkt ist der, dass man es an jedem Tag aufschreibt. Weil man es an jedem Tag aufschreibt, verdrängen die aufgeschriebenen Informationen die bisherige Wahrheit. Die alten Verwirrungen Wahrheiten werden ersetzt oder überdeckt. So werden die Informationen, die man jeden Tag aufschreibt, automatisch zur neuen Wahrheit. Das bedeutet, die Handlungen ordnen sich wie von selbst der neuen Wahrheit unter.

Ab diesem Zeitpunkt hört der Zwang auf, sich immer wieder zwingen zu müssen. Das Leben läuft dann einfach in dem Fluss, den man aufgeschrieben hat.

Was ist, wenn sich das ändert, was man über längere Sicht machen möchte? Dann schreibt man einfach das Alte nicht mehr auf, sondern nur noch das Neue.

Muss man die gesamten Fragen so vollständig immer wieder aufschreiben? Man muss gar nichts. Man kann die Hierarchieebenen verkürzen oder ausweiten, wie man den Bedarf danach spürt. Manche Leute schreiben sich auch auf, was sie am Vormittag, Nachmittag, oder Abend machen wollen, oder in jeder einzelnen Stunde. Das kann jeder machen, wie er es braucht.

Der Sinn für die Selbstmotivation ergibt sich aus dem Aufschreiben. Jede weitere Motivation wird dadurch überflüssig. Denn die Vorhaben, die längerfristig angelegt sind, können sich dadurch auch wirklich durchsetzen. Das tägliche Tun ordnet sich den längerfristigen Vorhaben wie von selbst unter. Das funktioniert mit dem täglichen Aufschreiben am besten.

Auf dem Bild steht ganz ober die Frage: Was will ich im nächsten Leben machen? Soll das wirklich möglich sein, es sich aussuchen zu können, was man im nächsten Leben machen möchte? Selbstverständlich ist das möglich. Du erarbeitest in diesem Leben die Resonanz für das nächte Leben. Denn das nächste Leben bekommt die bisherigen Leben als sein Fundament. Insofern würde sich dein jetziges Leben deines Wunschgedankens entsprechend unterordnen und ihr würdet euch gemeinsam dort hinarbeiten, weil Du mit deinen Gedanken die Absichten, also die Resonanz, oder den Samenkorn dafür gelegt hast. Dieser Wunsch lässt sich jedoch nicht mit Besitz und Reichtum verknüpfen, sondern mit dem, was man sein möchte, etwa wissend, einflussreich, stolz, angesehen, berühmt, erleuchtet usw. Daraus ergibt sich dann der Wohlstand.

Die Handlung habe ich hier natürlich nur sinngemäß und verkürzt wiedergegeben.

Dieser Fall ist, wie alle anderen auch, als Einzelfall zu betrachten. Niemand soll annehmen, dass seine Beschwerden genauso interpretiert werden können.

Wer seinen Bedarf für wirkliche Heilung empfindet, kann sich gerne vertrauensvoll direkt an mich wenden.

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