SelbstHeilung.me

Selbstheilung ist Versöhnung mit sich selbst

Heilung des Tages

In vielen Gesprächen wird mir folgende Frage gestellt: „Was ist die richtige Ernährung?“

Interpretation:

Meine kurze Antwort lautet dann oft: „Auf die Wahrheit kommt es an. Deine Wahrheit bestimmt, welche Ernährung für dich die Richtige ist.“

Die lange Antwort: „Deine Wahrheit ist das, was du glauben möchtest. Was du nicht glauben möchtest, gehört nicht zu deiner Wahrheit.“ Diesen Zusammenhang möchte ich gern genauer erläutern.

Um die immer wieder vorgeschobenen „Ja Aber’s“ auszuräumen muss ich vorausschicken, dass ich bei der Beantwortung dieser Frage das Thema der Vergiftungen durch Ernährung ausklammern muss. Es geht in diesem Artikel nur um die grobstoffliche Ernährung mit Lebensmitteln, die man als solche bezeichnen kann. Ich setze auch voraus, dass viele Nahrungsmittel-Allergien zu den Vergiftungen hinzugezählt werden müssen. Weiterhin muss ich bei der Beantwortung dieser Frage die gentechnische Veränderung von Pflanzen ausklammern.

Jetzt stehen wir mit unserer Ernährung da und fragen uns, weshalb wir uns überhaupt so und nicht anders ernähren müssen?

Alles, was wir über den Tag hinweg tun, machen wir in der Regel, um unser Wohlsein anzustreben. Wir wollen ein sorgloses Leben, wir wollen keinen Hunger, keine Not und keinen Mangel erleiden. Das können wir für uns arrangieren, indem wir für uns selbst sorgen. Wir gehen Arbeiten, um zu leben. Das tun wir jedoch nur, weil wir davon ausgehen, dass dies die Wahrheit sei. Das ist sie aber nur, weil wir daran glauben wollen. Zahlreiche Menschen haben andere Wahrheiten und diese Wahrheiten sind für diese Menschen genau so real, wie unsere Wahrheiten.

Beispiel 1: Gestern sprach ich mit einem Mann, der mir erzählte, dass er eigentlich kein Fleisch mehr isst. Auf meine Nachfrage, ob er dies aus politischen Gründen tue, bestätigte er dies und meinte, dass man sich doch nur anschauen müsse, was mit den Schlachttieren geschehe. Darauf antwortete ich, dass er sich dadurch einen Mangel zufügen würde. Aus politischen Gründen auf ein Lebensmittel zu verzichten, also sich zu entsagen, führt deshalb zum Mangel, weil der Betroffene dennoch davon ausgeht, dass er das Lebensmittel weiterhin dringend zum Überleben braucht. Ja, meinte mein Gesprächspartner, ab und an bekomme er einen richtigen Heißhunger auf Fleisch. Dann muss er sich etwas am Imbiss kaufen, oder sich ein Steak braten. Das würde nicht passieren, wenn er sich an dieser Stelle den Paradigmenwechsel gestattet. Es müsse zu seiner Wahrheit werden, dass er Fleisch nicht mehr braucht. Sein Bewusstsein muss sich dessen gewahr werden, dass sein Körper die Substanzen, die er bislang über das Fleisch aufgenommen hatte, selbst herstellen kann. Er müsste sich dessen gewahr werden, dadurch keinen Mangel zu erleiden. Nur dann führt die fleischlose Koste nicht in den Mangel.

Beispiel 2: In der vergangenen Woche sprach ich mit einer Frau über das Thema Vitamine und Mineralien. Sie behauptete, dass sie Vitaminpräparate für ihr Wohlsein benötigen würde. Dadurch ginge es ihr viel besser. Denn die im Handel erhältlichen Lebensmittel seien sehr arm an Vitaminen und Mineralien. Meine Antwort: Das ist eine konstruierte, also eine künstlich erzeugte Wahrheit, die du übernommen hast. Würdest du nicht glauben, dass die Lebensmittel arm an Vitaminen und Mineralien seien, würde das Thema dich nicht berühren. Dadurch, dass du es glauben möchtest, erzeugst du in dir selbst einen Mangel. Du bestätigst dir selbst, dass die im Handel erhältlichen Lebensmittel minderwertig seien. Um diesen Mangel auszugleichen musst du dir nun Nahrungsergänzungsmittel kaufen. Es müsste wieder zu deiner Wahrheit werden, dass du keinen Mangel erleidest. Egal, was du isst. Denn dein Körper kann alles, was er zum Leben braucht, selbst herstellen. Jetzt kannst du nicht einfach die Nahrungsergänzungsmittel weglassen. Du musst zuvor vollkommen davon überzeugt sein und es darf keinen Zweifel daran geben, dass du die Nahrungsergänzungsmittel nicht brauchst.

Beispiel 3: Der eine Mensch wird bei Wasser und Brot in einem Kärker eingeschperrt. Da dieser Mensch daran glaubt, dass er jetzt einen großen Mangel erleiden wird, besteht die Gefahr daran zu sterben. Ein anderer Mensch ist sich dessen bewusst, dass er nichts zum Leben braucht, außer etwas Brot, oder Getreide und Wasser. Noch ein anderer Mensch ist sich dessen gewahr, dass er nichts als Wasser zum Leben braucht. Denn sie sind davon überzeugt und es gibt keinen Zweifel, dass ihr Körper alle Substanzen selbst herstellen kann, die für ein gesundes Leben benötigt werden.

Bild-Quelle andyfronius.com

Diese Überzeugungen hängen ganz eng mit unserem Weltbild zusammen. Manche sagen auch Weltanschauung. Schaut man sich die existierenden Weltbilder an, wird es einem leicht schwindlig. Man verliert das Gleichgewicht. Denn diese ganzen Wahrheiten sollen ja existieren. Bei geauer Betrachtung, also wenn man die einzelnen Menschen befragt, hat jeder eine sehr individuelle Weltsicht. Die politisch-gesellschaftlichen Strömungen versuchen diese Weltbilder zu vereinheitlichen und für sich zu gewinnen. Auch die Industrie macht sich dieser unterschiedlichen Bilder von der Welt und von uns selbst zu Nutze. Sie verstärkt diese Bilder noch, um den Absatz ihrer Waren zu erhöhen.

Ohne dieses durcheinandergeplapper von Politik, Industrie und Medien würden wir oft gar nicht auf die Idee kommen, unsere Ernährung zu hinterfragen und eventuell in den Zweifel geraten, dass wir einen Mangel haben mögen. Wir werden sozusagen hereingelegt, betrogen und hinters Licht geführt. Wir werden verführt oder lassen uns zu einem Glauben verführen.

Dabei können wir jede Ernährungsfrage betrachten. Sowohl die fleischliche, die fleischlose, vegetarische, die vegane, die Obst- oder Saft-Ernährung, die Smoothie-Ernährung, bis hin zur Lichtnahrung. Alle hängen sie von unserer Weltsicht und von unserem Glauben ab. Also von unserer Wahrheit.

Wenn wir uns aus politischen Gründen einer der genannten Trends anschließen, weil wir etwa meinen, dass wir etwas ändern müssen, werden wir einen Mangel erleiden. Erst dann, wenn wir keinen Zweifel mehr daran haben, dass wir bestimmte Lebensmittel nicht brauchen, werden wir uns gesund ernähren.

Wer seinen Bedarf für wirkliche Heilung empfindet, kann sich gerne vertrauensvoll direkt an mich wenden.

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