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"Die Ursache liegt im Denken" J.Krishnamurti

Heilung des Tages

Krankenkasse zahlt für Tinnitus-App

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Eine neue App kann Tinnitus mildern und sogar heilen. Die App filtert Musik nach den individuellen Bedürfnissen. Durch das Hören der gefilterten Musik werden die überaktiven Hörnervenzellen beruhigt und der Tinnitus gemildert.

Interpretation:

Muss ich mir jetzt ein Smartphone kaufen, wenn ich von einem Tinitus geheilt werden möchte? Diese Frage kam mir sofort beim Lesen des Artikels in den Sinn. Natürlich nicht. Aber die Antwort macht die Absurdität der Denkweise offenbar, wie die Medizinindustrie mit dem Thema der ‚Heilung‘ umgeht. An diesem simplen Beispiel wird ihre Interessenlage überdeutlich.

Weil das einige Menschen immer noch nicht sehen wollen, möchte ich es anhand dieses Beispiels noch einmal erläutern.

Jeder Traumatherapeut würde bestätigen, dass ein Tinitus keine organischen Ursachen, sondern vielmehr psychosomatische Ursachen hat. Ein Traumapatient ist möglicherweise Opfer eines Überfalls geworden. Die Angreifer waren so laut, dass der Körper des Patienten sich nicht anders dagegen wehren konnte, als dass die Gehörgänge verschlossen wurden. Das kann er über den Tinitus-Dauerton machen. Um sich hinterher wieder davon lösen zu können, ist der Patient gefordert die Schock-Situation loslassen zu können. Denn dann wird der Dauerton nicht mehr gebraucht.

Manche Menschen bekommen einfach so zwischendurch mal für eine kurze Zeit einen Tinitus. Meist geht er von allein wieder weg. Aber auch hier muss es zuvor ein Ereignis gegeben haben, dem man über die Ohren keine oder nur wenig Aufmerksamkeit geben wollte. Ein Tinitus betrifft fast ausschließlich etwas gehörtes nicht hören zu wollen. Spürt doch einfach mal in Euch hinein. Was geschieht mit Euren Ohren, wenn Ihr voller Überzeugung sagt: „Ich höre wohl nicht recht?“ oder „Das darf nicht wahr sein, was ich da höre!“ oder „Dieser Typ klebt ja an meinen Ohren, kann der nicht aufhören?“

Andere Menschen bekommen zusätzlich zu einem Tinitus noch Schwindel, oder noch andere psychische Probleme, wie Orientierungslosigkeit, Verwirrtheit, Atemnot, oder Appetitlosigkeit. Alle genannten Symptome können darauf zurückzuführen sein, dass der Betroffene sich der ursächlichen Situation entziehen möchte. Wenn es ihm nicht gelingt den Körper der Situation zu entziehen, kann sogar der Verstand abschalten.

Jetzt kommt es darauf an, ob der betroffene Mensch die Ursache an sich selbst erkennt. Es kommt darauf an, ob der Mensch seine Orientierung aus sich selbst heraus gestalten kann, oder ob er seine Orientierung aus dem Außen holen muss.

Die meisten Menschen hier in Westeuropa können sich nicht selbst helfen. Sie brauchen für jede Kleinigkeit einen Berater und ein passendes Rezept. Sie wollen oder können nicht darüber nachdenken, wie sie sich selbst helfen könnten. Das ist es genau, was die Technikerkrankenkasse fördern möchte. Die Menschen sollen nicht selbst auf die einfachste Lösung kommen, sondern der teuren Technik vertrauen. Die Technikgläubigkeit nimmt offenbar immer mehr zu. In der Regel denken die meisten Menschen ja nicht darüber nach, ob sie sich langfristig eher schaden. Kurzfristig den Tinitus wegzubekommen erscheint da attraktiver zu sein.

Dabei ist es so einfach einen Trauma-Tinitus loszuwerden, oder einen Tinitus, dessen Ursache unergründlich erscheint. Aus meiner Sicht scheidet ein Organversagen meist aus. Deshalb müssen wir die Ursache auf der Seelenebene finden.

Natürlich haben die Krankenkassen kein Interesse daran, dass sich die Menschen selbst heilen. Dann würden sie ja auch noch auf die Idee kommen, dass ihre Krankenkasse überflüssig wäre und würden ihre Beiträge nicht mehr zahlen. Warum auch, wenn es eh nichts bringt?

Deshalb muss den Menschen eine scheinbare Hilfe vorgegaukelt werden. Die Botschaft ist, wenn Ihr zwischen den Zeilen lest: „Liebe Versicherte, bitte orientiert Euch nicht an Eurer Intuition. Das kann nur schief gehen. Denn dann bekommen wir nicht mehr unsere Gehälter ausbezahlt und müssen vielleicht sogar unseren Dienstwagen abgeben.“ Ist das die Lösung, die Ihr als Versicherte hören wollt?

Wer seinen Bedarf für wirkliche Heilung empfindet, kann sich gerne vertrauensvoll direkt an mich wenden.

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