SelbstHeilung.me

"Die Ursache liegt im Denken" J.Krishnamurti

Heilung des Tages

Mein Vater ist in der Nacht vom Donnerstag zum Freitag verstorben. Dennoch war es ein Prozess der Heilung.

Interpretation:

Am vergangenen Mittwoch erhalte ich den Anruf meiner Schwester, dass unser Vater im Sterben läge. Daraufhin sagte ich alle Termine ab, um am Donnerstag bei ihm zu sein. Ich kam am frühen Morgen in der Potsdamer Klinik an, da konnte er sich schon nicht mehr äußern. Er konnte nur noch die Hand drücken und den Kopf hin und her bewegen. So einigten wir uns auf die Kommunikation über die Hände und den Kopf zu bewegen.

Was war geschehen? Er begab sich vor vielleicht 14 Tagen, Anfang Oktober, zu seiner Hausärztin mit einer Schmerzindikation im Bereich des Magens. Die Ärztin überwies ihn sofort zur Radiologie, um ein CT machen zu lassen. Dort wurden einige Krebsherde entdeckt. Unter anderem an der Bauchspeicheldrüse und im Magen-Darm-Trakt. Bereits in der Radiologie hatte man ihn zu einer sofortigen Chemotherapie geraten, mit der wohl unmittelbar begonnen wurde.

Ab diesem Zeitpunkt nahm seine gesundheitliche Verfassung von Tag zu Tag rapide ab. Eine Woche nach dieser CT-Diagnose, also am vergangenen Wochenende, konnte er noch allein zur Toilette gehen. Am darauffolgenden Mittwoch trägt er bereits Windeln. Und in der Nacht vom Donnerstag zum Freitag ist er verstorben.

Ich realisierte, dass seine Nieren bereits ihre Arbeit eingestellt hatten. Damit war die innere Vergiftung besiegelt. Die Nieren mussten ihre Arbeit aufgrund der völlig überzogenen Chemotherapie einstellen. Die behandelnden Ärzte wussten aber, dass die Chemo nichts ausrichten können würde. Dennoch wandten sie diese Therapieform an.

Ich erkannte, dass ich jetzt nichts mehr tun kann, als ihm meine Sterbebegleitung zu geben. Von da an sang ich ihm über mehrere Stunden ein ganz besonderes Mantra. Das unsterblichkeits-Mantra Maha Mrityunjaya Mantra. Er drückte meine Hand ganz fest, so dass ich meinen Gesang immer energetischer ausgestalten konnte. Es muss ihm Energie gegeben haben. Sein Atem wurde viel ruhiger und ich spürte in ihm den Wunsch meiner Stimme mit seiner Folgen zu wollen, was ihm natürlich nicht mehr gelang. Ich wusste, dass es ihm dadurch viel einfacher gelingen würde, loslassen zu können. Der Kampf gegen den Tod löste sich auf und war nicht mehr gegenwärtig.

Am Nachmittag kamen dann meine Mutter und der Sohn meiner Schwester hinzu. Wir verweilten noch etwa ein-zwei Stunden zusammen an seinem Bett. Als wir realisierten, dass seine Wahrnehmung nicht mehr gegeben war, verabschiedeten wir uns von ihm. Ich fuhr mit der Absicht nach hause, den nächsten Tag wieder früh am Morgen zu ihm zu fahren.

Zuhause angekommen setzte ich mich in meine Meditations-Ecke, um weiterhin das unsterblichkeits-Mantra zu singen. Da plötzlich tippte mir jemand auf die linke Schulter. Ich blickte mich um, da stand er nun plötzlich neben mir. Es muss so gegen 20 Uhr gewesen sein. Nein, ich erschrak nicht. Ich hatte damit gerechnet. „Siehst Du“ sagte ich „Es ist doch nicht vorbei, danach.“ Leider konnte er nicht antworten. Denn sein Bild verblasste dann recht rasch wieder. Vor solchen Begegnungen muss sich niemand fürchten. Es sieht aus, wie ein Hologramm. Das ist ja heutzutage auch nichts ungewöhnliches mehr. Sein Energiekörper hatte einfach die Resonanz verspürt, hier bei mir präsent sein zu wollen. Mehr ist das nicht.

Am Morgen danach bekam ich wieder von meiner Schwester einen Anruf. Sie teilte mir mit, dass unser Vater gegen 2 Uhr verstorben sei. Somit wurde mein zweiter Besuch bei ihm nicht mehr gebraucht. Ich habe aber die folgenden Tage gebraucht, um innerlich zu realisieren, dass ich ihn nun nicht mehr lebend sehen werde.

Jetzt entstehen einige Fragen:

Weshalb wurde ich erst nach 14 Tagen informiert? Dabei möchte ich niemandem eine Schuld zuweisen. Ich möchte nur die Frage beantwortet bekommen.

Ich hatte meinem Vater immer gesagt, dass es nicht funktioniert, die körperlichen Symptome zu ignorieren. Eine Erkrankung lässt sich nicht weg-ignorieren. Dennoch hatte er sich für die Ignoranz entschieden. Warum hat er meine Hinweise nicht beachtet?

Wenn die behandelnden Ärzte wissen, dass eine Therapie nichts bringt, warum wenden sie diese dennoch an? Ihre Entscheidung hat den Prozess des Ablebens rasant beschleunigt.

Was wir daraus lernen können?

Lasst Euch von der Schulmedizin eine Diagnose ausstellen. Lasst Euch aber nicht durch die Schulmedizin behandeln.

Unsere Krankenhäuser haben die weltbeste Diagnostik. Noch nie war es so einfach möglich, bis auf die Zellebene zu schauen, was die Auswirkungen von Erkrankungen sind.

Dann machen sie jedoch alles kaputt, indem sie Behandlungsmethoden anwenden, die alles nur schlimmer machen. Sie schauen nicht nach den Ursachen, sondern nach der Wirkung der Krankheitsursachen.

Das ist in Etwa so, als würde man sich im Garten über zu viel Schädlinge einer ganz bestimmten Gattung beklagen. Die Schulmedizin antwortet darauf mit immer mehr Gift. Die natürliche Antwort wäre, danach zu schauen, weshalb die natürlichen Gegenspieler dieser Schädlinge nicht da sind. Bei diesem Nahrungsangebot?

Mit Eurer Diagnose in der Hand habt Ihr alle Zeit der Welt, um alle möglichen Therapeuten abzuklappern. Lasst Euch zunächst deren Methoden erklären. Greift nur bei den Methoden zu, die Ihr auch voll umfänglich versteht und deren Therapie überzeugend die Heilung bringen soll.

In der heutigen Zeit muss niemand mehr an Krebs sterben.

Wir müssen den natürlichen Werdegang von Erkrankungen verstehen lernen.

Die Bauchspeicheldrüse bei meinem Vater betraf einen inneren Konflikt, den er als Vater mit meinem Bruder hätte austragen müssen. Das tat er aber nicht, fraß alles in sich hinein. So kam es zusätzlich zum Magenkrebs. Über mehrere Jahre beklagte er sich über Sodbrennen. Er nahm Tropfen oder Tabletten dagegen. Bis dahin, dass er in jüngster Zeit einen erhöhten Blutzuckerspiegel hatte.

Der Handlungsbedarf, den ich hier empfohlen hätte, wäre die offene Versöhnung mit den Menschen, mit denen er ein Hühnchen zu rupfen hätte. Offen deshalb, weil die Menschen weiterhin ständig in sein Leben traten. Die Versöhnung im Geiste würde da nicht genügen.

Abschließend sei erwähnt, dass niemand eine Schuld trägt. Er hat sich selbst für die Chemotherapie entschieden, wenngleich sie ihm aufgedrängt wurde. Er hat sich zuvor selbst dafür entschieden, seine Beschwerden viel zu lange zu ignorieren. Insofern kann ich meiner Familie auch keinen Vorwurf machen, mich erst nach 14 Tagen informiert zu haben, als das Ende unvermeidlich wurde. Sie hatten den Fortschritt seiner Erkrankungen sicher auch nicht geahnt.

Ich finde es für ihn und für mich sehr heilsam, dass ich ihm seinen Übergang angenehmer gestalten konnte.

Ruhe in Frieden, mein lieber Vater.

Die Handlung habe ich hier natürlich nur sinngemäß und verkürzt wiedergegeben.

Dieser Fall ist, wie alle anderen auch, als Einzelfall zu betrachten. Niemand soll annehmen, dass seine Beschwerden genauso interpretiert werden können.

Wer seinen Bedarf für wirkliche Heilung empfindet, kann sich gerne vertrauensvoll direkt an mich wenden.

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Ein Gedanke zu „Heilung des Tages

  1. Von Herzen …mein aufrichtiges Beileid.

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