SelbstHeilung.me

"Die Ursache liegt im Denken" J.Krishnamurti

Heilung des Tages

Ein Leser fragt: Wie ist es zu verstehen, dass wir Menschen uns unser Schicksal selbst auswählen?

Interpretation:

Das schicksalhafte Sein trifft nicht nur auf uns Menschen zu. Alles Leben sucht sich sein Sein selbst aus. Das Wort Schicksal würde ich nicht negativ deuten. Es meint „geschicktes Sal“, im Sinne von Labsal, also das gewählte Wohlergehen, im engeren Sinne das gewählte Sein.

Aber allein wir Menschen können über unser Sein nachdenken. Indem wir darüber nachdenken, beeinflussen wir es schon. Insofern gibt es nur scheinbar ein unabwendbares Schicksal.

Das Leben kommt in die Welt, um Erfahrungen zu machen, die es zuvor noch nicht erfahren hatte.

Im vorherigen Artikel beantwortete ich die Frage danach, was die Ursachen dafür sind, dass man immer und immer wieder beklaut wird.

So ist es zu verstehen, dass das Leben die Erfahrung machen möchte, die es bisher noch nicht kannte. Manchen Menschen geschieht andauerndes Unglück. Anderen geschieht andauerndes Glück. Jedenfalls glauben wir oft, es so zu betrachten. Auch die Betrachtung ist eine Frage des Blickwinkels und somit eine Illusion.

Selbst der scheinbar zufällige Verkehrsunfall, das scheinbar zufällige Attentat, der scheinbar völlig zufällige Raubüberfall, sind unter dieser Betrachtungsweise vorbestimmt.

Doch, was bestimmt unser Sein? Wir sagen doch sehr oft, dass wir es selbst sind, die unser Sein bestimmen? Ja, das stimmt so weit. Dennoch gibt es Resonanzen in uns, die solch schicksalhafte Ereignisse geschehen lassen. Diese Resonanzen erzeugen wir mit unseren Gedanken.

Warum denken wir so, dass unser Denken uns selbst schadet?

Wenn wir Angst vor einem Raubtier haben, das sich ganz in der Nähe befindet, wir uns in einem Gebüsch vor ihm zu verstecken versuchen, so kann das mit hoher Wahrscheinlichkeit misslingen. Denn das Raubtier spürt die Angst seiner potenziellen Mahlzeit. Es ist darauf angewiesen, die Angst des Opfers zu spüren. Haben wir im Gebüsch keinerlei Angst, wird das Raubtier nicht fündig und muss weiterziehen.

Wir müssen zunächst erkennen, dass wir ohne Angst besser und eher überleben können. Und wir müssen überhaupt erkennen, dass wir Angst haben. Erst mit dem Erkennen der Angst in uns selbst, können wir sie abstellen. Wem es nicht gelingt, die Angst abzustellen, der gerät in den Fokus potenzieller Täter.

Ein Täter, der einen Raubüberfall plant, weiß selbst nicht, weshalb er sich diesen und nicht jenen Menschen auswählt. Er spürt einfach, dass es bei diesem besser für ihn passt.

Darüber hinaus geschieht ein noch viel verrückteres Geschehen. Das Leben, das ganz bestimmte Erfahrungen noch nicht kennt, zieht genau diese Erfahrungen an. Menschen entwickeln in sich, also in ihrem Unterbewusstsein eine Resonanz dafür, etwas zu tun, was ihnen letztlich schadet. Die Menschen mit entsprechender Resonanz wissen selbst nicht, weshalb sie ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt an diesem Ort waren, als das Verbrechen geschah. Sie waren halt da. In diesem Zusammenhang darf man auch nicht von Schuld sprechen. Es ist halt so, wie es ist. Aber, man kann von einer Verantwortung für das eigene Leben sprechen.

Gehen wir noch einen Schritt weiter. Wer täglich im TV die Nachrichten schaut, dass andauernd hier und da Verbrechen geschehen, entwickelt eine in ihm räsonierende Angst genau dagegen. Es entwickelt sich dieselbe Angst, als Lebensbedrohung, wie die Angst im Gebüsch, vor dem Raubtier.

Andere Wesenheiten, also auch Menschen spüren diese Resonanz. Dann geschieht genau das, wovor wir Angst hatten.

Die gute Nachricht: Wir können dem sogenannten Schicksal entkommen. Wenn wir das wollen, wäre es erforderlich, sich selbst zu erkennen. Man sollte erkennen, dass in sich selbst die Resonanz für dieses oder jenes Denken existiert. Wenn wir an uns selbst erkennen, welcher Tendenz wir entgegenlaufen, können wir diese Tendenz bis zu seinem möglichen Ende in unseren Gedanken durchspielen. Indem wir das tun, machen wir dieselben Erfahrungen, als hätten wir es leiblich und in Realität erlebt. Denn die geistige Ebene kann es nicht unterscheiden, ob wir es real oder in Gedanken erlebt haben.

Wenn wir es im Geiste durchlebt haben, können wir anschließend zu uns sagen. dass wir die Erfahrung schon erlebt haben. Somit brauchen wir die Erfahrung in der Realität nicht mehr. Dadurch können wir das sogenannte negative Schicksal loslassen.

Das Schicksal gibt es nicht, so auch nicht den Zufall. Es gibt auch nicht die Unterscheidung von der Gedanken- zur realen Welt. Es ist alles Eins und es ist alles nur Illusion. Wir lassen selbst die Illusionen zur Wahrheit werden, die wir uns in unseren Gedanken auswählen. Das Geniale daran ist, dass es funktioniert.

Dies an sich selbst zu erkennen und in sich selbst steuern zu können berührt die wahre Bewusstwerdung über das eigene Sein, das eingebunden ist im Sein der Menschheit, im Sein der Natur, im Sein der Erde, im Sein des Sonnensystems, im Sein der Galaxie und im Sein des Universums. Die nächst größere Einheit des Seins kennen wir noch nicht. Wir wissen aber, dass das Universum noch lange nicht die größte Einheit ist.

Für uns ist es wichtig zu verstehen, dass wir alle Eins sind. Unsere Gedanken bestimmen das Weltgeschehen. Wenn die Mehrheit der Menschheit keine Angst mehr verspürt, müssen die Raubtiere weiterziehen. Nur so können wir die dunkle Seine der Macht ausrotten. Sie wird einfach verhungern.

Wer seinen Bedarf für wirkliche Heilung empfindet, kann sich gerne vertrauensvoll direkt an mich wenden.

Ich begleite Dich gern auf Deinem Weg in die Heilung.

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