SelbstHeilung.me

Selbstheilung ist Versöhnung mit sich selbst

Heilung des Tages

Zwischen dem 21. Dez. (St. Thomastag) und dem 2. Jan. liegt die eigentliche Weihnachtszeit. Sie wurden als “Die zwölf heiligen Nächte“ oder als “Die Rauhnächte“ (Wildnächte) bezeichnet. Es ist eine sehr besondere Zeit. Sie wird auch als “Die Zeit zwischen den Jahren“ genannt. An diesen zwölf Tagen scheint die Zeit stillzustehen. Als würde sie darauf warten, neu geboren zu werden. Die Tage symbolisieren die zwölf Sternzeichen und damit die zwölf folgenden Monate im neuen Jahr.

Man glaubte auch, dass alles, was an diesen Tagen und Nächten geschieht, als Ohmen galt, oder als Vorahnung auf das, was im folgenden Jahr geschehen soll. Deshalb wurde am Beginn der Rauhnächte alles gründlich mit Ritualkräutern, wie Beifuß, durchgeräuchert.

Haus, Wohnung, Ställe, Felder und Ländereien mussten von den alten Energien des alten Jahres befreit und gereinigt werden. Es wurden die bösen Geister vertrieben, damit sie nicht in das neue Jahr hinüberwechseln konnten. Dadurch haben sich die Menschen die Möglichkeit geschaffen, das neue Jahr mit neuen Vorsätzen, Wünschen und Plänen zu beginnen. An diesen Tagen sollte man sich auf jeden Fall besinnen und sich läutern.

Die Nächte vom 24. bis 26. Dez. sind besonders heilig. Vorausgesetzt die Reinigung und Läuterung wurde vom Herzen gern durchgeführt, kann in den Weihnachtsnächten etwas ganz besonderes geschehen. Die Tiere können zu uns sprechen. Wer dann aufmerksam hinhört, kann alles über sich selbst erfahren, was man schon immer erkennen wollte. In der Weihnachtszeit wird mit Ritualen und Orakeln, die mit Glück und Geld zu tun haben verbracht. Sie fließen ein, in die Vorsätze für das kommende Jahr.

In den Rauhnächten sollen im Haus, in der Wohnung auch alle Schlüssel, Schlösser und Geldaufbewahrungsdosen blitzblank geputzt sein. Es wurden Knochen, Runensteine oder Münzen geworfen und als Orakel verwendet, um die Energien des kommenden Jahres zu erkennen.

In der Nacht vom 31. Dez. zum 1. Jan. ist das Haus, die Wohnung, der Besitz dann gut von den alten Energien des alten Jahres befreit. Deshalb ist in dieser Nacht die stärkste Vorahnung auf die folgenden zwölf Monate möglich. In dieser Nacht sollte man nicht streiten. Man sollte sich versöhnen, um sich von den alten Zwistigkeiten loszusagen.

Auf die Rauhnächte folgen die ersten Tage des neuen Jahres. Hier hat die Zeit vom 5. zum 6. Jan. eine ganz besondere Bedeutung. Vorausgesetzt, dass Wohnung, Haus, Besitz, Beziehungen etc. gebührend gereinigt wurden, sich ordentlich versöhnt und geläutert wurde, um sich von überflüssigen und unnötig alten oder belastenden Energien zu befreien, folgte die Umsetzung der in den Rauhnächten gesetzten guten Vorsätze, die aus den Orakel-Ritualen resultierten. An der Umsetzung an diesem Tag und in dieser Nacht erkennen die Geister die Ernsthaftigkeit, ob man sich wirklich geläutert und versöhnt hat.

Deshalb soll die Weihnachtsdekoration spätestens am 6. Jan. entsorgt sein. Die Weihnachtszweige wurden verbrannt. Das Knistern und Knallen der Tannennadelzweige konnte ihren Anteil dazu beitragen die Naturgeister zu vertreiben, die noch an den Energien des alten Jahres festhalten. Erst dadurch war die Gewissheit gegeben, dass die bösen Geister der Vergangenheit wirklich gut vertrieben waren und dadurch Platz für die guten Energien zur Verfügung gestellt werden konnte, um sie für das neue Jahr zu beschwören. In der Nacht am 6. Jan. wurden auch alle Fenster eine Zeit lang offen gehalten, um so die neuen guten Geister hineinzubitten.

Die Rauhnächte bringen eine ganz besondere Qualität mit. Es sind die längsten Nächte des Jahres und dadurch die kürzesten Tage des Jahres. Somit ist es eine Zeit, in der die Dunkelheit, als die schwierigste Zeit, ihre größte Bedeutung hat. Man wird auf sich selbst zurückgeworfen, um zu sich selbst zurückkehren zu können. Das wird möglich, da in dieser Zeit die programmierten und angelernten gesellschaftlichen Rollen und Verhaltensmuster nicht funktionieren. Deshalb erkennen wir ganz besonders in dieser Zeit die wahre Natur der Menschen. Somit hat die Versöhnung mit sich selbst, aber auch mit den Lieben der Familie, mit den Freunden und Arbeitskollegen eine ganz besondere Qualität.

Wir sind selbst die Schöpfer dessen, was wir sind, was uns begegnet und was wir sein wollen. Was wir denken, wird unweigerlich in die Realität einkehren. Es manifestiert sich unsere Schöpfung durch unsere eigenen Gedanken. Wenn wir genau hineinfühlen, können wir es spüren, welch unbegrenzte Macht in unseren Gedanken liegt.

Ich sende Dir Licht und Liebe, um Deine Vorsätze wahr werden zu lassen.

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