SelbstHeilung.me

"Die Ursache liegt im Denken" J.Krishnamurti

Heilung des Tages

Der BREXIT ist nicht die Lösung. Er ist Teil des Problems. Kultur ist contra Natur im Menschen selbst.

Interpretation:

Es ist eine Illusion zu glauben, dass eine demokratische Abstimmung erstens wirklich demokratisch entstanden ist und zweitens irgendeine Relevanz für die jeweils herrschende Klasse haben würde. Das Problem sind nicht die Abstimmungen, sondern die Menschen, die glauben, dass sie gefragt wurden und ihre Stimme dadurch respektiert werden würde.

Es ist der Glaube an die scheinbar funktionierende zivilisierte menschliche Kultur. Diese Kultur ist Menschengemacht. Von daher ist sie in jede gewünschte Richtung manipulierbar. Die jeweils herrschende Klasse kann die menschliche Kultur in jede gewünschte Richtung lenken. Es kann die Richtung der Gewalt sein. Wenn sie wollen, dass die Menschen sich gegenseitig ihre Köpfe einschlagen, sorgen sie für ein Chaos. Es kann die Richtung des friedlichen Miteinanders sein. Wenn sie es wollen, sorgen sie für fruchtbare Voraussetzungen in der kulturellen Gesellschaft. Alles ist möglich, wenn eine relevante Mange an Menschen da freiwillig mitmacht.

Leider erkennen nur wenige Menschen ihre eigene Natur. Dadurch können sie nicht erkennen, dass sie ein Teil der Natur sind. Diejenigen, die sich als ein Teil der Natur erkennen, würden niemals in die Konfrontation gegen die Natur, gegen die eigene Natur und nicht gegen andere Menschen einsteigen. Sie würden es immer vermeiden Gewalt anzuwenden. Die meisten Menschen betrachten sich jedoch als von der Natur abgetrennt und losgelöst. Sie glauben sogar, dass die Natur ihnen feindlich gegenüberstünde. Aber, es ist nicht die Natur, die ihnen feindlich gegenübersteht. Es sind sie selbst, die sich von ihrer eigenen Natur abgewandt haben.

Die meisten Menschen haben sich jedoch nicht bewusst dafür entschieden, sich von ihrer Natur abzuwenden. Sie wurden im Lauf ihres Lebens dorthin gebracht. Es scheint ein gesellschaftliches Erfordernis zu sein, sich von der eigenen Natur abzuwenden. Man glaubt, nur so könne man in dieser menschlichen Kultur überleben. Das hat selbstverständlich seine Gründe.

Die menschliche Kultur steht nicht neben oder in der menschlichen Natur, die Kultur lebt auch nicht durch die Natur, sondern die Kultur steht der menschlichen Natur gegnerisch gegenüber. Sie gibt der Natur Contra. Ja, es ist sogar so, dass die menschliche Kultur nur dadurch entsteht, indem die menschliche Natur abgelehnt wird. Das können wir leicht an unseren eigenen moralischen Werten ablesen, die oftmals weit von der eigenen Natur entfernt stehen. Die Industrialisierung konnte nur entstehen, indem die Menschen geglaubt hatten, dass sie die Natur besser und sicherer machen könnte, als es die Natur in Milliarden Jahren vollbracht hatte. Der Hintergrund ist dort zu finden, wo die Natur nicht vermarktet werden kann, wohl aber die künstlich erschaffenen Dinge. Somit wurde ein über viele Generationen andauernder Kampf gegen die Natur zur menschlichen Kultur.

Das ist ein harter Brocken, oder?

Rollen wir die Geschichte mal ganz behutsam auf. Die aktuellen Konflikte auf dieser Erde und zwischen den Menschen beruhen auf Interpretationen. Jeder Mensch betrachtet seine Welt mit anderen Augen, als alle anderen Menschen. Logisch!

Die Betrachtung der Welt (Weltsicht) ist immer nur eine Interpretation, die sich aus gelebten Erfahrungen und aus den daraus konstruierten Annahmen zusammensetzen. Somit sind sowohl Erfahrungen als auch sämtliche Annahmen nur Interpretationen dessen, was wir glauben als die Wahrheit anerkennen zu können. Es kommt jedoch darauf an, welche Wahrheit wir sehen wollen. Eigentlich kommt es darauf an, welche Erfahrungen wir machen wollen. Und unser Selbst führt uns von einer Erfahrung zur Nächsten.

Da jeder Mensch nur individuelle Erfahrungen machen kann und da diese von dem betroffenen Menschen auch nur individuell interpretiert werden, gleicht kein Mensch dem anderen in seinem Weg (Lebensplan), den er annehmen darf.

Wenn ich z.B. nicht sehen will, dass ich im Kern meines Seins ein Pionier (Archetyp) bin, der neue Wege bereiten kann und gern andere Menschen dazu anstiftet, die neuen Wege zu gehen, kann ich es kaum annehmen, permanent als solcher ins Rampenlicht geschoben zu werden. Dann kann ich einen Konflikt mit meinem Selbst entwickeln. Nehme ich diesen Kern bewusst an, kann ich bewusst damit umgehen. Ich kann dann alles sein, das neue Wege bereiten kann. Ich kann dann sogar ein Clown sein, der sich permanent blamieren möchte, wenn dadurch der neue Weg gegangen wird. Ich kann dann meinen Kern bewusst ausschmücken, mit meinen menschlichen Stärken.

Der Trick besteht also darin, aus der Konfrontation gegen die eigene Natur auszusteigen, sämtliche Kultur als überflüssig zu betrachten, um sich selbst so anzunehmen, wie man wirklich ist.

Aber was ist Kultur und Natur eigentlich?

Die Natur war zuerst da. Das Wort “Natur“ setzt sich aus zwei Bedeutungen zusammen. Aus Nat und Ur. Nat ist ein Wort, das von seinem Stamm her aus dem Sanskrit abgeleitet werden kann. Es bedeutet tanzen, schauspielern, spielen, erklingen, tönen, brüllen, donnern, sprechen. Wir wissen ja bereits, dass alles, auch die Materie und alles Leben sowieso, nur Schwingung ist, die sich als Information ausdrückt, um das Leben zu erschaffen. Diese Welt ist ein kosmischer Tanz, ein Kosmisches Schauspiel und Gott selbst ist der Herr des Tanzes. Das, was wir als die Natur wahrnehmen, ist durch das Tanzen, Erklingen und Tönen dieser Schwingungen entstanden. Der Wortbestandteil Ur verweist nur darauf, dass damit die Ursache als Ursprung bezeichnet wird. Diese Energien sind permanent gegeben, solange Leben entstehen möchte.

Das Wort “Kultur“ setzt sich ebenfalls aus zwei Wortbedeutungen zusammen. Aus Kult und Ur. Ich müsste hier eigentlich nicht erklären, was ein Kult ist. Das weiß doch jedes Kind. Aber denkste. Die meisten Menschen meinen ein Kult sei etwas Religiöses, etwas Abnormes oder etwas Mysteriöses. Nein, Kult hat seinen Ursprung im lateinischen Wort Kultus und meint eine Götterverehrung. Uns Menschen ist es als Schöpferwesen gegeben, uns unsere Götter selbst zu erschaffen, die wir anbeten. Wir ahnen jedoch kaum, dass wir uns permanent neue Götter erschaffen und dadurch auch immer neue Illusionen, oder unsere eigenen Dämonen erschaffen. In dem Moment, in dem wir damit beginnen einer Wesenheit unsere Aufmerksamkeit zu geben, wird sie durch uns erschaffen und genährt. Sobald wir damit aufhören, unsere Aufmerksamkeit auf diese Wesenheit zu lenken, verschwindet sie.

So sind sämtliche Konzepte, Ideologien, Katechismen, Modetrends, Musiktrends, Wirtschaftstends, Religionen, Gesellschaftssysteme, spirituelle Konzepte, alles eben, was die menschliche Kultur ausmacht, nur Götter, die nur dadurch existieren, weil Menschen diesen Göttern ihre Aufmerksamkeit geben.

Wenn diese Wesenheiten nur dadurch existieren können, indem sie durch unsere Aufmerksamkeit genährt werden, können sie nicht lichtvoll sein. Sie sind nicht lichtvoll, weil sie nicht durch das Licht, also nicht durch den Tanz der Nat erschaffen wurden, sondern durch uns Menschen als Schöpferwesen. Fast alles, was wir Menschen kulturell bedingt erschaffen, braucht Energie, um bestehen zu können. Bräuchten diese Aspekte keine Energie, würden sie längst durch das Nat geschaffen worden sein und wären selbsttätig überlebensfähig.

An dieser Unterscheidung können wir ablesen, ob und was in unserem Leben lichtvoll ist. Die Lösung besteht nun nicht darin alles Kulturelle abzulehnen und sich als Einsiedler in den Wald zurückzuziehen. Nein, es kommt darauf an, an sich selbst zu erkennen, was die eigene Natur ist, um bewusst damit umgehen zu können.

Wenn wir etwas Neues erschaffen, wäre es lichtvoll, wenn es aus sich selbst heraus überlebensfähig wird. In der Entstehungsphase braucht es sicherlich Energie, so wie jedes Baby auch. Aber irgendwann muss es vollkommen selbsttätig überleben können.

Unser Wirtschaftssystem hat sich aus der Kultur entwickelt. Es hat sich aus dem Kultus des Geldes entwickelt. Das Geld wird gern sowohl als Gott, als auch als Dämon betrachtet. Es kommt auf die Interpretation an. Es wird zwar auch behauptet, dass Geld nur ein Tauschmittel zur Erleichterung des Handels sei. Aber dadurch, dass wir dem Geld unsere Aufmerksamkeit geben – sowohl aus dem Mangel, als auch aus dem Reichtum heraus – und die Aufmerksamkeit zunimmt, wird die erschaffene Gottheit dem Betrachter gegenüber immer größer und mächtiger.

Wenn wir in dieser Aufmerksamkeit verharren, bleiben wir freiwillig im Machtbereich dieser Wesenheit. Wir ordnen unser Sein dieser Macht unter.

So ist nicht nur das Geld eine künstlich erschaffene Gottheit, nein auch politische Konstruktionen, Recht und Gesetz, sowie alle moralischen Werte. Auch die Europäische Union ist eine künstlich erschaffene Wesenheit, die nur dadurch existieren kann, indem die Menschen ihr ihre Aufmerksamkeit geben.

Indem die Menschen sich dem Machtbereich dieser Wesenheit unterordnen, gestatten sie ihr den Übergriff auf das eigene Sein.

Viele Menschen meinen nun, dass der sogenannte BREXIT die richtige Lösung sei, den Machtbereich dieser Wesenheit EU zu begrenzen. Das ist mit Nichten so. Der Machtbereich wird dadurch größer, weil die Menschen diesem ihre Aufmerksamkeit geben. Sie investieren ihre Energie in die Konfrontation mit den Energien, die diese Wesenheit erschaffen haben. Damit bekommt die EU eine größere Deutung. Sie steigt in der Bedeutung nach oben. Genau das ist erwünscht.

Es muss niemand damit rechnen, dass in dem Referendum der Briten der demokratische Wille der Menschen gefragt war. Wir dürfen davon ausgehen, dass der Wahlausgang konstruiert wurde, um einen weiteren Akt in diesem Theaterstück einzuleiten.

Es geht denjenigen, die das Drehbuch für das Theaterstück EU geschrieben haben, darum, die Kontrolle über das Geschehen nicht zu verlieren.

Das Schlüsselwort könnte in der Shmita (Sabbatjahr) liegen. Es soll im alten Judentum ein kultureller Brauch gewesen sein, die Felder, Werkstätten und Fabriken ein Jahr lang brach liegen zu lassen. Alle Werte und Schulden sollen vernichtet werden. Dadurch könne es einen kulturellen Neubeginn geben.

Es könnte also sein, dass der BREXIT auf der Insel die Menschen auf dem Kontinent dazu anstiften soll, ebenso in die Konfrontation einzusteigen, um auch den Ausstieg aus der EU zu verlangen. So bekommt die Wesenheit der EU immer mehr Aufmerksamkeit. Diejenigen, die die Konstruktion der EU bereits verlassen hatten, steigen wieder ein, über die Konfrontation. Diejenigen die die EU erschaffen haben, können sie dadurch ihrem wahren Zweck zuführen. Sie können die Energien der Menschen immer intensiver in Pro und Contra, also in die Konfrontation zueinander führen. Dadurch kann es den Erschaffern der EU gelingen, aus dem entstehenden Chaos ein neues Machtgefüge zu erschaffen. Dieses Gefüge wird eine neue Wesenheit sein, die aktuell als die Neue Weltordnung betrachtet wird.

Es ist offenkundig, dass dieses Wirtschaftssystem an seinem Ende angekommen ist. Diese Ära war bestimmt von der Industrie, vom Militär, von der Finanzwirtschaft und von der Gesundheitsindustrie. Das Interesse der davon profitierenden Klasse ist naheliegend auf den Erhalt ihrer Machtpositionen ausgerichtet. Diese Machtposition geht unweigerlich verloren, wenn sie alles so weiter laufen lassen und wenn sie es zulassen, dass die Menschen mehrheitlich ihre eigene Natur entdecken würden. Daher scheint das Interesse sehr groß zu sein, entsprechend einer Super-Shmita, alles kaputt zu machen, um anschließend kulturell neu beginnen zu können. Das können sie jedoch nicht so offensichtlich durchführen. Deshalb ist es naheliegend die Menschen selbst dazu zu bringen alles selbst kaputt zu machen.

Die Menschen haben sich dann für die Erschaffung dieser neuen Wesenheit benutzen lassen, ahnen davon jedoch nichts, weil sie die Ur-Sache nicht erfassen, warum sie so etwas tun.

Die Lösung besteht darin, sich selbst und seine eigenen Natur zu erkennen und sich als ein Teil der Natur zu erkennen.

Die menschliche Natur ist immer nur die Energie des Werdens und des Erschaffens. Besser ausgedrückt, sie drückt sich durch die Schöpferkraft aus. Und diese Kraft hat, so sie nachhaltig sein soll, die etwas erschafft, das aus sich selbst heraus Bestand hat, die bedingungslose Liebe, oder bedingungslose Hingabe als eine wichtige Voraussetzung.

Was wir als die bedingungslose Liebe empfinden ist ebenso eine individuelle Interpretation. Es ist die Energie, die das Leben erschafft und unterstützt. Sobald wir uns von dieser Energie abwenden, wenden wir uns Wesenheiten und Götzen zu, die nur durch unsere Aufmerksamkeit existieren können.

Wir Menschen haben alle dasselbe Ziel. Wir wollen alle und ausnahmslos in unseren Frieden, in unser Heilsein und in unsere Vollständigkeit kommen. Dort können wir nur durch gelebte Erfahrungen und Einsichten (etwas sehen wollen) hingelangen.

Weil sich Einsichten nur dadurch einstellen, indem sich vorhandene Konflikte und Blockaden auflösen, die die Einsichten bisher verschleiern konnten, diese von den Menschen aber nicht so gern betrachtet werden, bleibt es weiterhin bei der Verschleierung von Einsichten. Somit finden die betroffenen Menschen immer aufs Neue zur Konfrontation.

Da die Menschen durch ihr Selbst auf ihrem individuellen Lebensweg von einer Erfahrung zur Nächsten geführt werden, dürfen wir die Konfrontation als ein Mittel zum Zweck betrachten, die Einsicht zu ermöglichen. Somit können Konfrontationen gern als Konfrontation mit sich selbst betrachtet werden.

Es ist jetzt genau die richtige Zeit die eigenen Themen zu betrachten und nicht das Weltgeschehen.

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