SelbstHeilung.me

Selbstheilung ist Versöhnung mit sich selbst

Heilung des Tages

Was passiert beim Antriggern oder beim Angetriggert-sein?

Ich höre oft die Aussage, dass Menschen es regelrecht ankotzen würde, immer bei sich selbst nach der Ursache von Konflikten suchen zu müssen. Deshalb möchte ich hier einmal erklären, wie der Mechanismus des Angetriggert-seins eigentlich funktioniert.

Interpretation:

Wir brauchen andere Menschen, um uns spiegeln zu lassen, was sich in uns transformieren möchte, also was erkannt und aufgelöst werden möchte.

Trigger kommt aus dem Englischen und heißt Auslöser. Andere Bezeichnungen sind auch Myogelosen oder Myofasciales Schmerzsyndrom. Es bezeichnet auf der körperlichen Ebene sogenannte Schmerzpunkte. Übertragen auf den feinstofflichen Körper würde die Deutung dahin gehen, dass wir auch auf der Ebene des Geistes und der Seele sogenannte Schmelzpunkte haben.

Wenn uns irgendetwas an einem anderen Menschen stört und wir vielleicht sagen: „Du hast dies getan und du hast jenes nicht getan, deshalb bist du ein schlechter Mensch. Mit dir möchte ich deshalb am liebsten nichts mehr zu tun haben.“ dann dürfen wir bei uns selbst nachschauen, was sich da getroffen fühlt und was sich vielleicht lösen möchte. Jedoch wird oft nicht diese Wahl als Lösung in Betracht gezogen, sondern eher die immer neue Konfrontation. Bei den sogenannten Opfern kommt oft die Flucht, sich klein machen, Depression und anderes mehr in die engere Wahl.

Im Grunde dürfen wir uns bei unserem Gegenüber dafür bedanken, dass er uns etwas gezeigt hat. Da die meisten Menschen nicht verstehen, was da vor sich geht, kommt es zu immer neuen Konfrontationen.

Antriggern geht so:

In dem Moment, wenn sich bei dir etwas lösen möchte, formiert sich in dir und durch dich eine unübersehbare Resonanz, die nach außen strahlt und genau die passenden Menschen dazu einlädt, mit dir in dein Spielangebot, also in deine Konfrontation einzusteigen.

Wenn dein Gegenüber aufmerksam ist und diesen Mechanismus in dir durchschaut, wird er dein Angebot, in dein Spiel einzusteigen, nicht annehmen. Er wird wahrscheinlich einfach weggehen.

Wenn dein Gegenüber unbewusst ist, bzw. sich seiner Selbst nicht bewusst ist, kann es sein, dass er dein Opfer ist und du ihn für den Versuch der Spiegelung deiner Themen missbrauchst. Aufgrund seiner Unbewusstheit hat er keine andere Wahl, als sich dir hinzugeben.

Da es Massen unbewusster Menschen gibt, musst du dir keine Vorwürfe machen, dich nicht als Spiegel zur Verfügung stellen zu wollen. Es finden immer die passenden Menschen zueinander. Man könnte meinen, dass die Menschen zueinander geführt werden.

Dein Thema wird sich aber erst dann auflösen, wenn du erkannt hast, dass du es selbst warst, der dein Gegenüber in die Konfrontation eingeladen hat. Dann erst werden weitere Spiegelungen zu diesem Thema nicht mehr gebraucht.

Ein Beispiel:

Eine Frau streitet sich permanent mit ihrem Mann, mit dem sie seit Jahrzehnten zusammenlebt. Sie macht ihm immer neue Vorwürfe, was er falsch gemacht haben mag. Der immer neue Zusammenprall, bis hin zum Rosenkrieg ist vorprogrammiert. Der Mann hat keine Ahnung vom oben genannten Mechanismus und wird sich deshalb wahrscheinlich als ihr Opfer hingeben und verwenden lassen. Seine Frau hat auch keine Ahnung davon, was sie da eigentlich macht. So kommt es, wie es kommen muss. Die Frau löst nicht ihre Themen, missbraucht ihren Mann und betrachtet nicht die Unzufriedenheit mit ihr selbst. Sie erkennt nicht, dass sie eigentlich nur unzufrieden mit sich selbst ist und projiziert dies nach außen. Ihr Mann schaltet vielleicht den Rückwärtsgang ein und möchte sie als seine Partnerin nicht verlieren. Er verkriecht sich vielleicht immer intensiver in seine Hobbys, wie Fußball, Kneipe, Verein, etc. Sicherlich kann er auch mit niemandem darüber sprechen. Beide werden kränker und kränker. Sie bekommen beide unterschiedlichste und lebensbedrohende Erkrankungen, die letztlich aber auf den oben beschriebenen simplen Mechanismus zurückzuführen sind.

Was ist der Ausweg?

Wenn dich etwas stört, frage nicht danach, welchen Anteil dein Gegenüber daran haben würde, sondern schaue nach deinem eigenen Anteil daran.

Du kannst dein Gegenüber nicht ändern. Der kann sich nur selbst ändern, wenn er das möchte. Genauso kannst du nur dich selbst ändern. Wenn du das erkannt hast erscheint dir die Welt auch nicht mehr so, als würde sie in Unordnung sein.

Das göttliche Prinzip ist ganz einfach.

Schaue nicht danach, was du bekommen kannst, sondern danach, was du geben kannst.

Auf die Ebene der Beziehung übertragen würde das bedeuten, dass du danach schauen darfst, was dein gegenüber vor dir bekommen kann, was er vielleicht annehmen möchte. Schaue nicht danach, was er dir geben kann.

Wenn du danach fragst, was er dir geben kann, bist du ein Energieräuber. Du saugst dein Gegenüber aus und wirfst ihn weg wenn er leer ist. Dann ist es kein Wunder, dass er so leergesaugt nicht mehr wie dein Bild von deinem Mann wirken kann.

Wenn du aber danach schaust, was du ihm geben kannst, wird er in der Beziehung durch dich immer genährt sein. Er wird dich auf Händen tragen und dir deine Wünsch von den Lippen ablesen.

Achtet beide darauf, dass der Partner geben darf was er geben möchte. Sobald Erwartungen im Spiel sind, wird es zu erneuten Enttäuschungen kommen müssen und die nächste Konfrontation ist Gegenstand eures Spiels.

Kontakt


Wenn Dir dieser Artikel gefallen hat, würde ich mich über einen kleinen Beitrag zur Unterstützung meiner Arbeit sehr freuen! Spende hier mit Paypal, oder als Überweisung direkt, siehe Impressum.

Advertisements

Einzelbeitrag-Navigation

Schreibe hier Deinen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: