SelbstHeilung.me

Selbstheilung ist Versöhnung mit sich selbst

Heilung des Tages

Die Grenze verläuft zwischen dir und mir.

1990, als die Berliner Mauer praktisch nicht mehr existent war, sah ich an einem Giebel eines Mehrfamilienhauses einen bemerkenswerten Schriftzug, in etwa 2 Meter großen Lettern: „Die Grenze verläuft nicht zwischen oben und unten, sondern zwischen dir und mir.“ Diese Worte begleiten mich bis heute, denn sie bestätigen sich mir immer neu. Aber kaum jemand, der diesen Schriftzug sah, erkannte darin seine tiefgründige Erkenntnis.

Interpretation:

Es sind nicht die Besitzstände, nicht die sozialen Schichten, nicht die Hautfarben, nicht der Geburtsort, nicht das Geschlecht, nicht das Alter, nicht die Sprachen, die uns trennen, sondern unsere Sichtweisen, bzw. unsere Absichten, die wir über unser Handeln ausdrücken. Und unser Handeln unterliegt Zwängen, die sich auf psychosoziale Konflikte aufbauen, die vom Stand des bewussten Erkennens und von Programmen, die wir Identifikation nennen bestimmt sind.

Manche Menschen glauben mich zu kennen, dabei können sie mich nur aus dem Winkel ihrer Betrachtung sehen. Was sie sehen, ist nicht die Realität und ist nicht das, was ich wirklich bin, sondern es entspricht dem, was oder wie sie es sehen wollen. Oder anders gesagt, solange diese Umstände ihnen nicht bewusst werden, können sie mich nicht anders sehen. Denn ihre Betrachtung ist eingefärbt von scheinbar unendlich tief sitzenden Blockaden, Verletzungen und Traumata. Sie versuchen ständig davor wegzulaufen, bemerken aber nicht, dass es gar nicht funktionieren kann, vor sich selbst wegzulaufen.

Sie glauben z.B., ich sei ein Scharlatan. Dabei können sie die wahre Deutung dieses Wortes nicht einmal erkennen. Sie meinen vielleicht auch, ich dürfe für meine Dienste keine finanziellen Gegenleistungen annehmen. Andere meinen, ich dürfe keine Produkte anbieten, die ich selbst zubereite oder selbst zusammenstelle. Wieder andere meinen, ich darf den Menschen nicht erklären, wie sie sich selbst helfen können. Und so weiter und so fort.

Der Buchautor Bastian Sick schreibt über den Begriff eines Scharlatan: „Er ist ein Aufschneider, ein Schwätzer und Schwindler. Die italienische Stadt Cerreto war einst berüchtigt für ihre durchs Land ziehenden Händler, die mit marktschreierischen Methoden allerlei Arzneien und (meist wirkungslose) Wundermittel an den Mann zu bringen versuchten. So wurde der Händler aus Cerreto, der „cerretano“, zum Inbegriff für Quacksalberei. Daraus entwickelten sich die Wörter „ciarlare“ (= schwatzen) und „ciarlatano“, der Schwätzer, der über das Französische („charlatan“) seinen Weg ins Deutsche fand.“

Ich kann mich gar nicht erinnern, an welcher Stelle meines Lebens ich dieses Bild abgegeben haben mag. Im Gegenteil. Mein Credo ist, dass ich den Menschen sage, dass sie nichts brauchen. Sie brauchen kein einziges Mittelchen, keine Pillen und keine Kräuter. Aber die meisten Menschen können damit nichts anfangen. Viele meinen, sie seien noch nicht so weit. Nun gut, das erkenne ich wohl. Deshalb helfe ich den Menschen gerne auch dabei Lebenszeit zu gewinnen, bis sie es erkennen, dass sie in Wahrheit nichts brauchen, außer, die Liebe zu sich selbst.

Manche Menschen, die ein Produkt bei mir erworben haben, berichten, dass es bei ihnen kaum etwas bewirkt. Bei genauer Betrachtung fällt mir dann oft auf, dass die Produkte nicht wie von mir empfohlen angewendet wurden. Man hatte mir zumeist gar nicht zugehört, die Empfehlungen nicht gelesen, oder was ich sagte schon wieder vergessen. Für solche Schusseligkeiten übernehme ich natürlich nicht die Verantwortung. Aber daraus kann, wenn wir nicht darüber sprechen, sehr leicht eine ablehnende Sichtweise entstehen.

Wenn du, lieber Leser auch so jemand sein magst, der mich als einen Störfaktor betrachtet, in welcher Weise auch immer, obwohl du weißt, dass sich mein Leben vollumfänglich um das Thema Heilung dreht, dann fühlst du dich durch deine Betrachtungsweise auf mich getroffen. Das mache aber nicht ich, sondern du selbst. Du betrachtest mich und glaubst einen Fehler an mir zu entdecken. Dabei weist diese Betrachtung auf dich, weil ich dich spiegle. Was dich stört, ist ein Hinweis auf ein in dir sitzendes Thema, das gelöst werden möchte.

Ich muss gar nichts tun, bin einfach nur da, schon ticken manche Menschen aus. Sie können ihr eigenes Spiegelbild nicht ertragen. Deshalb versuchen sie mich zu bekämpfen.

Wird es jetzt für Dich verstehbar, weshalb du mir ablehnend gegenübertrittst?

Du lehnst nicht mich ab, sondern dich selbst, bzw. deinen Weg in die Heilung. Aber du musst keine Angst vor dir selbst haben. Denn die Angst ist der Teufelskreis, den du doch eigentlich überwinden möchtest. Jedenfalls behauptest du es ja sicher oft genug,

Ein Teufelskreis ist immer dann gegeben, wenn du dich um dich selbst im Kreis drehst und erkennen musst, dass du nicht weiter kommst, dass du dich eben im Kreise drehst. Das Thema, das gelöst und geklärt sein möchte hält dich in einer Kreisbewegung gefangen. Sobald du es gelöst oder geklärt hast, kommst du von der Kreisbewegung in eine Spiralbewegung. Du bewegst dich wie von selbst weiter nach oben, also deiner Heilung entgegen.

Je mehr du jedoch der Angst folgst, desto schneller urteilst du über mich. Je schneller du urteilst, desto weniger lernst du über dich selbst dazu. Je weniger du dazulernst, desto weniger weißt du über deine eigenen Baustellen. Je weniger du Kenntnis von den eigenen Baustellen hast, desto mehr glaubst du mich fürchten zu müssen. Deine Urteile beschützen dich nicht vor den Untiefen in dir, sondern sie engen deine Sichtweise immer weiter ein.

Sicher, du tust immer das, wovon du dir den größten Vorteil versprichst. Diese Absicht entspricht vollumfänglich dem satanischen Prinzip. Du musst das Wissen anderer Menschen anzapfen oder abziehen, um etwas erfahren zu können. Um das Wissen aus dir selbst schöpfen zu können, müsstest du damit aufhören, vor die selbst wegzulaufen. Aber du glaubst, da bist du noch nicht angekommen. Wann soll das sein, wenn nicht jetzt? Heilung ist immer nur im Jetzt möglich.

Auch da hast du dich also in dir selbst getäuscht. Es ist in dir alles da, was du dafür brauchst, in der Heilung zu sein. Es war nie weg und wird auch nie weg sein. Es sind vielleicht nur deine verbogenen und in die Irre geleiteten Vorstellungen, deine Paradigmen und Glaubenssätze, deine Wahrheiten und Weltsichten, die dich davon abhalten dich selbst zu erkennen.

Deine wahre Qualität ist nicht diejenige, dich hier auf diesem Planeten als ein Dämonenwesen auszuwirken. Du denkst vielleicht, dass es deinem Seelenplan entspräche, anderen Menschen oder dir selbst weh zu tun? Nein, auch darin täuschst du dich. Das wahre Sein ist nie damit verbunden Leiden zu erzeugen, sondern sich in der reinen Freude des Lebens zu wissen. Das entspricht der bedingungslosen Liebe. Das hat also nichts mit Sexualitöt, mit Hörigkeit, Unterwürfigkeit, oder Dienen zu tun.

Es hat etwas damit zutun, nicht danach zu fragen, was es dir bringt, wenn du auf andere Menschen triffst, sondern danach zu fragen, was du den anderen Menschen zu geben hast. Beantworte bitte die Frage, was die Gutheit in dir ist.

Wovor läufst du also davon?

Es gibt überhaupt keinen Grund, mich nicht in Betracht zu ziehen. Es gibt keine einzige Erkrankung, die nicht durch das bewusste Erkennen transformiert werden kann. Denn die göttliche Norm kennt keine Erkrankungen. Sie kennt keine Behinderung und keine Schuld. So sehe auch ich in dir für dein Handeln keine Schuld, sondern ich sehe deine Unbewusstheit.

Wenn wir uns eines Tages sehen, muss es dir nicht peinlich sein, mir in die Augen zu schauen. Ich kenne Deine Angst. Aber ich weiß auch, dass es nicht du warst, der einst die Ursache deines Leidens gesetzt hat. Sondern du bist der, der dich heute zu mir führt. Vertraue deinem Gefühl, vertraue deinem Herzensgefühl, welcher der richtige Weg für dich sein mag.

Ich bin schon ganz gespannt, wie sich deine Geschichte in mir anfühlen mag.

Kontakt


Wenn Dir dieser Artikel gefallen hat, würde ich mich über einen kleinen Beitrag zur Unterstützung meiner Arbeit sehr freuen! Spende hier mit Paypal, oder als Überweisung direkt, siehe Impressum.

Advertisements

Einzelbeitrag-Navigation

Schreibe hier Deinen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: