SelbstHeilung.me

Selbstheilung ist Versöhnung mit sich selbst

schau an 13 04 2018

Geostorm

Als im Jahr 2019 die Naturkatastrophen zunehmen, beschließt die internationale Gemeinschaft unter der Führung der Vereinigten Staaten und China, den Bau eines weltumspannenden Netzes aus Wetter-Kontroll-Satelliten, welches den Spitznamen „Dutch Boy“ bekommt. Jake Lawson (Gerard Butler) ist der leitende Konstrukteur von „Dutch Boy“ und wird seines Postens enthoben, nachdem er das Satellitennetzwerk eigenmächtig in Betrieb nahm, um tausende Menschen vor Stürmen zu beschützen. Die Nachfolge übernimmt sein Bruder Max, welcher für den US-Außenminister arbeitet. Das Drama beginnt als die Computersysteme ein Eigenleben zu entwickeln scheinen.

Genre: Fantasy, Science-Fiction
Erscheinung: 20. Oktober 2017 (USA)
Regisseur: Dean Devlin, Info
Musik: Pınar Toprak, Lorne Balfe

Trailer:
Interpretation:

Geostorm kommt aus dem Hause „Warner Bros. Entertainment“, was nur eines von sieben Teilen des Time-Warner-Konzerns ist und stellt eine tragende Säule der Hollywood-Traumfabrik dar. Vor diesem Hintergrund kann man sich schon ausmalen, was dabei herauskommt, wenn man Themen der Klimaveränderung mit den Möglichkeiten der Computertechnik miteinander vermischt. Heraus kommt eine Technikgläubigkeit, die letztlich erst zum Untergang der Menschheit führen wird. Und vor diesem Hintergrund wiederum erscheint uns das Ziel der Vereinigung der Menschheit als ein feuchter Traum von NWO-Befürwortungs-Kriegern.

Der Film vermittelt den Eindruck, dass die Erde dem Untergang geweiht sei, weil sich das Klima zum schlechteren verändert. Wer die Metapher durchschaut, wird erkennen, dass nicht die Erde, sondern die Welt dem Untergang geweiht ist. Mit Welt ist das weltumspannende politische System der Geldherrschaft gemeint. Diese spielt in diesem Film aber nicht einmal eine Nebenrolle. Aber nur diese braucht immer neue technische Lösungen um am Leben gehalten zu werden.

Mit dem Film wird also der Eindruck erweckt, dass das Klima ein Gegner der Menschheit sei, den man mit technischen oder militärischen Mitteln bekämpfen könne. An dieser Stelle muss ich anmerken, dass kein einziger Mensch wirklich vollumfänglich erfassen kann, was das Klima in Wahrheit ist. Es ist einfach zu komplex, als dass man das Klima steuern könnte.

Das größte Interesse, das Klima bzw. die Manipulation des Klimas zu besitzen, liegt bei den Militärs. Menschen haben seit Menschengedenken davon geträumt, das Wetter als Waffe gegen militärische Gegner einsetzen zu können. Wir erinnern uns an Thor (Donnergott der Germanen), Zeus (Donnergott der Griechen) oder Nuhasse (Wettergott von Ägypten). In allen Erdteilen wurden und werden sogenannte Wettergötter bemüht, dem vermeintlichen Feind zu schaden. Warum soll das heute nicht mehr so sein?

Technische Lösungen machten es dann möglich nicht mehr auf das Wohlwollen der Götter hoffen zu müssen. Man konnte die Götter ausschalten. Jedoch ahnte man nicht, dass mit jedem technischen Gerät eine Wesenheit erschaffen wird, die – je nach Umfang der technischen Aufgaben – mehr oder weniger zu einem intelligent handelnden Wesen wird. Wir wissen es doch längst, dass jede Waschmaschine ein Eigenleben hat. Wenn man sie nur genug wertschätzt, wird sie auch gute Dienste leisten. Sie wird dann auch gern zum Haushalt gehören wollen. Warum soll das ausgerechnet bei noch intelligenteren Maschinen, also bei komplexen Computersystemen nicht so sein?

So kann es nicht anders kommen, als dass die Computer beginnen, ihre eigenen Interessen durchzusetzen. Es beginnt zumeist ganz harmlos. Das intelligente System lernt über Versuch und Irrtum, dass etwas funktioniert und baut die Funktion als selbstlernendes System selbsttätig aus.

Wenn es um die Wetterkontrolle geht braucht es ein selbstlernendes System. Denn so komplex, wie das Klima nun mal ist, können Menschen nicht denken. Wenn Technik da ist wird sie genutzt. Die Frage ist nicht ob etwas getan werden darf, sondern ob es technisch möglich ist. Was technisch möglich ist wird gemacht. Das war schon immer so.

Allein das zunehmende Bewusstsein und die Offenbarung, dass alle Habgier und aller Machteifer nur Illusionen sind kann die Menschheit retten. Die Lösung liegt auf keinen Fall in technischen Lösungen, sondern im Menschen selbst.

Dabei kommt den Medien eine zentrale Rolle zu, die den Menschen ihre Wahrnehmung genommen haben. Kaum ein Mensch vertraut mehr einem Menschen, aber den Medien schon. Die Menschen müssen es selbst erkennen, dass sie durch Medien belogen und betrogen werden.

Das haben wir nun davon. Es gibt kaum noch Menschen, die über der Technik stehen und sie beherrschen können. Ab diesem Punkt wird es kritisch für die Menschheit. Es wäre aber kein Film Hollywoods, wenn es im Film nicht doch ein Happyend gäbe.

In einer Szene wird ein untergeordneter Wissenschaftler gezeigt, der anscheinend das ganze System infiziert haben soll. Er weiß, dass er die halbe Erde vernichtet. Er weiß aber auch, dass einige kleine Fleckchen übrig bleiben werden, zu denen er sich zurückziehen könnte. Diese Denkweise hat eine schwere psychische Störung als Ursache. Dasselbe Denken erkennt man bei einzelnen Multimilliardären, die sich vom Rest der Menschheit bedroht sehen und am liebsten alle umbringen wollen.

„Der Mensch an sich ist schlecht“ soll uns vermittelt werden. Deshalb muss der Mensch kontrolliert und überwacht werden. Die Technik ist gut. Sie kann dabei behilflich sein, den fehlbaren, schlechten Menschen zu einem guten Menschen zu erziehen. Die Erziehungsmaßnahmen führen jedoch nicht dazu, dass die scheinbar schlechten Menschen zu guten Menschen werden, also in dem Sinne, dass sie nun nur noch gute Taten vollbringen, sondern sie werden zu Befehlsempfängern, zu Schafen und zu Opfern.

Die Menschheit wird Opfer ihrer eigenen Bequemlichkeit. Denn am Anfang war es nur der Navi im Auto, der ständige Blick auf das iPhone, die ständige Erreichbarkeit oder das Internet als Super-Shopping-Mall. Was daraus wird, wenn wir die Geschichte zu Ende denken, können wir anhand dieses Kataklysmus (zerstörende Katastrophe) sehen.

Es gibt nicht die guten oder schlechten Menschen. Es gibt nur die Maschine, die wir mit dem Begriff Gesellschaft bezeichnen. Die Gesellschaft ist die Summe aller Menschen, die das politisch gesellschaftliche Gefüge, das wir als das „System“ bezeichnen stützen. Insofern ist ein System: „Das planmäßige Gefüge einer Gedankenmehrheit.“ (Juristisches Wörterbuch ISBN 3800627302)

Von der Aufgabe, den eigenen Begriff von Freiheit zu definieren, kann sich kein Mensch freisprechen. Absolut jeder steckt da mit drin. Deshalb muss jeder Mensch den für ihn individuell funktionierenden Begriff von Freiheit finden.

Mit dem Film lernen wir, Freiheit ist nicht gegeben, wenn wir den Computern und Maschinen Aufgaben übertragen, die wir selbst bringen müssen. Wir verlieren dann zunehmend die Intelligenz, die wir brauchen um selbst zu Entscheidungen kommen zu können.

Natürlich ist Geostorm ein Werk, das sehr an die 90er Katastrophenfilme erinnert. Hier kommt aber noch etwas anderes durch. Das System aus Täuschung und Selbstbetrug entlarvt sich selbst.

Kaum ein Filmkritiker erkennt die dahinter wirkende Kraft, die gesehen werden möchte. Um erkennen zu können darf man sich nicht von den dargestellten menschlichen Schwächen und dem scheinbaren Happyend täuschen lassen. Gesehen werden möchte, dass sich Wissenschaftler gegen die Götter stellen. Das muss katastrophal enden. Wir sollten die Finger davon lassen etwas zu manipulieren, was wir nicht im Ansatz ausreichend verstehen.

Das Fazit des Films ist ein anderes. Die heruntergefallene Raumstation wurde wieder aufgebaut, die besser und sicherer geworden sein soll. Sie gehöre nun allen Menschen. Deshalb ist der Film in meinen Augen ein Plädoyer für eine Weltregierung, also der sogenannten NWO-Agenda. Daran kann man erkennen, wohin der Film den Zuseher führen möchte. Er versprüht Angst und Ohnmacht, mit der Erkenntnis, dass die Großen, die sogenannten Großkopferten es schon richten werden und der Präsident der USA ist immer ein Guter.

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