Alles geschieht aus einem einzigen Grund

Christine Lagarde - EZB-Präsidentin

Alles geschieht aus einem einzigen Grund

Nachdem das BVerfG das Anleihenkaufprogramm der EZB für in Teilen verfassungswidrig erklärt hat und gegen eine Entscheidung des EuGH geurteilt hatte erklärt Christine Lagarde, dass die Bundesbank das Urteil des BVerfG ignorieren muss. Quelle

Titelbild: „Vergesst den Vertrag, legal-illegal-scheißegal!“ Christine Lagarde, in 2019 in der Funktion der geschäftsführenden Direktorin des IWF. Heute ist sie Präsidentin der EZB (Europäische Zentralbank). Quelle

Dahinter steckt das Verbot, dass die EZB (Europäische Zentralbank) eigentlich keine Staatsanleihen kaufen darf. Seit 2015 kauft die EZB jedoch im Rahmen des PSPP (Public Sector Purchase Program), Staatsanleihen von den Euroländern, bisher im Wert von über 2 Billionen Euro. Dagegen wurden in vielen Euro-Ländern bereits mehrfach Klagen erhoben. So auch in Deutschland durch den CSU-Bundestagsabgeordneten Peter Gauweiler. Bisher hat sich jedoch kaum etwas verändert.

Man darf diese Geschehnisse symbolisch verstehen. Zum einen halten sie sich nicht an geltendes Recht. Womöglich haben sie es noch nie getan. Das bedeutet, dass es den Rechtsstaat gar nicht gibt. Das betrifft nicht nur Lagarde. Sie ist nur ein sichtbares Symptom der Erkrankung. Zum anderen dürfen wir daran erkennen, dass das Theater einfach, wie nach einem Drehbuch weiterläuft. Klar, der Club of Rome hatte es in seinem Plan, die Weltregierung bereits im Jahr 2000 installiert zu haben und die Menschen unter eine 100%ige Kontrolle gebracht zu haben. Aber der Zeitpunkt wurde verfehlt. Das bedeutet aber nur, dass sich der Plan verzögert.

Die Umsetzung des Plans ist also nicht so einfach, wie es wohl gedacht war. Denn die Kontrolle muss freiwillig durch die Menschen an die Regierenden abgetreten werden. Da dieses Vorhaben nur langsam durch die Menschen durchschaut wird, zögert sich der Verfall der EU-Strukturen dementsprechend zäh dahin. Das kann durchaus noch 30 Jahre so weiter gehen. Es kommt eben darauf an, wie viele Menschen da noch mitmachen und den Bühnenzauber glauben.

Das Kasperletheater der Europäischen Union müsste längst passé sein. Die Verschuldung der Euro-Länder und der EU sind längst in einem Ausmaß angekommen, das jede zuvor festgelegte Verschuldungsgrenzen übersteigt. Trotzdem geht es weiter. Da dies so ist, dürfen wir davon ausgehen, dass diese Kulisse noch gebraucht wird, in diesem Theater.

Wofür wird die Kulisse noch gebraucht?

Es geht um die Steuerung der Menschen. Ob es dabei mit rechten Dingen zugeht, ist überhaupt nicht wichtig. Ihnen ist nur wichtig, dass sich die Mehrheit steuern lässt. Die Menschen sollen keine Fragen stellen, sondern nur gehorchen. Sie wollen sehen, wie viele auf die Straßen gehen und gegen die Unlogik der Steuerung opponieren und wie viele gehorchen.

Wohin sollen die Menschen gesteuert werden?

In den freiwilligen Transhumanismus. Durch den Einsatz technologischer Verfahren sollen die Menschen in eine virtuelle Realität geführt werden. Dabei werden die Menschen einen hohen Preis zu zahlen haben. Der Spaß in der virtuellen Realität wird sie ihr Menschsein kosten lassen. Sie sollen mehr als ohnehin schon vergessen, wer sie in Wahrheit sind. Die Menschen sollen also niemals dazu in der Lage sein, zu sich selbst zu finden.

Was ist das Menschsein?

Ein Mensch sein bedeutet, ein menschlich individuelles Leben zu führen. Wissenschaftlich betrachtet ist das Menschsein nur „Eizelle, Samen und DNA“. Aber wo sind da die Gefühlen oder Empathie? Erst damit beginnt doch das Menschsein.

Novalis: Der Mensch besteht in der Wahrheit. Gibt er die Wahrheit preis, so gibt er sich selbst preis.

Goethes Faust: Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust, Die eine will sich von der andern trennen; Die eine hält, in derber Liebeslust, Sich an die Welt mit klammernden Organen; Die andere hebt gewaltsam sich vom Dust (= Staub) Zu den Gefilden hoher Ahnen.

Friedrich Nietzsches Vision des homo superior (Übermensch), hat die Gedanken des französischen materialistischen Philosophen Helvétius aufgenommen und fortgeführt. Doch die Idee eines überlegenen Menschen ist ein Traum, der schon vor Christus geträumt wurde.

Friedrich Schlegel: „Der platte Mensch beurteilt alle anderen Menschen wie Menschen, behandelt sie aber wie Sachen und begreift durchaus nicht, dass sie andere Menschen sind als er.“

Albert Camus: „Der Mensch ist das einzige Geschöpf, das sich dagegen sträubt, das zu sein, was es ist.“

William Shakespeares Hamlet: „Welch ein Meisterwerk ist der Mensch! Wie edel durch Vernunft! Wie unbegrenzt an Fähigkeiten! In Gestalt und Bewegung wie bedeutend und wunderwürdig! Im Handeln wie ähnlich einem Engel! Im Begreifen wie ähnlich einem Gott! Die Zierde der Welt! Das Vorbild der Lebendigen! Und doch, was ist mir diese Quintessenz von Staub? Ich habe keine Lust am Manne und am Weibe.“

Der Mensch und seine Menschlichkeit widersprechen sich.

Die Suche nach dem eignen Vorteil unterdrückt oft das Mitfühlen für den Anderen. Die Angst vor dem Verlust, vor dem Unbekannten, vor dem Abgelehnt- und Ausgestoßen-werden, vor dem Nicht-gesehen-werden und Nicht-verstanden-werden verleitet oft zu nicht-menschlichen Anwandlungen, die doch auch so menschlich sind.

Solange sich der Mensch nicht als das erkennt, was er wirklich ist, und zwar nicht als das unbewusst träumende und wünschende Wesen, das denken kann, sondern als ein Gottmensch, der zum Spaß in die Untiefen der materiellen Verdichtung hinabgestiegen ist, solange wird er hassen, verletzen, töten, verdammen, fressen, saufen, lieben, begehren und die Welt als einen Jahrmarkt betrachten. Solange er das ist und bleibt, besteht die Begründung der Regierenden die Menschen einzusperren, zu kontrollieren und zu drangsalieren.

Natürlich ist das nicht gerecht. Aber betrachte dies einmal aus der Perspektive derjenigen, die für Ordnung sorgen sollen. Sie müssen zu solchen Maßnahmen kommen, wie sie derzeit beobachtet werden können. Auch das Erwachen macht die Menschen nicht unbedingt braver, also gehorchender. Das Erkennende, also das zunehmende Bewusstsein provoziert die Machthaber. Sie fühlen sich womöglich bedroht durch Menschen, die mehr Fähigkeiten entwickeln können, als sie diese beherrschen könnten. Dann kommen ihnen ihre Verlustängste hoch und schon stehen wir vor einem scheinbar unüberwindlichen Dilemma.

Es hat den Anschein, als würde dieses Dilemma nur in einem großen Clash gelöst werden können. Aber dann stellen sich die Aufständischen nicht besser dar, als die Herrschenden. Man kann dieses Dilemma nur im Frieden lösen. In Wahrheit geht es nicht darum, wer etwas mehr oder weniger perfekt machen kann, sondern ob die Menschen sich im Frieden gegenübertreten können.

Alles geschieht nur aus einem einzigen Grund

Was wäre, wenn du wüsstest, dass du nur einfach vertrauen müsstest, dass es für alles, was in deinem Leben passiert, einen Grund gibt? Was wäre, wenn du wüsstest, dass es keine Zufälle gibt? Was wäre, wenn du wüsstest, wenn du dir dessen gewahr sein würdest, dass die Dinge so sein müssen, wie sie sind?

Alles, was geschieht, darfst du symbolisch, also stellvertretend für dein Leben verstehen. Kann es vielleicht sein, dass es den Schmerz in deinem Leben nur deshalb gibt, dich erwachen zu lassen, dich zu heilen und dich wachsen zu lassen?

Die Macht, die Welt zu verändern liegt in dir, nicht außerhalb von dir. Die Menschen, die im Außen ihre Spiele spielen, kann man nicht verändern oder aufwecken. Sie können sich nur selbst ändern. Was sich im Außen abspielt kann man also nicht verändern, aber man kann seine Sicht auf die Dinge verändern.

Solange du an den Zufall glaubst und an die Macht der Mächtigen, die von dir verlangen, dich zu verändern, wirst du eher vor deiner Verantwortung weglaufen, die Verantwortung für dich selbst zu ergreifen. Du wirst nicht daran wachsen, wenn du dich von anderen Menschen abhängig machst. Vielleicht wirst du Gründe dafür finden dich selbst zu sabotieren, weil du davon überzeugt zu sein scheinst, nicht gut genug zu sein. Dieses Nicht-gut-genug kann aber nur passieren, wenn du deine wahre Größe und Qualität nicht kennst.

Ängste gehören zum Menschsein dazu, aber nicht zu dem, der du in Wahrheit bist. Ängste sind nicht deine wahre Natur. Es sind deine Emotionen. Aber du bist nicht die Emotion. Das bedeutet, dass du das, was dir in welcher Form auch immer zeigt, ohne Urteil betrachten darfst. Dann brauchst du auch nicht mehr auf eine Angst zurückgreifen.

Du bist in der Heilung, wenn du die Menschen, die dir weh getan haben, aus einer neutralen Position aus betrachten kannst. Dann kannst du auch sehen, was dir das Geschehen sagen möchte. Wenn du die symbolische Botschaft verstanden hast, hat sich die Ursache erledigt. Denn die Ursache für die Auseinandersetzung liegt in dir. Du hattest die Resonanz ausgesendet, die den anderen Menschen herbeigerufen hatte, der dir dann erst weh tun konnte.

Wenn du dieses Prinzip verstehen kannst, wirst du auch verstehen können, dass nicht nur der Staat eine Theaterkulisse darstellt, sondern auch die gesamte Welt und sogar auch das Ich, das du dir erschaffen hast. Dies alles wird als Kulisse dafür gebraucht, dich erwachen zu lassen. Wenn du das verstanden hast, wirst du erkennen, dass es das Böse nicht gibt, sondern alles ist, so wie es ist, weder gut noch böse.

Was geschieht ist also kein Kampf zwischen Gut und Böse oder ein Kampf des Lichts gegen die Dunkelheit oder gegen dunkle Kräfte, gegen die Kabale oder was. Es ist das Erkennen der Illusionen. Dieses Erkennen bringt dich aus dem Unwissen heraus ins Wissen, also Erkennen.

Alles geschieht aus dem einen Grund, dich erwachen zu lassen.

Ambarishah

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