Das braucht ein unparteiisches Friedensgericht

Unentschieden zwischen Gut und Böse

Das braucht ein unparteiisches Friedensgericht

Die Situation zwischen den Corona-Befürwortern und den Corona-Leugnern ist eine völlig verfahrene Patt-Situation. Die Vertreter der einen Seiten verstehen nicht die Vertreter der anderen Seiten. Es gibt also mehrere Seiten, als nur zwei. Aber jede Seite betrachtet diejenigen, die nicht zu den eigenen Reihen gehören, als die Bösen und sich selbst als die Guten. Es ist zu befürchten, dass die Situation in ihrem gegenseitigen Nichtverstehen eskalieren kann. Da auch einige Vertreter der Politik davon reden, dass man sich in einem Krieg befände, kann nur noch ein Friedensgericht helfen.

Voraussetzungen

Ein Friedensgericht ist ein unparteiisches Gremium aus Laienrichtern. Im Grunde kann jedermann zu einem Friedensgericht berufen werden. Wenn die streitenden Parteien sich auf ein Friedensgericht einigen und den Schlichterspruch des Gerichts anerkennen wollen.

Von allen gegnerischen Seiten können Friedensrichter vorgeschlagen und abgelehnt werden, solange, bis man sich auf Personen einigen konnte, die für alle Seiten eine neutrale Positionen darstellen.

Eine der wichtigsten Voraussetzung hierbei besteht darin, dass das Gericht keine der Positionen selbst vertritt, sondern die Parteien völlig unvoreingenommen hören möchte. Das Gericht sollte sich auf neutralem Boden zusammenfinden und die streitenden, bzw. unversöhnlichen Parteien öffentlich und getrennt voneinander hören.

Da es sich bei den Corona-Maßnahmen um Angst-gesteuerte Hysterien handelt, sollten die berufenen Richter selbst nicht von der Corona-Angst betroffen sein. Dadurch wären sie schon parteiisch.

Ziele

Das oberste Ziel eines Friedensgerichts besteht nicht darin, etwaige Schuldfragen zu klären, sondern das gegenseitige Verstehen zu ermöglichen. Indem sich die Parteien gegenseitig anhören, findet bereits Verstehen statt.

Bei einem Friedensgericht werden keine Gesetze oder Paragraphen zur Beurteilung herangezogen, sondern alle Prozesse dem Ziel der Friedensschlichtung untergeordnet.

Der runde Tisch

Ein Friedensgericht ist kein Runder Tisch, wie er 1989 bei der Auflösung der DDR-Regierungsstrukturen Verwendung fand. Bei einem Runden Tisch kommt nicht selten keine Einigung, sondern Deals zustande. Ein Deal bedeutet einen Handel abgeschlossen zu haben. Gibst du mir dies, mache ich dort Zugeständnisse. Deshalb kann an einem Friedensgericht kein Deal das Ziel sein, sondern der umfassende Frieden, durch gegenseitiges Verstehen.

Corona und das Nichtverstehen

Die Maßnahmen während der Corona-Pandemie wurden oftmals aus Angst, Panik und vorauseilendem Gehorsam getroffen. Dies macht bereits der Außerparlamentarischer Corona-Untersuchungsausschuss überdeutlich. Panisches Handeln trifft bei anderen Menschen oft auf Unverständnis, insbesondere bei denjenigen, die nicht so leicht in Angst und Panik verfallen. Man darf jedoch verstehen, dass Menschen, die aus Angst und Panik agieren, in der Regel irrational handeln. Das dürfen die gegnerischen Seiten verstehen lernen. Diejenigen, die leichter zu Angst und Panik-Handlungen neigen, dürfen verstehen lernen, dass sie durch ihre Panik gesundheitliches Leiden verursachen und auslösen.

Das Ziel in einem Friedensprozess besteht darin, sich gegenseitig zu vergeben und den ausgesprochenen Frieden anzuerkennen.

In Wahrheit gibt es das Böse nicht allein. Wenn es das Böse allein nicht gibt, dann gibt es auch nicht das Gute allein. In allem sind immer beide Aspekte enthalten, die lediglich in unterschiedliche Betrachtungsweisen, Weltbildern und Paradigmen eingeordnet werden können.

Denn wir leben in einer dualen Welt, in der sich die jeweiligen Interessen, Sichtweisen und Bestrebungen scheinbar gegenüberstehen. In Wahrheit stehen sie sich nicht gegenüber, sondern sie blicken jeweils in einen Spiegel ihres eigenen Selbst. Das Gegenüber, also der scheinbare Gegner ist ein Teil von einem selbst.

Das Bild oben zeigt, dass sich Jesus und der Teufel in einem Kräftemessen gegenüberstehen. Dabei sind sie ein und dasselbe. Sie repräsentieren das Ganze, das Allumfassende, was sich gleichzeitig als das Leben selbst zeigen kann. Dies gilt es in einem Friedensprozess verstehbar zu machen.

Ambarishah

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Ich habe diesen Text nicht dafür geschrieben, um dir zu erzählen, was ich für die Wahrheit halte. Die eine Wahrheit gibt es nicht. Ich möchte dir nur aufzeigen, dass es neben deiner Wahrheit noch andere Betrachtungsweisen gibt. Wer sich viele unterschiedliche Betrachtungsweisen ansehen kann, ohne dabei einen inneren Groll zu verspüren, wird vermutlich jemand sein, der in seinem Frieden angekommen ist. 
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