Denunzianten-Stadel

Die Schuldzuweisung ist ein Ablenkungsmanöver von sich selbst.

Denunzianten-Stadel

Wir leben in einer Zeit des Nichtverstehens. Das Verhalten des einen kann oft durch den anderen nicht mehr nachvollzogen oder gedeutet werden. Weil man die Intension, also die Absichten der anderen nicht erkennen kann. So etwas muss im Unfrieden enden.

Ein Kunde ist vor einem Berliner Supermarkt niedergeschlagen und mit Tritten auf den Kopf verletzt worden, weil er den fehlenden Mund-Nase-Schutz des Angreifers bemängelt hatte. In dem Supermarkt soll der 53-Jährige eine Kassiererin angesprochen und auf den fehlenden Mundschutz eines Mannes und dessen Begleiterin aufmerksam gemacht haben, teilte die Polizei am Samstagabend mit. Die beiden hatten an der Kasse gewartet. Nachdem der 53-Jährige das Geschäft verlassen hatte, soll der kritisierte Mann auf ihn zugegangen und mit ihm diskutiert haben. Kurz darauf habe er unvermittelt auf den 53-Jährigen eingeschlagen, der zu Boden ging. Während die Begleiterin des Schlägers sich dann auf den liegenden Mann gesetzt haben soll, trat ihr Partner den Angaben zufolge gegen den Kopf des Opfers. Der 53-Jährige erlitt leichte Kopfverletzungen. Die Polizei ermittelt sucht nun den Schläger und dessen Begleiterin. Quelle

Hier wurde also ein Denunziant verletzt. „Selbst schuld!“ könnte man sagen? So einfach ist das nicht. Ein Denunziant ist eigentlich jemand, der eine Anzeige erstattet. Er zeigt an, wo aus seiner Sicht ein Mangel besteht, der abgestellt gehört. Damit möchte ich dem Denunzianten nicht Recht geben. Ich möchte damit sagen, dass dieser Denunziant die Gefahrensituation nicht so einschätzen kann, wie sie wirklich ist und deshalb zu dieser Fehlannahme kommen muss. Mit Gewalt bekommt man Denunzianten aber nicht dazu, damit aufzuhören.

Ich möchte in diesem Zusammenhang darauf aufmerksam machen, dass sich die Menschen auf einem sehr gefährlichen Weg befinden. Diese Gefahr besteht im gegenseitigen Nichtverstehen. Und daraus kann ein handfester Bürgerkrieg entstehen.

Die Denunziation war immer schon das Mittel der Herrschenden, die Menschen aufeinander zu hetzen. Mithilfe des Verrats konnten immer schon jähe Wendungen in der Welt geschehen.

Der größte Lump im ganzen Land das ist und bleibt der Denunziant.

August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

Heinrich von Fallersleben hat das Lied der Deutschen im Jahr 1841 auf Helgoland geschrieben. Helgoland war im Zweiten Weltkrieg durch britische Bomber mit unverhältnismäßig großen Mengen Bomben zerstört worden. Und in dieser Welt geschieht alles symbolisch, also als Hinweis stellvertretend für etwas anderes.

So steht das durch Fallersleben auf Helgoland geschriebene Deutschlandlied in einer direkten Verbindung zum Denunziantentum. Das ist jetzt interessant oder?

Der Denunziant kann aus der Betrachtung des Denunzierten als ein Verräter gesehen werden. Der Verrat ist das eigentliche Problem.

Wir ahnen es noch nicht, was da auf uns alle zukommt. Ich würde es als eine große, schwere Prüfung bezeichnen. Mediziner warnen vor zweiter Corona-Welle.

Der Verrat durch diejenigen, die im Nichtverstehen sind. Wird enorm zunehmen. Dementsprechend muss dein Verständnis für das Nichtverstehen ebenso zunehmen. Sage ihm:

Ich verstehe deine Angst. Und ich sage dir auch; du musst keine Angst haben. Alles ist gut! Was es für dich nicht gut macht, ist allein deine Angst!

Dann darfst du ihn einfach stehen lassen und weggehen und nicht diskutieren! Angst ist irrational. Der Denunziant kann wegen seiner Angst nicht rational denken. Das bedeutet, es kann ihm seine Angst nicht durch Gewalt genommen werden, sondern durch sein eigenes Verstehen. Er darf es selbst verstehen lernen, dass es seine eigene Angst ist, von der er sich ablenken möchte und sich dadurch selbst in die Irre führt.

Damit komme ich auf das Lied der Deutschen zurück. Warum wird dieses Lied nicht mehr von den Offiziellen in der BRD gesungen? Weil sie Verräter sind? Vielleicht. Kann sein! Warum wurde Helgoland so stark bombardiert? Weil es sich symbolisch gegen das Lied der Deutschen richtete? Vielleicht. Kann sein! Die Antworten muss jeder in sich selbst, in seiner Intuition herausfinden.

Der Verrat, bzw. das Denunziantentum ist bestens dafür geeignet, von der eigenen Schuld wegweisen zu können. Wenn der Verräter denunziert, weiß er es selbst sicher nicht, dass er von seiner eigenen Verantwortung ablenken möchte. Alles geschieht aus einem einzigen Grund:

Erkenne dich selbst, als das was du wirklich bist und erkenne, was du aus dir gemacht hast.

Dieses Prinzip können wir auf jede größere Ebene übertragen. So haben die Briten möglicherweise in der Schuldzuweisung auf die Deutschen, bereits vor dem ersten Weltkrieg von der eigenen Schuld auf dieser Ebene ablenken wollen. Dieses Ablenkungsspiel hat begonnen in der Zeit, in der sich Indien, China und viele andere Kolonien des Britischen Empires in einem Befreiungskampf gegen die Besatzungsmacht befanden. Von dieser misslichen Lage musste im Weltmaßstab womöglich abgelenkt werden. Und wir wissen es alle längst, auch die Etablierung des Nationalsozialismus ist als ein Verrat an die Menschen zu verstehen. Dieser Verrat hält bis heute an. Nun dauert die Besatzung, also Fremdbestimmung des Territoriums durch die BRD-Verwaltung, noch immer an. Deshalb dürfen wir annehmen, dass der Kriegszug noch nicht vorbei ist.

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Alles Schall und Rauch
Buchempfehlung: "Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant": Denunziation in der Steiermark 1938-1945 und der Umgang mit den Denunzianten in der Zweiten Republik (Deutsch) Gebundene Ausgabe – 3. September 2007 – amazon.de „Der größte Lump im ganzen Land ist und bleibt der Denunziant“ – das wusste schon Hoffmann von Fallersleben, als er diesen Satz Mitte des 19. Jahrhunderts niederschrieb. Seit damals hat sich der üble Beigeschmack, der dem Denunzianten anhaftet, nicht geändert. Selbst zur Zeit des Nationalsozialismus galt die Denunziation – ein in allen politischen Systemen auftretendes Alltagsverhalten, das zumeist von privaten Motiven dominiert wird – als unehrenhaft. Dennoch war sie ein wichtiger Bestandteil der nationalsozialistischen Herrschaft. Erst durch Denunzianten konnte ein Großteil des abweichenden Verhaltens der Bevölkerung verfolgt werden. Obwohl vielen der vorgeblich aus „Pflichtbewusstsein“ heraus erstatteten Anzeigen verwerfliche Motive zu Grunde lagen, war das nationalsozialistische System auf diese angewiesen, um das Private öffentlich zu machen. Die vorliegende Publikation untersucht die politische Denunziation in der Steiermark in der Zeit des Nationalsozialismus als Kommunikation zwischen Denunzianten und Herrschaft. Dabei wird neben den Fragen nach den Denunzianten und ihren Motiven auch ein Blick auf das abweichende Verhalten der „Volksgenossen“ freigeben. Zudem wird der Frage nachgegangen, was nach dem Ende der nationalsozialistischen Herrschaft mit den Denunzianten geschah bzw. wie die Öffentlichkeit die Denunziation und die Verfolgung der Denunzianten wahrnahm.

Auch interessant zu lesen, was im Spiegel über diese Thematik verfasst wurde. Leseempfehlung: Das böse D-Wort – Verhalten in der Coronakrise – vom 29.03.2020 – Spiegel.de Hier wird zwar der Zweifel über die Richtigkeit des Denunziantentums dargelegt. Es wäre aber doch so wichtig, dass die Abstandsregeln und das Tragen einer Maske einzuhalten seien. Es wurde nicht davon berichtet, dass namhafte Ärzte und andere Experten die Wirksamkeit dieser Maßnahmen in Abrede gestellt haben. Somit fördert der Mainstream das Denunziantentum.

Der Denunziant versteht diese Zusammenhänge natürlich nicht. Deshalb versteht er auch nicht, dass er sich selbst, seine Familie, seine Enkel und Urenkel mit seinem Verrat verrät und möglicherweise dafür sorgt, dass auch sein Stammbaum ausgelöscht wird.

Die Lösung aus diesem scheinbaren Dilemma besteht darin, einander besser verstehen zu wollen. In dieser Absicht kann das Verhalten entstehen, einander so lassen zu wollen, wie die Menschen nun mal so unterschiedlich sein können. Es ist also Gelassenheit gefragt. Wer weitergehen möchte, darf sich in Achtsamkeit üben. Wer noch weiter gehen möchte, darf sich in Liebe, Mitgefühl, Freude und Gleichmut zueinander üben.

Nichts ist so stark wie dieses. Nichts kann die Menschen umhauen, wenn sie sich in diesen Dingen üben. Als Ergebnis aus diesem Üben kann die richtige Antwort auf dein Leben (Verantwortung) in dir gesehen werden. Und diese Antwort führt dich in die Freiheit, heraus aus der Fremdbestimmung, hinein in die Selbstbestimmung.

„Die Menschen sind so, wie sie sind. Man kann sie nicht ändern. Sie können sich nur selbst ändern.“

Ambarishah

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