Halloween

Halloween – Verherrlichung von Menschenopfern

Den meisten Menschen ist es wohl bewusst, dass Halloween irgendetwas mit dem Tod zu tun haben muss. Aber was es genau ist, da wird es schwierig. So viel im Voraus. Es hat etwas mit Menschenopfern zu tun, mit Märtyrern und mit dem Besänftigen der Götter.

Seinen Ursprung soll Halloween im irischen Samhain haben, dem Vorabend vor Allerheiligen, vom Sonnenuntergang bis zum Sonnenaufgang. Der vorherige Tag endete mit dem Sonnenuntergang und der nächste Tag begann mit dem Sonnenaufgang. Somit hatte man hier auch immer Unzeiten, die den Menschen unnütz, also als Böse erschienen.

Im Altertum war es gebräuchlich, daran zu glauben, dass man mit dem Tod zu einem Gott werden würde. Mit der Zeit wuchsen Überzeugungen, dass nicht jeder automatisch zu einem Gott werden könne, sondern nur jene, die es verdient hätten. Dies sind dann die Heiligen, die in den christlichen Glaubensrichtungen als jene verehrt werden, die es durch besondere Verdienste geschafft haben sollen. Da es mit der Zeit zu viele Heilige geworden waren und man nicht mehr so viele tage hatte, jedem seinen Tag zu geben, führte man den Allerheiligen Tag ein.

Alle Anderen warten im Vorhof zum Paradies oder wo auch immer man die Seelen derjenigen vermutet hatte, die es nicht zu Heiligen gebracht haben, auf deren Erlösung. Zu diesen werden auch all jene gezählt, die als namenlose Menschenopfer, als Preis zur Erhaltung der Welt und zur Besänftigung der Götter ihr Leben ließen.

Diejenigen Seelen, die den Weg ins Paradies nicht gefunden haben, geistern demnach weiterhin auf Erden herum und machen das Leben der lebendigen Menschen unsicher. Man ging mit dem Brauchtum um Samhain davon aus, dass man sich beim Übergang vom Sommer zum Winter auch sehr nahe am Übergang zur Anderswelt, also zur Welt der Toten befinden würde und in dieser Zeit leichter Kontakt zu den Verstorbenen aufnehmen konnte, aber auch die Toten leichter im Diesseits ihr Unwesen treiben konnten. Solche Übergänge gibt es vier Mal im Jahr. Daher stammt dann auch die Einteilung der Zeit eines Jahres in vier Jahreszeiten. Die Zwischenzeiten waren dann Unzeiten.

Auf den Britischen Inseln war es eigentlich unüblich dem Reich der Toten nahe kommen zu wollen. Aber auf den Irischen Inseln und auf den Inseln zwischen Irland und Schottland war es ein fest verankerter Brauch, mit den Toten in Kontakt zu treten. Dessen Ursprung ist in der Früh-Keltischen Zeit zu suchen. Dort muss das Menschenopfer ein ebenso fest verankerter Bestandteil des Irischen Lebens gewesen sein.

Opfergaben können heute noch als Relikt des Ursprungs beobachtet werden. Auch wenn es sich heute um köstliche Lebensmittel und Süßigkeiten handelt. Menschen verkleiden sich als die Toten, als seien sie die herumstreunenden Geister, als seien sie die dämonischen Geschöpfe, die den Menschen nach dem Leben trachten. Ich gehe davon aus, dass es in der damaligen Zeit durchaus üblich war, am Vorabend von Allerheiligen Menschenopferdarzubringen, um die Geister und Götter milde zu stimmen.

Traditionen dieser frühen Praktiken sind heute in Ländern mit keltischem Einfluss zu finden, beispielsweise in den Vereinigten Staaten, Kanada, Neuseeland und Australien, wo Kinder in gruseligen Kostümen von Tür zu Tür gehen und “Süßes oder Saures” verlangen. Zunehmend verbreitet sich mit der Globalisierung der amerikanischen Unkultur auch Halloween in einem Ausmaß, dass die Menschen ihre angestammten Kulturen durch solche, wie Halloween ersetzen.

Tja und wie kommt man da nun heraus? Mein Hinweis besteht darin, es zu erkennen, dass auch diese Dinge sowieso passieren, also auch ohne dein Hinsehen, weil die Menschen die da sind, so sind wie sie sind. Du kannst diese Dinge nicht verhindern, weil du die Menschen nicht ändern kannst. Du kannst nur dich selbst ändern, indem du für dich beschließen kannst, nicht mehr mitzumachen, bei diesem Spiel.

Ambarishah

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Ich habe diesen Text nicht dafür geschrieben, um dir zu erzählen, was ich für die Wahrheit halte. Die eine Wahrheit gibt es nicht. Ich möchte dir nur aufzeigen, dass es neben deiner Wahrheit noch andere Betrachtungsweisen gibt. Wer sich viele unterschiedliche Betrachtungsweisen ansehen kann, ohne dabei einen inneren Groll zu verspüren, wird vermutlich jemand sein, der in seinem Frieden angekommen ist. 
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