Was muss ich tun, um wieder laufen zu können?

Was muss ich tun, um wieder laufen zu können?

Was muss ich tun, um wieder laufen zu können?

Vor ein paar Tagen habe ich die Frage erhalten, was man bei Selbstheilung tun müsste, wenn die Beine seit ein paar Jahren nicht mehr so wollen, wie früher. Die rechte Seite ist bei Rechtshändigkeit stärker betroffen. Die kurze Antwort lautet: Es ist eine Reise zurück zu sich selbst erforderlich.

Wie immer ist die längere Antwort sehr komplex. Wenn die Beine jetzt nicht mehr wollen, aber früher waren kaum Probleme vorhanden, könnte die Interpretation lauten: „Halt stopp, hier geht es nicht weiter! Wir haben uns verirrt. Es ist der falsche Weg!“

Das Grundsätzliche

Die rechte Körperseite ist die gebende Seite. Das rechte Bein macht den ersten Schritt beim Losgehen. Die Beine tragen dich durch dein Leben. Die Beine helfen dir dabei Standfestigkeit und Trittfestigkeit im Leben zu haben.

Die Beine stellen dadurch die Vorstufe oder die Notwendigkeit für das Gleichgewicht im Leben dar. Sie tragen sozusagen das Gleichgewicht, also die Hüfte und damit den ganzen Körper, bzw. das ganze Wesen durch das Leben. Beim Bergauf-gehen, Klettern oder Treppen-steigen hat das rechte Bein die Hauptlast zu tragen.

Das rechte Bein macht beim Gehen immer einen größeren Schritt. Dazu eine Erklärung: Wenn du dir auf einem großen freien Platz die Augen verbindest und mit verbundenen Augen eine gerade Linie gehen möchtest wirst du als Rechtshänder etwas nach links abdriften. Denn der Schritt mit dem linken Bein ist etwas kürzer. Dadurch würdest du ohne eine Orientierung im Kreis laufen.

Wer bist du?

Die Antwort liegt in der Selbsterkenntnis. Derjenige, der jetzt nicht laufen kann, ist das dein Körper, deine Persönlichkeit, das kleine Kind in dir oder ist es dein Lebensplan, der es vorgibt es eines Tages erleben zu wollen, wie es sich anfühlt, nicht laufen zu können? All dies könnte zutreffen.

Was auch immer jetzt nicht laufen kann, es wurde in diesem Leben durch dich erschaffen, bzw. durch deine Antwort auf das, was dir im Leben begegnet war. Die Existenz dessen gibt es erst durch die Annahme, dass du mit deinem Körper existierst. Wenn du dem zustimmen kannst, dass du mit deinem Körper existierst, wirst du sicher Befürchtungen darüber haben, nicht ohne den Körper zu existieren.

Das bedeutet, der Weg mit dem Körper erscheint begrenzt. Hier scheint der Weg zu Ende zu sein. Du wirst mir sicher zustimmen, wenn ich sage, dass der Weg nie zu Ende sein wird, wenn du ihn nicht beendest, also damit aufhörst zu existieren.

Der Konflikt

Naheliegend ist eine Gebannt-Seins-Angst. Die Frage ist nur: Wovor? Diese Frage kann ich dir von hier aus nicht beantworten. Die Antwort darauf kannst du nur in dir selbst finden. Deshalb ist die Selbstheilung auch hier mit der Reise zurück zu dir selbst verbunden.

Gebannt sein kann man vor vielem. Im Alter ist es häufig das Unbekannte, wenn man sich die Situation vorstellt, sich nicht mehr selbst versorgen zu können, oder weil man nicht weiß, was nach dem Tod geschieht. Das bedeutet, der Rollstuhl ist keineswegs normal, auch für ältere Menschen nicht. Es handelt sich um einen Konflikt, der aber lösbar ist.

Der Lösungsweg

Finde den Weg aus der irre gewordenen Welt heraus, zurück zu dem, was du wirklich bist. Du bist nicht dein Körper. Du bist nicht deine Persönlichkeit. Du bist nicht dein Gefühl, dein Schmerz, deine Hoffnung oder deine Trauer. Du bist das göttliche Wesen, das du schon immer warst und immer sein wirst.

Dieses göttliche Wesen, war nie erkrankt und es wird nie erkrankt sein. Was erkrankt sein kann, sind die Aspekte, die du dir mit deinem Leben erschaffen hast. Dazu gehören die Ich-Wahrnehmung, die Psyche, der Körper und die Gefühle. Aber die bist du ja nicht wirklich.

Gehe deshalb zurück zu dem, was du in Wahrheit bist. Schaue und betrachte das, was du in diesem Leben erschaffen hast, von dieser Position aus, ohne es zu verurteilen und beginne es von dort aus in die Heilung zu transformieren, indem du dir selbst verzeihst und vergibst. Allein durch das Hinschauen, also durch das Betrachten dessen, was du eigentlich nicht sehen möchtest, können schon ganze Wunder geschehen.

Ambarishah

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