Wie ist so etwas möglich?

Aus dem Koma. Wie geht es Andy Ziegler nach dem Antifa Mordanschlag?

Wie ist so etwas möglich?

Zwei Mitarbeiter eines Automobilbetriebes und Mitglieder einer alternativen Gewerkschaft befinden sich am 16.05.2020 auf dem Weg zu einer angemeldeten Demo in Stuttgart und werden von einer ca. 50 Mann starken Gruppe angegriffen und unter Inkaufnahme ihres Ablebens schwer verletzt zurückgelassen. Einem Mann werden so schwere Verletzungen zugefügt, so dass er sich noch heute im Krankenhaus im Koma befindet. Der andere Mann hat bleibende Schäden an einem Auge.

Ermittlungen haben ergeben, dass führende Gewerkschafter, von IG-Metall und DGB involviert sein müssen. Im schlechtesten Fall hatten Gewerkschafter Kenntnis von diesem Anschlag, bereits vor der Tatbegehung. Im besten Fall haben sie nur weggesehen oder vertuscht, nachdem sie von den Taten erfahren haben. Die Tat soll mutmaßlich von Linksextremen, bzw. von Antifa-Anhängern begangen worden sein.

Da darf man schon einmal die Frage stellen, wie so etwas möglich ist, in einem Land, das den weltweit ausgebautesten Fürsorgestaat etabliert hat? In keinem anderen Land wird sich so fürsorglich um die Erziehung der Kinder gekümmert, um die Betreuung der Alten, um die Heilung der Verletzten in Krankenhäusern, Kindergärten, Schulen und Altenheimen. Was läuft da schief?

Ich möchte es mit diesem Beitrag vermeiden, irgendjemandem eine Schuld zuzuweisen. Ich möchte herausarbeiten, dass dies nur im Unwissen um das scheinbare Selbst geschieht. Als Oberbegriff möchte ich ein holzschnittartiges Bild zeichnen. Wer sich selbst nicht kennt, kann auch nicht das Wesen seines Gegenübers erkennen.

Ich hatte schon oft erwähnt, dass die Betreuung von Kindern in Gemeinschaftseinrichtungen schwere Schäden hinterlassen kann. Das beschriebene Geschehen zeigt die Auswirkung dieser Schäden an der Psyche der Menschen. Dieser Schaden besteht darin, dass der Mensch ein Zwangsverhalten entwickeln kann, was sein Trauma heilen soll. So funktioniert Heilung aber nicht.

Eine Frau findet sich selbst

Ich hatte einmal eine Frau kennen gelernt, die alles, was ihr überlegener erschien, klein machen musste. Sie hatte solange auf ihr Gegenüber herumgehackt, bis diese sich von ihr entfernt hatten oder ihre Ruhe vor ihr haben wollten und ihr das letzte Wort überließen.

Diese Frau wusste nicht, dass sich ihr Verhalten auf ein Trauma begründete, das ihr in der Kindheit zugefügt wurde. Sie hatte erfahren, dass sie nicht gut genug sei, für dies, für jenes, für alles eben. Sie befand sich in einem Wettbewerb, ohne zu wissen, dass sie niemals gewinnen können wird. Irgendwann hatte sie jedoch den für sie opportunen Lösungsweg gefunden, so lange auf Menschen einzuquatschen, bis diese aufgeben und zurückweichen.

Sie hatte einen Weg gefunden, in einem schulischen Wettbewerb, der keine Gewinner, sondern nur Verlierer hervorbringen kann, trotzdem zu gewinnen. Mit anderen Worten, sie hatte andere opfern müssen, damit ihre Welt so funktionierte, wie sie sie verstanden hatte.

Als ihr dies bewusst wurde, brach ihre Persönlichkeit in sich zusammen. Denn ihre gesamte Persönlichkeit war dieses Verhalten. Es war kein anderer moralischer Wert verfügbar.

Unwissen trifft auf Unwissen

Dies ist nur ein Beispiel, wie der Mensch sein Überleben gestalten kann. Das Überleben des Selbst hängt davon ab, sich dessen bewusst zu sein, zu den Gewinnern zu gehören. Niemand möchte als Verlierer dastehen oder aus einer Gruppe ausgeschlossen werden. Nun entwickelt jeder Mensch eigene also individuelle Strategien, in einem Erziehungssystem, das nur Verlierer hervorbringen kann, Überlebensstrategien zu entwickeln.

Es gibt immer die Ausnahmen. Es gibt auch die Menschen, denen alles zufällt, die nicht lernen müssen. Diese Menschen lesen ein Buch und können nach Wochen wortwörtlich daraus zitieren. Gegen diese Ausnahmen kann der oben beschriebene Mensch aber nicht gewinnen. Ihm wird vielmehr gesagt, dass er dumm sei und zu nicht zu gebrauchen sei, wenn er den Leistungsvorgaben nicht entsprechen kann.

Dagegen entwickeln Menschen dann Strategien, doch als Gewinner betrachtet werden zu können. Sie können zu Schlägern werden, zu Dealern, die verbotenes Zeugs beschaffen. Sie können Rachegedanken entwickeln und es sich schwören, sich einst zu rächen. Sie können zu Attentätern werden, aber auch zu gebrochenen Persönlichkeiten. Die Gewaltbereiten und die Gebrochenen sind dann diejenigen, die sich unter ihresgleichen zusammenfinden und zu oben beschriebenen Taten fähig sind.

Ich möchte hier aber niemandem die Schuld geben. Denn das Unwissen scheint sowohl bei den Angreifern zu existieren, wie auch bei den Opfern. Auch die Opfer müssen Traumata in die Heilung bringen. Hätten sie dies bereits getan, wäre es ihnen nicht mehr erforderlich erschienen, auf eine Demo gehen zu müssen, um im Außen nach Gerechtigkeit zu verlangen.

Die Lösungswege, die sich Menschen erarbeiten können, um ihre Traumata in die Heilung zu bringen, münden dann in ein Weltbild. Die Welt wird unter dem Filter betrachtet, wie sie glauben, dass die Welt funktionieren würde. Sie wissen also nicht, dass es sich dabei um ihr eigenes Funktionsmodell von einer Welt handelt, die es so gar nicht gibt.

Das linke Weltbild

Dieses Weltbild strebt nach einer Gleichmacherei auf nahezu allen erdenklichen Ebenen. Es geht davon aus, dass sie dann zu den Gewinnern gehören, wenn es niemanden mehr gibt, der besser sein kann. Natürlich würde ein Mensch, der diesem Weltbild verfallen ist, es so nie beschreiben. Er würde es als ein Streben nach Gerechtigkeit beschreiben. Aber im Kern ist es der Versuch, die eigenen Unzulänglichkeiten im Vergleich zu denjenigen, denen alles einfach so zufällt, durch Restriktionen auszugleichen.

Das rechte Weltbild

Dieses Weltbild strebt nach freier Entfaltung und nach Dominanz desjenigen, der sich entfalten kann. (Herrschaft von Gottes Gnaden) Menschen, die diesem Weltbild verfallen sind, streben nach Herrschaft durch Dominanz des scheinbar besseren. Es soll sich derjenige durchsetzen, der das bessere Produkt, die bessere Idee oder die scheinbar bessere Lösung hervorbringen kann. Die Besten an die Macht sozusagen. Von denen lässt man sich gern beherrschen.

Nur das Unwissen braucht Weltbilder

Allein bei der oberflächlichen Beschreibung zweier Weltbilder können wir erkennen, dass hier die Lösung nicht zu finden ist. Sie kann nicht in der Gleichmacherei liegen und nicht in der Dominanz des Stärkeren. Aber mit den vorhandenen Weltbildern kann die Politik arbeiten. Mit anderen Worten, die Menschen werden aufgrund ihres Unwissens zu Opfern ihres eigenen begrenzten Denkens.

Da es kaum Menschen ohne ein Weltbild zu geben scheint, die sich in die Gesellschaft einbringen, wird es auf dieser Ebene keine Lösung geben können. Die Menschen, die aufgrund ihrer Einsicht in die Dinge, ihre Weltbilder abgelegt haben, beschreiben die oben beschriebenen Auseinandersetzungen möglicherweise einem Kindergarten ähnlich, wo dem einen die Sandformen geklaut wird, dem anderen dafür das Dreirad umgestoßen wird und dieser Schmerz nie in die Heilung kommen konnte.

Den Menschen, die unter diesem Schmerz leiden, kann man die Ursache nicht erklären. Das würden sie von sich weisen. Für sie findet die Ursache ihres Leidens ja schließlich im Außen statt. Der Blick nach innen ist keine Option. Der Blick nach innen würde – und das befürchten wohl die meisten Menschen – den Schmerz erneut spürbar erscheinen lassen. Sie wissen aber nicht, dass der Schmerz nur durch das Hinschauen verschwinden kann.

Das bedeutet, die Menschen, die sich in einem Weltbild verfangen haben, egal welches, wissen nicht weshalb und kennen deshalb auch keinen Lösungsweg. Ergo muss dieser Mensch die Schuld auf andere Menschen oder auf andere Umstände im Außen projizieren. Die anderen haben solange Schuld am eigenen Leiden, bis der Mensch es lernt sich selbst zu betrachten.

Wo findet das Weltbild statt?

Das Weltbild ist nicht eine Frage des intellektuellen Wissens, sondern vielmehr des Glaubens. Aber der Glaube entsteht nicht durch logische Annahme, sondern vielmehr durch das gelebte Sein. Das Sein ist mehr als Prägung, Rituale oder Erziehung. Es bestätigen sich Ansichten durch das Erleben und werden dadurch zu dem gelebten Sein.

Ein Mensch, der in einem konservativen Umfeld aufgewachsen ist, kann zu einem Linksradikalen werden und umgekehrt. Das bedeutet, das Weltbild ist nicht ein Ergebnis von Lernen, Prägung oder Milieu. Das Weltbild findet auf der astralen Ebene statt. Man kann das Weltbild auf dieser Ebene nicht einfach so auflösen.

Stellen wir uns einen Hund vor, der seit seiner Geburt nur Misshandlung erfahren hat. Kann man dem Tier erklären, was Liebe durch Menschen ist? Nein, es muss die Liebe durch Menschen erleben.

So muss der radikalisierte Mensch, der deshalb radikal ist, weil er nie die Liebe zu sich selbst kennen lernen durfte, es erst lernen, wie es ist, wie es sich anfühlt, so angenommen zu sein, wie man wirklich ist. Dann fühlt sich dieser Mensch nicht mehr gezwungen im Außen nach Schuldigen zu suchen.

Die astralen Ebenen überwinden

Wenn du von einer Ebene über der astralen Ebene schauen könntest, würdest du erkennen, dass die oben beschriebenen Auseinandersetzungen nur im Unwissen, bzw. im Unbewussten möglich sind. Mit anderen Worten, du hast mit diesem Schauen die astrale Ebene überwunden. Denn diese Ebene repräsentiert das unbewusste, also dämonenhafte Sein. Du bist mit dem Loslassen der egozentrischen Ebenen nicht mehr daran gebunden, dich in der einen oder anderen Weise auswirken zu müssen. Mit noch anderen Worten ausgedrückt, du bist ab diesem Schauen frei und kannst ab dort hingehen, wohin du möchtest.

Es gibt natürlich Voraussetzungen für dieses Schauen. Dazu gehört, dass du allen erdenklichen Wesen und dir selbst für alles vergeben und verzeihen kannst. Niemand wollte dir etwas Böses antun. Die Menschen, wie du selbst, alle haben es nur nicht besser gewusst. Hätten sie es besser gewusst, hätten sie es anders gemacht. Niemand kann davon ausgehen, dass dieser Prozess nicht bei sich selbst, also nur bei den Anderen erforderlich sei.

Vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun!

Ambarishah

——–
Zum Kommentieren bitte anmelden. Vielen Dank.

Share This Post

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

x

Wir verwenden Cookies, um Ihnen die beste Online-Erfahrung zu bieten. Mit Ihrer Zustimmung akzeptieren Sie die Verwendung von Cookies in Übereinstimmung mit unseren Cookie-Richtlinien.