Woher kommt der Hass?

Bill Gates beim Psychiater: "Langsam bekomme ich Paranoia. Ich glaube alle Menschen hassen mich." "Das kann nicht sein Bill. Es kann dich ja nicht jeder kennen."

Woher kommt der Hass?

Das weiß doch jeder. Das Wort “Hass“ bedeutet ein übersteigertes Gefühl von Wut und Feindseligkeit. Oberflächlich betrachtet, mag das so sein, aber tief im Inneren, im Herzen, da gibt es eine andere Bedeutung. Denn, woher kommt die Wut und Feindseligkeit? Die muss doch irgendwo ihre Ursache haben? Vielleicht erschließt sich die Erkenntnis, wenn wir den Ursprüngen der Wortbedeutung folgen?

Die Bezeichnung “Hass“ geht zwar schon auf das mittelhochdeutsche haz, althochdeutsche haz und germanische hataz für Wut und Feindseligkeit zurück, das aber seinerseits zusammen mit dem griechischen kedos für Sorge und Leid, bzw. auf das indogermanische kados für Leid, Trauer und Kummer genannt wird. Das zugehörige Verb hassen geht auf das mittel- und althochdeutsche hazzen zurück und wurde von Hass abgeleitet. Eine ältere Nebenbedeutung von hassen ist auch verfolgen für hetzen oder Hetzjagd. Quelle: wissen.de

Das bedeutet, der Begriff Hass beinhaltet eine Verbindung zum Leiden, zu Trauer und Sorgen, also zum Seelenleiden. Fragst du dich hier nicht auch, warum dieser Bezug hergestellt werden kann? Wir müssen an dieser Stelle erkennen, wer hier eigentlich leidet. Es leidet nur der Hassende und nicht der Gehasste? Vorausgesetzt der Hassende lässt seine Gefühlsausbrüche nicht in Taten münden. Bevor es zu Taten kommt, ist es nur ein Gefühl. Aber dieses Gefühl kann, wie alle anderen Gefühle auch, zu Taten verleiten.

Wenn wir tief in das Verständnis einsteigen, was Gefühle eigentlich sind, dann eröffnet sich ein weites Feld an unendlich vielen Offenbarungen. Nicht jeder wird erkennen, was sich auf diesem Feld alles offenbaren möchte. Wenige werden sagen, dass sie dies immer schon wussten. Die meisten Menschen werden die offenbarten Bilder verdrängen, weil sie voller Hass, also voller Unfrieden sind und die Erkenntnisse deshalb nicht annehmen können.

Hasst Bill Gates die Menschen?

Ich kenne Bill Gates nicht persönlich. Wenn man sich die Bilder seiner Interviews und Vorträge ansieht, kann man gut beobachten, dass es sich bei ihm um einen sehr ängstlichen Menschen handelt. Wie bereits oft erwähnt wird die Persönlichkeit mehrheitlich in der Kindheit geprägt und herangebildet. Es gibt noch andere Einflussfaktoren, auf die ich hier nicht näher eingehen möchte, da diese das Bild zu unscharf erscheinen lassen würden, welches ich hier zeichnen möchte.

Gates muss in seiner Kindheit dahingehend geprägt und programmiert worden sein, die Menschen hassen zu müssen. Er kann gar nicht anders und wird es sich selbst kaum erklären können, warum er zu dem Handeln kommt, das wir um ihn beobachten können. Auch sein Hass kommt nicht aus dem Nichts, sondern hat seine Ursachen. Seine Eltern gelten als Eugeniker und haben ihn dazu ermuntert, das eigene Werk zu vollenden. Wir können es uns so vorstellen, dass es für ihn keine andere Überlebensoption zu geben scheint, als dem Ansinnen der Eltern zu folgen. Anderenfalls würde er schwer bestraft werden. Daher die Angst in seinem Gesicht.

Aufgrund seiner Vorschläge, welche Maßnahmen er umgesetzt sehen möchte, wird er zu einer Projektionsfläche für Menschen, die nicht im Frieden sind. Sie bekommen dadurch die Gelegenheit, ihren Unfrieden mit sich selbst auf ihn zu projizieren. Damit möchte ich nicht ausdrücken, dass die ganze Geschichte total irre ist. Ich möchte damit aussagen, dass Bill Gates nicht damit aufhören kann, solange er die Ursache dafür nicht in sich selbst erkennt.

Selbst seine Tötung, die von nicht wenigen Menschen gefordert wird, würde nicht den Frieden erzeugen. Es würden sich andere finden, die das Spiel fortführen. Wenn Gates seinen Hass nicht jetzt in diesem Leben in die Heilung bringt, wird er es im nächsten Leben sicher fortführen. Die Wiedergeburt macht es möglich, den ungelösten Hass weiter ausleben zu können. Der Hass darf auch im Familienfeld der Ahnen in die Heilung gebracht werden.

Hass ist Unfrieden mit sich selbst

Hass entspricht dem größtmöglichen Unfrieden mit sich selbst. Dieser Unfrieden mündet, wenn er nicht aufgelöst werden kann, in die Selbstzerstörung. Dazu ein Beispiel: Eine Tochter hasst ihre Mutter, weil sie diese immer schwer unterdrückt haben soll. Ob es sich tatsächlich so zugetragen hat, oder nicht, ist eigentlich unerheblich. Die kleinste Kleinigkeit kann Menschen dazu bringen, jemanden zu hassen. Wichtig ist, es zu erkennen, dass nicht der gehasste unter dem Hass leidet, sondern der Hassende. So leidet in Wahrheit nicht die Mutter, sondern die Tochter. Aber sie leidet nicht wegen des Geschehens, sondern darunter, weil sie das Geschehen wie Leiden interpretiert.

Das ist doch ziemlich kurios. Warum sehen die Menschen nicht, wo ihr Leiden seinen Ursprung hat. ES hat nicht den Ursprung in den Handlungen, sondern in der Interpretation über das, was geschehen war. Wenn die Tochter es lernen würde, ihrer Mutter zu vergeben, könnte sie aus ihrem Leiden herauskommen.

Hier und da hört man oft, dass diejenigen, die sich als die Führungskräfte dieser Menschheit betrachten, die Menschen eigentlich hassen würden. Sie seien Menschenhasser, würden sie missachten, ja sogar verachten und säen sie lieber tot und vernichtet. Wenn dem so ist und das nehmen wir hier mal an, woher kommt das?

Jedem Hass ist Selbsthass beigemischt, Selbstleid, bzw. Selbstbeleidigung. Das bedeutet: Wer hasst, leidet selbst. Vorausgesetzt der Gehasste interpretiert den auf ihn projizierten Hass selbst nicht als Leiden, wird er darunter nicht leiden. Der gehasste muss nicht darunter leiden, wenn er gehasst wird, aber der hassende leidet garantiert solange, solange er seine Hassgefühle erzeugt.

Hinzu kommt: Niemand kommt davon, ohne sich mit sich selbst und mit denen, die ihm begegnet waren, zu versöhnen. Frieden gibt es nur mit einem reinen Herzen oder mit reinem Gewissen. Wir dürfen es erkennen, dass wir die Gefühle nicht sind, sondern wir haben Gefühle und diese können uns täuschen, ja sogar sehr heftig täuschen.

Der Ursprung des menschlichen Verhaltens liegt in seiner Prägung. Prägung findet immer statt. Aber von besonderer Bedeutung ist die Prägephase während der Kindheit. In der Kindheit werden die Weichen gestellt, ob man ein Menschenfreund oder Menschenhasser werden kann. Dadurch dass ein Mensch in seiner Kindheit keine Alternativen kennen gelernt hat, außer Hass gegen ihm fremde Menschen zu entwickeln, findet er in sich oberflächlich betrachtet keine andere Option zu dem Gefühl von Hass.

Erst wenn er tiefer in sich hineinblickt, kann er mehr finden als dieses Gefühl aus Feindseligkeit gegen alles Fremde. Der Schlüssel zur Heilung besteht immer darin, es wirklich und wahrhaftig sehen zu wollen, was das Leiden hervorgebracht hat. Oftmals ist es eine Angst vor dem Versagen, die dem Menschen von sehr strengen Eltern eingepflanzt worden sein kann. Es kann aber jeder Mensch in die Heilung kommen. ER darf zunächst damit beginnen in die Absicht zu kommen, den Weg der Heilung zu gehen.

Was ist der richtige Therapeut?

Sicher, die meisten Menschen schaffen es nicht, den Weg alleine zu gehen. Es gibt eine Fülle an bestens vorbereiteten Therapeuten. Aber wie kommt man an den richtigen Partner, der auch wirklich daran interessiert ist, dem Betroffenen aus dem Leiden herauszuführen?

Ein Kriterium ist nicht das Maß des Geldes, sondern ob das Geld als das Wichtigste betrachtet wird. Wenn kein Geld fließt, gibt es keinen Kontakt, hört man oft. Dieser Grundsatz wird immer zwischen dir und dem Therapeuten stehen. Er wird euch in einem unnatürlichen Abstand voneinander trennen. Erst wenn der Therapeut es selbst erkennt, dass das Geld nicht das Maß für eine Klientschaft sein kann, kann eine wohlwollende Basis entstehen.

Wenn ein Therapeut Verhaltensvorgaben und vorgefertigte Konzepte zur Therapie vorträgt, wird es kaum zu einer wirklichen Heilung kommen. Es wird eher etwas Neues eingepflanzt, das bei genauer Betrachtung nicht die Heilung ist, sondern als ein zusätzliches Programm verstanden werden kann, welches die bisherigen Leidens-Programme überlagert. Aber irgendwann werden sie wieder getriggert sein und das alte Leiden geht ungemindert weiter.

Der richtige Therapeut sollte dir wie ein Partner oder wie ein bester Freund erscheinen, bei dem du annehmen kannst, mit ihm alles besprechen zu wollen, der dir geduldig zuhört, der dich so akzeptiert, wie du bist und der ohne Vorurteil erst dann antwortet, nachdem du ihn direkt um seine Sicht auf die Dinge gebeten hast. Erst dann bist du offen für ein anderes Weltbild.

Schon oft habe ich gesagt, dass Heilung eine Frage von Wahrheit ist und deine Wahrheit entspricht deinem Weltbild. Wenn dein bisheriges Weltbild dich in den Unfrieden gebracht hat, kann dich ein anderes Weltbild in den Frieden bringen. Viele Weltbilder können aber nur den wahren Frieden imitieren. Sie können nie der wahre Frieden sein. Es gibt deshalb nur ein Weltbild, das nicht nur den Frieden vorspielt, sondern tatsächlich der Frieden ist. Dein Therapeut sollte somit dem Frieden entsprechen und keinem Weltbild.

Das ist das Bild, das entstehen kann, wenn du sämtliche Weltbilder abgelegt hast. Wenn du erkannt hast, dass jede Sichtweise ihre Daseinsberechtigung hat und man niemanden für seine Sicht auf die Welt verurteilen kann. Aber du kannst die Welt und die Menschen darin in Ruhe und in Frieden lassen. Du möchtest sie nicht mehr verändern, weil du dich nicht mehr verändern musst.

Das bedeutet, es ist erst dann der Hass geheilt, wenn man aufhört die Welt und die Menschen darin verändern zu wollen. Dies ist ein Erfordernis auf allen erdenklichen Ebenen dieser Gesellschaft. Erst dann, nach einer erfolgreichen Selbsttherapie kann das goldene Zeitalter beginnen.

Was geschieht, wenn es nicht gelingt?

Wenn es nicht gelingt, den Hass in der Gesellschaft zu heilen, werden die Menschen, nach dem Zusammenbruch des alten Systems, damit beginnen, ein neues System zu erschaffen. Auch dieses System wird ein Pyramidensystem sein, das wieder scheitern muss. Weil die Menschen es nicht verstehen, dass es nicht darauf ankommt, etwas Neues zu erschaffen, sondern das anzunehmen, was bereits in seiner Perfektion da ist. Dieses sein eigenes Nichtverstehen muss ein jeder betrachten.

In meinem Artikel Selbstermächtigung habe ich beschrieben, dass die Politik die Rechte der Menschen zerstört. Das bedeutet, wenn die Politik aufhört zu existieren, werden die Rechte der Menschen automatisch wieder da sein. Wenn die Menschen dann wieder damit beginnen, Politik zu machen, also versuchen ihre Interessen, gegen andere Interessen durchzusetzen, geht das alte Spiel von Neuem los.

Wir müssen also erkennen, dass wir es selbst waren und vielleicht immer noch sind, die uns dabei im Weg stehen, das entstehen zu lassen, was wir als die inkarnierten göttlichen Wesen wirklich verdienen. Das wird funktionieren, wenn wir damit aufhören den Hass mit Leben zu füllen, sondern wir dürfen jetzt den Hass in die Heilung bringen. Jeder bei sich selbst und für sich selbst.

Selbstheilung ist Versöhnung mit sich selbst.

Ambarishah

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