Worum geht es bei der Heilung durch Christus?

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Jesus Christus ist dein innerer Arzt und Heiler. Er ist dein Retter aus deiner Schuld. Er ist dein Heiland, der dich vor deinen Verfolgern beschützt und errettet. Er ist dein Retter vor dich selbst und vor deinem Unwissen, mit dem du nur Unfug anstiften kannst.

Wer kann sich daran erinnern, wie viel Schaden, Leid und Elend durch ihn selbst in diesen Erfahrungsraum der Erde eingebracht wurde? Wer kann sich daran erinnern, warum das Pendel der Gerechtigkeit genau ihn trifft? Wer kann sich daran erinnern, wie oft und warum man gemeuchelt hatte und wie oft und warum man gemeuchelt wurde?

Ist das wichtig, dies alles zu erfahren? Es kann wichtig werden und zwar genau dann, wenn der Herr über dich sein Gericht halten möchte. Ein Gericht? Welches Gericht? Das letzte Gericht über dich. Du musst selbst dafür Sorge tragen, alles Unreine in die Klärung zu bringen.

Stell dir vor, dass du schwere Verbrechen begangen haben kannst und dich nicht daran erinnern kannst. Der Fluch der Hinterbliebenen, der Angehörigen und der Opfer deiner Taten verfolgen dich trotzdem. Dein eigenes Gewissen plagt dich trotzdem. Es ist auch dann da, wenn du das nicht möchtest. Der menschliche Wille genügt nicht, sich von den Untaten einstiger Inkarnationen freizusprechen.

Das bedeutet, dass dein derzeitiges Leben von Erkrankungen, von unüberwindlichen Hürden oder von schweren traumatischen Belastungen geprägt und gezeichnet sein kann und niemand kann dich da herausholen. Nur der Eine kann es.

Nun kann es sein, dass für dich die Heimholung ansteht. Sie ist dran, weil du dich vielleicht vor dieser Inkarnation für diesen Weg entschieden haben magst. Dein Gang in das ewige Leben ist somit vorgezeichnet.

Dennoch wirst du es als Mensch kaum vermögen, deine Seele von all jenen Missetaten und Sünden zu reinigen, damit du vor dem Gericht des Vaters, dem All-Einen, für gerecht, für schwer genug und für würdig dafür betrachtet wirst, die Erdenschule hinter dir lassen zu dürfen.

Für zu leicht befunden

Das geflügelte Wort „für zu leicht befunden“ geht auf eine Erzählung zurück, die sich im Babylon 552 bis 543 v. Chr. abgespielt haben soll. Belšazar (Belsazar, Bel-šarru-uṣur, Baltạsar, Baltạssar) war ein babylonischer Kronprinz, der an Stelle seines Vaters Nabonid die Regierungsgeschäfte führte. Sein Name bedeutet „beschütze den König“.

Belshazzar’s_feast,_by_Rembrandt

„Das Gastmahl des Belsazar“ ist der Titel eines Gemäldes von Rembrandt, was um 1635 entstanden sein soll. Es zeigt eine auf die Bibel zurückgehende Erzählung um den babylonischen Regenten Belsazar, dem eine geheimnisvolle Schrift an der Wand, das Menetekel, also seinen nahen Tod und den Untergang seines Reiches prophezeien sollte. Er selbst konnte den Vers nicht entziffern. Deshalb rief er den Propheten Daniel zu sich, um sich erklären zu lassen, was die Worte „Mene mene tekel u-pharsin“ zu bedeuten haben.

Daniel interpretiert das Orakel mit Hilfe ähnlich klingender aramäischer Verben: „gezählt, gewogen und geteilt“. Daniel interpretiert folgendermaßen: 1. Gott hat dein Königtum gezählt und beendet. 2. Du wurdest gewogen und für zu leicht befunden. 3. Dein Reich wird geteilt und den Medern und Persern gegeben.

Bis heute wird in wissenschaftlichen Kreisen, in Kreisen von Theologen darüber gerätselt, ob Belsazar nur einen vorzeitigen Ton nach der Botschaft an der Wand erfahren hatte oder was es zu bedeuten habe.

Meine Interpretation geht einen Deut weiter. Mit dem Schriftzug an der Wand und mit der Deutung Daniels „Für zu leicht befunden“ ist nicht nur der vorzeitige Tod selbst gemeint, sondern der sich daran anschließende Eintritt in die Erhabenheit der Unsterblichkeit. Wer dafür als zu leicht befunden wird, muss seinen Gang in das Vaterhaus in einer nächsten Inkarnation versuchen.

„Für zu leicht befunden“ gilt bis heute

Denn glaub ja nicht, dass das leicht ist, ich habe manchmal geheult in dem halben Jahr Therapie. Das kratzt nämlich fürchterlich am Ego, wenn man feststellt, jahrelang Hirngespinsten und falschen Vorstellungen nachgelaufen zu sein. „Gewogen und zu leicht befunden“ – wer hört das schon gerne

Gewogen und zu leicht befunden – so deutet sie der Prophet Daniel. Und dies gilt für uns heute: nach Gottes Ideen, nach seinen Geboten sind wir nicht tauglich!

Ein großer Wurf ist der Haushaltsplan 2011/2012 nicht. „Gewogen und zu leicht befunden“, lautet die Antwort, wenn es um die Zukunft des Freistaats Sachsen geht. Der Haushaltsplan 2011/2012 muss in der parlamentarischen Beratung dringend nachgebessert werden, damit die Zukunft der Menschen in Sachsen gesichert wird

Ein Ex-Trainee am Ende des Programms ist hingegen – „nichts“. Bewirbt der sich extern, dann hat er noch dazu den Makel, von einem großen Namen der Wirtschaft als „gewogen und zu leicht befunden“ abgestempelt zu sein („Warum wollten die Leute, die ihn kannten, ihn nicht behalten?“)

Es ist ein ewig gültiges Gesetz

Alles, was einst durch das Ausatmen des Vaters, von ihm ausgegangen war, kehrt durch sein Einatmen wieder zu ihm zurück. Zurückkehren kann nur jenes, was dem Gesetz des Vaters entspricht. Alles, was das Gesetz ablehnt oder verneint, wird als nicht würdig angesehen. Alles, was seine Sünden und Untaten mit sich trägt, was nicht die Würde des Vaters angenommen hat, wird als zu leicht befunden.

Das Gewicht ist sozusagen eine Metapher oder ein Gleichnis für den Begriff der Bedeutung, der Würde, der Erhabenheit oder der (Ge)Wichtigkeit, aus der Betrachtung des Herrn geschaut. Das bedeutet, dass die Reinigung, die Läuterung, die Buße und die Bitte um Vergebung vorher erbracht worden sein muss, bevor das Gericht ansteht.

Als Mensch habe ich davon überhaupt gar keine Ahnung. Ich weiß nicht, was dies alles bedeutet. Dennoch muss sich der Vertrag, den ich vor der Inkarnation geschlossen habe, Buchstabengenau erfüllen. Nicht ein Strich darf davon abgewichen werden.

Christus ist gekommen um zu erfüllen

„Ich bin nicht gekommen, um die Herrschaft der Römer zu beenden, sondern um zu erfüllen.“ Sagte Jesus Christus auf die Nachfrage hin, ob er als der Messias die Israeliten aus der Besatzung durch die Römer erretten wird. Das haben die meisten Menschen jedoch bis heute nicht wirklich verstanden.

Viele glauben, und ich glaubte dies zunächst auch, dass die Heilung und die Rettung eben etwas rein Menschliches seien. Nein, es geht eben nicht um den Menschen. Es geht um die Seele, die auf dich wartet, bis du endlich freiwillig den Frieden wählst.

Bevor Jesus Christus unter den Menschen wandelte und zum Vater aufgestiegen war und dadurch den Tod überwunden hatte, war dies keinem normal sterblichen Menschen möglich. So gilt die Aussage Jesu: „Niemand kommt zum Vater, denn durch mich!“ bis zur Stunde und bis zum letzten Tag dieses Erfahrungsraumes.

Ab seiner Himmelfahrt wurde es möglich, den Tod zu überwinden. Das bedeutet, die Heimholung konnte beginnen. Ja, sie begann in dieser Zeit, als Jesus Christus einen Teilstrahl seiner Seele in jede Menschenseele fahren ließ. Nun ist jede Menschenseele untrennbar mit Christus, als seinen inneren Arzt und Heiler verbunden. Das Gebet, die Hinwendung zu deinem Inneren, der Ruf nach seinem Namen, kann durch ihn erhört werden und seine teilhaftige Präsenz in dir aktivieren.

Das Werk Christi an dir ist es nun, weil du es ja nicht selbst kannst, dich gerecht zu machen, dich rein zu machen, damit du unbelastet neu beginnen kannst. Nun kannst du mit Christus in dir und du in Christus, den Neubeginn gestalten, damit du durch deine Ernsthaftigkeit beim Herrn sein zu wollen, durch deine Liebe dem Herrn zu dienen und durch deinen Glauben an die höchste Güte, die richtige Gewichtigkeit zu erlangen, die es braucht, um in der Würde vor Gott zu bestehen.

Es geht somit um den Neuanfang, unbelastet durch sündhafte Altlasten, den Weg deiner Erfüllung freiwillig zu gehen. Du hattest es dir einst vor der Inkarnation vorgenommen und den Vertrag geschlossen. Würde dies nicht so sein, wärst du nicht jetzt, ausgerechnet in dieser Zeit jetzt hier.

Christus hilft dir

Wenn dich eine schwere Erkrankung zeichnet und du keinen Ausweg erkennst, dann schau nach innen. Schau in dein Inneres. Rufe seinen Namen in dein Inneres hinein. Lass nicht nach, ihn darum zu bitten, dass er dir zur Seite steht. Du musst um die vielen Schritte, um das Studieren der Gesetze der Bibel und um religiöse Rituale rein gar nichts wissen oder beachten. Er ist da, so du beharrlich nach ihm rufst.

Was dann geschieht ist grundsätzlich alles, alles, alles zu deinem Besten. Alles, was geschieht, dient dazu, dich aus deinem Leiden herausholen zu können.

So du im Zweifel darüber bist, ob da alles mit rechten Dingen zugeht, wende dich gern an mich. Ich beantworte dir sehr gern deine Fragen.

In Liebe Mario

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