Zuckerabhängigkeit

Die Sucht nach Zucker ist die Suche nach Liebe!

Zuckerabhängigkeit

Heute möchte ich folgende Frage beantworten: „Wie kann ich am besten meine seit der Kindheit existierende Zuckerabhängigkeit überwinden?“

Eine Abhängigkeit kann als eine Sucht verstanden werden. Und eine Sucht kann als eine Suche verstanden werden. Es entsteht die Frage: “Wonach wird gesucht?” Es kann sich um eine Suche nach Aufmerksamkeit handeln. Es kann sich um eine Suche nach körperlicher Nähe handeln, nach Liebe oder danach in Ruhe gelassen zu werden. Es kann sich um die Suche nach einem Ausweg aus einer Bedrängnis handeln und vieles andere mehr. Was genau es ist, kannst du nur selbst beantworten.

Der Abhängige kann scheinbar nicht auf die Substanz verzichten. Das bedeutet, die Substanz bietet ihm die Möglichkeit die Suche zu forcieren, also zu intensivieren, bzw. scheinbar zu beschleunigen. Denn Zucker bedeutet mehr Energie und mehr Energie bedeutet mehr Aktivität.

Mithilfe des Zuckers entsteht im Körper ein erhöhter Spiegel von Botenstoffen. Zum Beispiel Serotonin und Dopamin. Das Serotonin verhilft zu mehr Aktivität beim Sport, Yoga, aber auch bei Denkaufgaben. Das Dopamin gilt als das sogenannte Glückshormon.

Die Abhängigkeit entsteht nur scheinbar durch den zugeführten Zucker. Denn die Hormonausschüttung geschieht auch im Zusammenhang von Aktivitäten. Das Serotonin wird in ausreichender Menge bei sportlichen Aktivitäten ausgeschüttet und das Dopamin wird in ausreichender Menge bei Situationen ausgeschüttet, in denen man sich besonders glücklich fühlt. Deshalb gibt es auch die Süchte nach Sport und Glücksmomenten.

Die Sucht entsteht durch die eigene Interpretation des Fehlens entweder der Aktivität oder der Glücksgefühle. Das ist eine eindeutige Selbsttäuschung. Die Täuschung besteht darin, dass man nie permanent in irgendeiner Aktion sein kann und auch nie permanent Glücksgefühle haben kann. Alles hat seine Zeit. Wenn man älter wird, verliert sich die sexuelle Attraktivität in der Partnerschaft. Dann darf man andere gemeinsame Glücksmomente finden.

Man stelle sich das Leben wie einen Jahrmarkt vor. Man kann in diesem Fahrgeschäft mitfahren und in jenem. Immer entdeckt man neue und noch bessere Fahrgeschäfte, die noch bessere und noch höhere Glücksgefühle erzeugen können. Dabei vergisst man, dass man sich die Glücksgefühle auch selbst erzeugen kann.

Vielleicht sind es die kleinen Dinge, die man bei dem Trubel auf dem Jahrmarkt übersieht? Vielleicht sieht man das Lächeln der Menschen neben sich nicht mehr? Vielleicht sieht man die Schönheit der Natur nicht mehr? Durch das Übersehen der kleinen Dinge, die ein Glücksgefühl erzeugen können, glaubt man sich den Ersatzbotenstoff-Erzeuger Zucker zuführen zu müssen.

Mikroorganismen profitieren von Zucker

Wir leben in einer Symbiose mit vielen Mikroorganismen, die uns dabei helfen, unsere Nahrung zu verwerten. Bestimmte Mikroorganismen würde es in unserem Verdauungsbereich nicht geben, würden wir keinen Zucker zu uns nehmen. Man könnte diese mit Parasiten vergleichen. Denn sie beanspruchen ihren Anteil an unserer Nahrung.

Diese Mikroorganismen leben vernetzt mit unserem Nervensystem. Sie signalisieren uns unbewusst, dass wir für Nachschub an Zucker sorgen sollen. Denn sie haben einen unersättlichen Hunger nach Zucker.

Das bedeutet, bei einem Zuckerentzug ist es besonders wichtig, diesen mit einer Darmreinigung oder Darmkur zu kombinieren. Dafür sind einige Substanzen geeignet. Fermentiertes Gemüse, wie Sauerkraut. Elementarer Schwefel oder Kolloidales Silber bringen die kleinen Biester heraus aus dem Verdauungsbereich.

Der Entzug

Es gibt mehrere Möglichkeiten, eine Zuckersucht zu beenden. Die wichtigste und entscheidendste ist jedoch die, es sich bewusst zu machen, weshalb und wofür man den Ersatzstoff bisher brauchte.

  • Fastenkur mit lebendigem Sauerkrautsaft über min. zwei Wochen.
  • Elementarer Schwefel, zwei Teelöffel über den Tag verteilt über zwei Wochen zu den Mahlzeiten einnehmen.
  • Eine Woche nur Wasser trinken und Speisen nur aus Gemüse selbst zubereiten.
  • Kolloidales Silber 25ppm über zwei Wochen, je Tag dreimal 2cl einnehmen.
  • Zuckertagebuch führen.

Sobald es dir bewusst ist, dass du dich selbst getäuscht hast, in der Annahme, dass du Zucker brauchst, wird es dir möglich von der Suche im Außen Abstand zu nehmen.

Nach dem Entzug

Der bewusste Umgang mit sich selbst in der Wechselwirkung mit dem eigenen Umfeld darf weiterhin beobachtet werden. Fühle ich mich geliebt? Bin ich geborgen in einem Umfeld lieber Menschen, die mich so sein lassen, wie ich bin? Bin ich dazu in der Lage, mich selbst und die anderen Menschen so anzunehmen und so zu lieben, wie ich bin und wie sie sind?

Diese Welt kann als eine Bühne verstanden werden. Man muss nicht auf der Bühne stehen, um sich darzustellen, damit man geliebt wird. Man kann sich auch in den Zuschauerraum setzen und genüsslich das Schauspiel als Beobachter betrachten. Dabei kann man so viel Spaß und Freude haben, dass die Glücksgefühle nie mehr versiegen können.

Ambarishah

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